Welcher Sender überträgt Stuttgart – St. Pauli am 19.09.25 | TV & Stream

Lukas Stratmann
| veröffentlicht am: 14.01.26 (aktualisiert: 23.01.26)
geprüft von René Müller | 5 Min. Lesezeit

Der 4. Bundesliga-Spieltag wird mit einem brisanten Duell eröffnet: Am Freitag, den 19. September 2025, empfängt der kriselnde VfB Stuttgart den überraschend formstarken FC St. Pauli in der MHP Arena. Während die Schwaben mit nur drei Punkten auf Platz 12 rangieren, grüßt der Aufsteiger sensationell von Rang 4. Doch wo können Fußballfans dieses ungleiche Duell live verfolgen? Wir haben alle wichtigen Informationen zur TV-Übertragung zusammengestellt und werfen einen detaillierten Blick auf die Form beider Teams sowie die besten Wettmöglichkeiten.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Anstoß: 19. September 2025, 20:30 Uhr
  • Stadion: MHP Arena, Stuttgart
  • Wettbewerb: Bundesliga, 4. Spieltag
  • Live-Übertragung: Sky Sport und Amazon Prime Video
  • Free-TV: Highlights in der ARD-Sportschau ab 23:10 Uhr

TV-Übertragung: Hier läuft Stuttgart gegen St. Pauli live

Das traditionelle Freitagabendspiel der Bundesliga bleibt fest in der Hand von Sky Deutschland. Der Pay-TV-Sender zeigt die Partie auf gleich mehreren Kanälen und bietet zusätzlich eine Streaming-Option über Amazon Prime Video.

Sky Sport – Der Bundesliga-Freitag gehört Sky

Sky-Abonnenten können sich auf eine gewohnt hochwertige Produktion freuen. Die Übertragung läuft auf folgenden Kanälen:

  • Sky Sport Bundesliga 1 – Der Hauptkanal für die Partie
  • Sky Sport Bundesliga UHD – Für Fans von Ultra-HD-Qualität
  • Sky Sport Top Event – Die Premium-Option
  • Sky Go – Die mobile Lösung für unterwegs
  • WOW – Der flexible Streaming-Dienst

Ein besonderes Highlight: Das Vater-Sohn-Gespann Hansi und Cornelius Küpper kommentiert die Begegnung. Diese einzigartige Konstellation verspricht unterhaltsame und fachkundige Einblicke. Die Vorberichterstattung beginnt bereits um 19:30 Uhr mit Analysen von Experten wie Lothar Matthäus.

Amazon Prime Video – Die Streaming-Alternative

In Sublizenz zeigt auch Amazon Prime Video die Partie. Prime-Mitglieder können ohne zusätzliche Kosten einschalten und von den gewohnten Amazon-Features wie verschiedenen Kamera-Perspektiven und Statistik-Einblendungen profitieren.

Keine Live-Übertragung im Free-TV

Fans ohne Pay-TV-Abo müssen auf eine Live-Übertragung verzichten. Weder RTL noch Sat.1, ProSieben oder andere frei empfangbare Sender zeigen das Spiel. Auch bei DAZN oder MagentaTV ist die Partie nicht im Programm.

Trostpflaster: Die ARD zeigt in einem neuen Sportschau-Format ab 23:10 Uhr ausführliche Zusammenfassungen. Moderatorin Esther Sedlaczek präsentiert nicht nur die Highlights aus Stuttgart, sondern auch Zusammenschnitte der Zweitliga-Partien Kaiserslautern gegen Preußen Münster und Arminia Bielefeld gegen Greuther Fürth.

Formcheck: Gegensätzliche Vorzeichen in Stuttgart

VfB Stuttgart – Die Schwaben in der Krise

Der VfB Stuttgart befindet sich nach drei Spieltagen in einer prekären Lage. Mit nur einem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach (1:0) und zwei Niederlagen gegen Union Berlin (1:2) und den SC Freiburg (1:3) steht die Mannschaft von Sebastian Hoeneß bei mageren drei Punkten. Das Torverhältnis von 3:5 unterstreicht die aktuellen Probleme sowohl in der Offensive als auch in der Defensive.

Transferchaos belastet das Team: Der überraschende Verkauf von Nick Woltemade für 85 Millionen Euro an Newcastle United füllte zwar die Vereinskasse, hinterließ aber ein großes Loch im Angriff. Der geplante Ersatz fiel durch den Medizincheck, was die Offensive zusätzlich schwächt.

Personelle Sorgen: Besonders schwer wiegt der Ausfall von Deniz Undav, der erst im Oktober zurückerwartet wird. Auch Fabian Bredlow, Justin Diehl, Silas und Leonidas Stergiou fehlen verletzungsbedingt. Mit Ermedin Demirovic verfügt Hoeneß nur noch über einen klassischen Mittelstürmer – eine dünne Personaldecke für die anstehenden Aufgaben.

Defensive Schwächen: In den bisherigen drei Partien kassierte der VfB bereits fünf Gegentore. Die Abwehr präsentiert sich anfällig und lässt zu oft große Lücken, was gegen einen formstarken Gegner wie St. Pauli fatal sein könnte.

FC St. Pauli – Die Kiezkicker im Höhenflug

Der FC St. Pauli präsentiert sich in beeindruckender Frühform. Nach drei Spieltagen ist das Team von Alexander Blessin noch ungeschlagen und hat bereits sieben Punkte auf dem Konto. Mit Siegen gegen den Hamburger SV (2:0) und den FC Augsburg (2:1) sowie einem spektakulären 3:3-Unentschieden gegen Borussia Dortmund zeigten die Kiezkicker, dass sie zu Recht in der Bundesliga spielen.

Defensive Stabilität als Erfolgsgarant: Kein anderes Team ließ in den ersten beiden Spieltagen weniger Torschüsse zu als St. Pauli (13). Die Dreierkette um Adam Dzwigala steht kompakt und lässt wenig zu. Diese defensive Stabilität bildet das Fundament für die Erfolge.

Offensive Durchschlagskraft: Mit Andreas Hountondji haben die Hamburger einen echten Volltreffer gelandet. Der 22-jährige Stürmer erzielte bereits drei Treffer in drei Spielen und führt damit die interne Torschützenliste an. Auch Danel Sinani trägt mit zwei Toren und einem Assist zur überraschend guten Offensive bei.

Minimale Ausfälle: Lediglich Ricky Jade Jones fehlt verletzungsbedingt. Ansonsten kann Trainer Blessin aus dem Vollen schöpfen – ein großer Vorteil gegenüber dem personell gebeutelten VfB.

Direkte Duelle: Stuttgart historisch überlegen

Die Gesamtbilanz spricht deutlich für Stuttgart: In 23 Pflichtspielen feierte der VfB 15 Siege, während St. Pauli nur drei Mal gewinnen konnte. Besonders zu Hause ist Stuttgart gegen die Kiezkicker eine Macht – von zwölf Heimspielen gewannen die Schwaben zehn.

Jüngste Duelle zeigen Trendwende: Die letzten beiden Aufeinandertreffen endeten jeweils 1:0 – allerdings gewann jeweils die Auswärtsmannschaft. Im Dezember 2024 siegte St. Pauli in Stuttgart, im Mai 2025 revanchierte sich der VfB am Millerntor. Diese Ergebnisse zeigen: Die jüngeren Duelle sind deutlich ausgeglichener als die historische Bilanz vermuten lässt.

Wettquoten-Analyse: Stuttgart trotz Krise favorisiert

Die Buchmacher sehen trotz der unterschiedlichen Formkurven den VfB Stuttgart in der Favoritenrolle:

Aktuelle Quoten führender Wettanbieter:

  • Betlabel: Heimsieg 1,68 – Unentschieden 4,04 – Auswärtssieg 4,74
  • Sportuna: Heimsieg 1,72 – Unentschieden 4,00 – Auswärtssieg 4,33
  • Bassbet: Heimsieg 1,72 – Unentschieden 4,00 – Auswärtssieg 4,45

Weitere interessante Wettmärkte:

  • Beide Teams treffen: Ja 1,80 / Nein 2,05
  • Über/Unter 2,5 Tore: Über 1,85 / Unter 1,95
  • Doppelte Chance: X2 @ 2,00
  • Erster Torschütze: Demirovic @ 5,50

Unser Wett-Tipp: Doppelte Chance X2 & Über 1,5 Tore @ 2,20

Nach eingehender Analyse der aktuellen Form, der Personalsorgen und der taktischen Ausrichtung beider Teams empfehlen wir:

Haupttipp: Doppelte Chance X2 (Unentschieden oder St. Pauli) & Über 1,5 Tore @ 2,20

Die Gründe für diese Wette:

  • St. Pauli ist als einziges Team noch ungeschlagen
  • Die Kiezkicker stellen die stabilste Defensive der Liga
  • Stuttgart gewann nur eines der letzten zehn Pflichtspiele
  • Die personellen Probleme der Schwaben wiegen schwer
  • Beide Teams haben gezeigt, dass sie treffen können

Alternativ-Tipp: Beide Teams treffen @ 1,80

Stuttgart hat in fünf der letzten sechs Spiele getroffen und auch kassiert. St. Pauli traf in allen drei Saisonspielen. Die defensive Anfälligkeit der Schwaben trifft auf die neu gefundene Offensivkraft der Kiezkicker.

Weitere Wett-Optionen:

Sicherer Tipp: Unter 2,5 Tore @ 1,95 Die direkten Duelle endeten zuletzt oft torarm. Ein kampfbetontes Spiel ist zu erwarten.

Value-Wette: St. Pauli +1 Handicap @ 1,45 Die Gäste werden maximal mit einem Tor Unterschied verlieren – wenn überhaupt.

Lukas Stratmann - Senior Football Analyst & Betting Strategist |
Lukas Stratmann Lukas Stratmann ist ehemaliger Video-Analyst der 2. Bundesliga und Absolvent der Deutschen Sporthochschule Köln mit DFB-Elite-Jugend-Lizenz. Nach seiner Tätigkeit als leitender Redakteur bei einem europäischen Fußball-Statistikportal arbeitet er seit 2022 als freiberuflicher Betting Consultant. Seine Expertise liegt in der Verbindung von taktischer Spielanalyse mit datenbasierten Metriken wie xG und PPDA – mit besonderem Fokus auf Bundesliga, 2. Bundesliga und Player-Props-Märkte.