Foda vor der Entlassung: Wer wird neuer Nationaltrainer in Österreich?

Franco Foda hat als Nationaltrainer mehr als nur gewackelt. Der Coach stand nach dem schlechten Abschneiden der ÖFB-Kicker in der WM-Qualifikation vor dem Aus. Mittlerweile gibt’s jedoch von Seiten der Verbandsführung eine Entscheidung. Franco Foda bekommt noch eine Gnadenfrist. Die ÖFB-Elf wird mit dem deutschen Trainer in die Playoffs im März gehen.

Die Entscheidung kommt etwas überraschend. Viele Experten hatten nach dem Wechsel an der Spitze des Verbandes mit einer Trainer-Entlassung gerechnet. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der neue ÖFB-Präsident Gerhard Milletich eigentlich eine komplette Neuausrichtung anstrebt.

Die aktuelle Situation der ÖFB-Elf

Milletich hat sich nach dem 4:1-Sieg gegen Moldawien vor wenigen Tagen aber erst einmal demonstrativ hinter Foda gestellt. Der Trainer habe seine Chance verdient, so der neue ÖFB-Chef.

Es ist klar, welcher Fakt an dieser Stelle eine Rolle spielt. Franco Foda hat Österreich im Sommer erstmals in der Fußball-Geschichte in eine K.O.-Runde bei einer Fußball Europameisterschaft geführt. Genau dieser Punkt, soll im ÖFB-Präsidium angeblich zu einer einstimmigen Entscheidung pro Foda geführt haben.

In der WM-Qualifikation ist die Mannschaft indes nur auf einem sehr schwachen vierten Tabellenplatz gelandet, hinter Dänemark, Schottland und Israel.

Schwache Leistung: Die Begegnungen in der WM-Qualifikation

Folgend haben wir ihnen als kleinen Service nochmals alle Begegnungen unserer Nationalelf in der Qualifikation übersichtlich zusammengestellt.

  • 25. März: 2:2 in Schottland
  • 28. März: 3:1 gegen Färöer Inseln
  • 31. März: 0:4 gegen Dänemark
  • September: 2:0 in Moldawien
  • 04. September: 2:5 in Israel
  • 07. September: 0:1 gegen Schottland
  • 09. Oktober: 2:0 auf den Färöer Inseln
  • 12. Oktober: 0:1 in Dänemark
  • 12. November: 4:2 gegen Israel
  • 15. November: 4:1 gegen Moldawien

Die bisherige Bilanz von Franco Foda als Trainer von Österreich

Für den 55jährigen, gebürtigen Mainzer spricht aber nicht nur das Abschneiden bei der Euro 2021. Franco Foda, der seit 2017 für die National-Elf verantwortlich ist, hat die Mannschaft tatsächlich weiter entwickelt. Er hat 46 Mal an der Seitenlinie der ÖFB-Kicker gestanden. Foda kommt dabei auf einen Punktschnitt von 1,87 – für Österreich ein sensationell starker Wert.

Seine Trainer-Karriere hat der ehemalige, deutsche Bundesliga-Profi beim SK Sturm Graz begonnen. Wir sind uns nahezu sicher, dass Foda – sofern das ÖFB-Aus – besiegelt ist, sehr schnell wieder eine neue Anstellung bei einem österreichischen Club findet, sofern er dies will.

Aus in den WM-Playoffs = das Ende für den Coach!

Man muss kein sonderlicher Fußball-Prophet sein, um zu wissen, was im März 2022 passiert. Scheitert Österreich in den Playoffs, so ist das Ende für Franco Foda als Nationaltrainer besiegelt. Die Wahrscheinlichkeit des Ausscheidens ist hoch. Von den noch verbliebenen zwölf Teams werden sich lediglich drei Mannschaft für Katar qualifizieren.

Da die ÖFB-Elf als Nachrücker aus der UEFA Nations League kommt, muss sie im Halbfinale auswärts antreten.

Die ersten Nachfolge-Kandidaten für den Posten als Nationaltrainer

Wir glauben, dass auf Franco Foda kein internationaler Trainer folgt. Das ÖFB-Präsidium wird sich für den Stallgeruch, also für einen Österreicher entscheiden. Kandidaten gibt’s sicherlich genug. Aktuell sind drei Trainer ohne Vertrag, die durchaus das Zeug zum National-Trainer haben, konkret:

  • Dietmar Kühbauer zuletzt beim SK Rapid Wien
  • Dominik Thalhammer zuletzt beim LASK Linz
  • Markus Schopp zuletzt beim FC Barnsley

Bis zum März 2022 kann sich aber noch viel ändern, keine Frage. Ein kleines Fußball-Wunder – also eine österreichische WM-Teilnahme – und damit eine Weiterbeschäftigung von Franco Foda ist natürlich nicht komplett auszuschließen.

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