Am 10. Spieltag der Bundesliga empfängt der Hamburger SV Borussia Dortmund im Volksparkstadion. Während der BVB als Tabellendri tter mit 20 Punkten auf Champions-League-Kurs liegt, kämpft der Aufsteiger HSV auf Platz 13 mit nur 8 Punkten gegen den Abstieg. Die Formkurve könnte unterschiedlicher nicht sein: Dortmund überzeugt mit drei Siegen aus den letzten fünf Spielen, während Hamburg in einer tiefen Krise steckt und nur einen Sieg in diesem Zeitraum vorweisen kann.
Die Hamburger müssen zudem auf zwei gesperrte Spieler verzichten, die in Köln beide mit Platzverweisen für Schlagzeilen sorgten. Immanuel Pherai sah die schnellste Gelb-Rote Karte der Bundesliga-Geschichte (2 Minuten und 35 Sekunden nach Einwechslung), während Fabio Vieira bereits in seinem fünften Bundesliga-Einsatz vom Platz flog. Mit nur acht Toren in neun Spielen stellt der HSV zudem die schwächste Offensive der Liga. Die Schwarzgelben hingegen reisen mit fünf Toren von Topscorer Serhou Guirassy im Gepäck an die Elbe und wollen ihre beeindruckende Serie gegen die Hanseaten fortsetzen – in den letzten fünf Bundesliga-Duellen siegte der BVB mit einem Torverhältnis von 16:2.

Formbetrachtung: Hamburger SV
Der Hamburger SV erlebt eine bittere Rückkehr in die Bundesliga. Nach sieben Jahren Zweitklassigkeit schaffte der traditionsreiche Verein endlich den Aufstieg, doch die Realität im Oberhaus trifft die Rothosen hart. Mit nur acht Punkten aus neun Spielen steht der HSV auf dem 13. Tabellenplatz und hat bereits sechs Zähler Rückstand auf einen gesicherten Mittelfeldplatz. Die Bilanz von zwei Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen ist ernüchternd – besonders die Auswärtsschwäche mit null Punkten aus vier Gastspielen bereitet Sorgen.
Die jüngsten Ergebnisse offenbaren die größten Probleme: Beim 1:4 in Köln brach die Mannschaft nach zwei Platzverweisen komplett ein und kassierte die höchste Saisonniederlage. Zuvor gab es eine 0:1-Heimpleite gegen Wolfsburg, bei der erneut die fehlende Durchschlagskraft im Angriff deutlich wurde. Lediglich das 4:0 gegen Mainz zu Hause bietet einen Lichtblick in einer ansonsten düsteren Formkurve. Mit nur acht erzielten Toren in neun Spielen stellt Hamburg die mit Abstand schwächste Offensive der Liga – zum Vergleich: Tabellenführer Bayern München hat bereits 27 Treffer erzielt.
Die Personalprobleme verschärfen die Situation zusätzlich. Trainer Merlin Polzin muss gegen Dortmund auf zwei gesperrte Mittelfeldspieler verzichten. Der HSV hat bereits vier Platzverweise kassiert – mehr als jedes andere Team in der Bundesliga. Besonders bitter: Immanuel Pherai stellte einen unrühmlichen Rekord auf, als er nur 2 Minuten und 35 Sekunden nach seiner Einwechslung die Gelb-Rote Karte sah – die schnellste der Bundesliga-Geschichte. Fabio Vieira komplettierte das Chaos mit seinem Platzverweis nur wenige Minuten später.
Auch die Torjäger-Situation ist desolat. Ransford Königsdörffer steht in allen neun Bundesligaspielen in der Startelf, kam auf 600 Minuten Einsatzzeit – und blieb dennoch ohne Tor und ohne Vorlage. Der verschossene Elfmeter gegen Wolfsburg war der bisherige Tiefpunkt seiner Saison. Robert Glatzel, in der 2. Bundesliga noch zweifacher Torschützenkönig und mit 63 Toren in drei Jahren der Garant für den Aufstieg, spielt unter Polzin praktisch keine Rolle mehr. Gegen Wolfsburg stand er nicht einmal im Kader, seine Einsatzzeit beschränkt sich auf Kurzeinsätze. Yussuf Poulsen, im Sommer als Verstärkung geholt, kämpft noch mit der Fitness und konnte bisher ebenfalls keine Akzente setzen.
Defensiv zeigt sich der HSV instabil. 15 Gegentore in neun Spielen sind zwar kein Spitzenwert, aber in Kombination mit der harmlosen Offensive ergibt sich eine gefährliche Mischung. Die Heimstärke mit beiden Saisonsiegen im Volksparkstadion ist der einzige Hoffnungsschimmer für die Partie gegen Dortmund.
Schlüsselspieler
| Spieler | Position | Tore | Assists | Einsätze |
| Jean-Luc Dompé | Linksaußen | 2 | 1 | 9 |
| Ransford Königsdörffer | Mittelstürmer | 0 | 0 | 9 |
| Daniel Elfadli | Defensives Mittelfeld | 1 | 0 | 9 |
| Robert Glatzel | Mittelstürmer | 0 | 0 | 5 |
| Miro Muheim | Linksverteidiger | 0 | 1 | 9 |
Aktuelle Leistungsbewertung: Borussia Dortmund
Borussia Dortmund zeigt sich unter Trainer Niko Kovac in bestechender Form und hat sich als ernsthafter Champions-League-Anwärter etabliert. Mit 20 Punkten aus neun Spielen steht der BVB auf Rang drei und hat nur zwei Punkte Rückstand auf Tabellenführer Bayern München. Die Bilanz von sechs Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage unterstreicht die Konstanz der Schwarzgelben in dieser Saison.
Besonders beeindruckend ist die jüngste Serie: In den letzten fünf Bundesligaspielen holte Dortmund drei Siege, ein Unentschieden und musste sich nur beim Topspiel gegen Bayern München (1:2) geschlagen geben. Der 1:0-Auswärtssieg bei Augsburg zeigte die Reife und Effizienz des Teams – ein knappes Ergebnis, das aber souverän über die Zeit gebracht wurde. Auch der 1:0-Heimsieg gegen Köln bewies die neue defensive Stabilität unter Kovac. Im DFB-Pokal setzte sich der BVB nach einem dramatischen Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt durch und unterstrich damit auch die mentale Stärke.
Die Offensive funktioniert prächtig: 15 Tore in neun Bundesligaspielen sind ein solider Wert, auch wenn die Bayern mit 27 Treffern noch deutlich mehr Torgefahr ausstrahlen. Serhou Guirassy hat sich als absoluter Garant etabliert und führt die interne Torschützenliste mit fünf Bundesliga-Toren an. Der Guineer benötigt im Schnitt nur 111 Minuten für einen eigenen Treffer – eine beeindruckende Quote. Auch Julian Brandt befindet sich in Topform und war in jedem seiner letzten fünf Bundesliga-Einsätze an mindestens einem Tor direkt beteiligt.
Defensiv hat Kovac dem BVB eine neue Stabilität verliehen. Die Umstellung auf eine Dreierkette zeigt Wirkung – in den letzten Spielen kassierte Dortmund deutlich weniger Gegentore als noch in der Vorsaison. Die Außenverteidiger Yan Couto und Julian Ryerson können komplette Seiten alleine beackern und sorgen für zusätzliche Durchschlagskraft in der Offensive. Pascal Groß hat sich als Schlüsselspieler im Mittelfeld etabliert und ist mit neun Torvorlagen der beste Assistgeber des BVB – sieben davon sammelte er seit Kovac’ Amtsübernahme.
Auch international läuft es rund: In der Champions League steht Dortmund nach vier Spielen mit zehn Punkten auf einem direkten Achtelfinalplatz. Die Doppelbelastung meistert das Team bisher souverän, was auch der breite und hochkarätigen Kader ermöglicht. Mit Maximilian Beier, Karim Adeyemi und Carney Chukwuemeka stehen weitere offensive Optionen zur Verfügung, die für Variabilität sorgen.
Die Auswärtsbilanz des BVB ist mit drei Siegen und nur einer Niederlage (bei Bayern) exzellent. Gerade gegen vermeintlich schwächere Gegner zeigt Dortmund in dieser Saison die nötige Effizienz und Professionalität, um die Punkte einzufahren. Diese Qualität wird auch im Volksparkstadion gefragt sein, wo der HSV trotz aller Probleme in der heimischen Arena schon für Überraschungen sorgte.
Schlüsselspieler
| Spieler | Position | Tore | Assists | Einsätze |
| Serhou Guirassy | Mittelstürmer | 5 | 1 | 9 |
| Julian Brandt | Offensives Mittelfeld | 2 | 8 | 9 |
| Pascal Groß | Zentrales Mittelfeld | 0 | 9 | 9 |
| Karim Adeyemi | Rechtsaußen | 3 | 0 | 8 |
| Maximilian Beier | Mittelstürmer | 1 | 2 | 7 |
Direktvergleich der Teams
Die jüngste Historie zwischen dem HSV und Borussia Dortmund ist eine bittere Angelegenheit für die Hamburger. Vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga im Jahr 2018 verlor der HSV fünf Bundesliga-Spiele in Folge gegen den BVB – und zwar immer mit mindestens zwei Toren Differenz. Das Torverhältnis in diesen fünf Partien: erschreckende 2:16 aus HSV-Sicht. In vier dieser fünf Begegnungen blieb Hamburg sogar torlos, zuletzt dreimal in Serie.
Der letzte HSV-Treffer gegen Dortmund gelang Nicolai Müller im November 2016 – seitdem herrscht Torflaute gegen die Schwarzgelben. Trotz dieser jüngsten Negativserie bleibt eine bemerkenswerte historische Statistik bestehen: Der BVB ist immer noch der Verein, gegen den dem HSV die meisten Bundesliga-Tore in der Geschichte gelangen (179 Treffer). Diese Zahl stammt allerdings aus einer Zeit, als Hamburg noch regelmäßig um Titel mitspielte und eine echte Bundesliga-Größe war.
Das letzte Aufeinandertreffen am 10. Februar 2018 endete 2:0 für Dortmund. Auch damals blieb der HSV torlos und musste sich vor heimischem Publikum geschlagen geben. Die Partie davor im September 2017 gewann der BVB auswärts mit 3:0, im April 2017 sogar mit 3:0 zu Hause. Das 5:2 im November 2016 war das torreichste Duell in dieser Phase – und gleichzeitig das letzte Mal, dass Hamburg gegen Dortmund überhaupt traf.
Diese Dominanz des BVB in den direkten Duellen ist psychologisch nicht zu unterschätzen. Für die jungen Hamburger Spieler, von denen viele noch nie in der Bundesliga gegen Dortmund gespielt haben, könnte diese Negativserie zusätzlichen Druck bedeuten. Andererseits: Die meisten aktuellen HSV-Profis waren bei den letzten Duellen noch gar nicht dabei, sodass sie unbelastet in die Partie gehen können.
Historisch gesehen ist die Gesamtbilanz zwischen beiden Vereinen ausgeglichener. In 102 Bundesliga-Spielen siegte der HSV 36 Mal, Dortmund 38 Mal, 28 Partien endeten unentschieden. Doch diese Statistik täuscht über die aktuellen Kräfteverhältnisse hinweg. Der BVB ist international etabliert, spielt regelmäßig Champions League und verfügt über einen Kader im Wert von mehreren hundert Millionen Euro. Hamburg hingegen kehrt nach sieben Jahren aus der 2. Bundesliga zurück und muss sich erst wieder auf höchstem Niveau etablieren.
| Datum | Ergebnis | Wettbewerb |
| 10.02.2018 | BVB – HSV 2:0 | Bundesliga |
| 20.09.2017 | HSV – BVB 0:3 | Bundesliga |
| 04.04.2017 | BVB – HSV 3:0 | Bundesliga |
| 05.11.2016 | HSV – BVB 2:5 | Bundesliga |
| 17.04.2016 | BVB – HSV 3:0 | Bundesliga |
Letzte 5 Begegnungen beider Teams
| Mannschaft | Ergebnisse der letzten 5 Spiele |
| Hamburger SV | N (Köln 4:1) – S (Heidenheim 0:1, Pokal) – N (Wolfsburg 0:1) – N (Leipzig 2:1) – S (Mainz 4:0) |
| Borussia Dortmund | S (Augsburg 0:1) – S (Frankfurt 4:2 n.E., Pokal) – S (Köln 1:0) – S (Kopenhagen 2:4, CL) – N (Bayern 2:1) |
Taktische Betrachtung
Das taktische Duell zwischen Merlin Polzin und Niko Kovac verspricht interessante Facetten. Der HSV-Trainer setzt in der Regel auf ein 4-3-3-System mit hohem Pressing und schnellem Umschaltspiel. Die Außenverteidiger Miro Muheim und William Mikelbrencis sollen die Breite geben, während Königsdörffer zentral die Sturmspitze bildet. Das Problem: Diese Taktik funktioniert in der Bundesliga bisher nicht. Das Pressing wird zu häufig überspielt, die Umschaltmomente verpuffen wirkungslos, weil die Qualität im letzten Drittel fehlt.
Gegen Dortmund wird Polzin seine Mannschaft vermutlich etwas defensiver ausrichten müssen. Ein zu hohes Pressing gegen die technisch versierten Dortmunder Mittelfeldspieler Groß, Brandt und Sabitzer wäre Selbstmord. Stattdessen könnte der HSV versuchen, den Raum zu verdichten und auf Kontersituationen zu lauern. Die Schnelligkeit von Dompé auf dem linken Flügel und die Dynamik von Königsdörffer könnten in Umschaltmomenten gefährlich werden – sofern die Hamburger den Ball überhaupt erobern.
Die größte Herausforderung für den HSV wird es sein, Dortmunds Kreativabteilung zu neutralisieren. Pascal Groß ist mit neun Vorlagen der gefährlichste Vorbereiter der Liga und findet mit seinen präzisen Pässen immer wieder Guirassy in gefährlichen Positionen. Julian Brandt ist ebenfalls in Topform und war zuletzt an jedem Dortmunder Tor beteiligt. Gegen diese spielerische Klasse wird Hamburg mit viel Laufarbeit und Kompaktheit arbeiten müssen.
Kovac hingegen kann aus dem Vollen schöpfen. Seine bevorzugte Dreierkette mit Anton, Schlotterbeck und Süle gibt Stabilität, während die Außenverteidiger Couto und Ryerson für Offensivakzente sorgen. Im Mittelfeld dirigiert Groß das Spiel, während Brandt die kreativen Impulse setzt. Guirassy bildet vorne die Sturmspitze und wird von Adeyemi oder Beier unterstützt.
Dortmund wird versuchen, früh Ballbesitz zu erarbeiten und Hamburg in die eigene Hälfte zu drängen. Die Räume zwischen den Linien will der BVB mit schnellen Kombinationen bespielen. Besonders über die Flügel dürfte Gefahr drohen – die Außenverteidiger Couto und Ryerson können mit ihren Überlappungen für numerische Überlegenheit sorgen. Guirassy wird versuchen, sich im Strafraum Freiräume zu erarbeiten und Flanken zu verwerten.
Ein Schlüsselfaktor wird die Effizienz sein. Der HSV kann sich keine Fehler erlauben – jeder Ballverlust in gefährlicher Zone könnte von Dortmunds Konterspezialisten eiskalt bestraft werden. Andererseits muss Hamburg mutig nach vorne spielen, denn mit reiner Defensivarbeit wird gegen die BVB-Offensive kein Punkt zu holen sein. Die Gratwanderung zwischen Sicherheit und Offensivdrang wird über Wohl und Wehe der Hamburger entscheiden.
Die Standardsituationen könnten eine weitere Waffe des HSV sein. Mit Spielern wie Glatzel (falls er spielt) oder Vuskovic verfügt Hamburg über kopfballstarke Abnehmer. Dortmund ist bei Standards nicht immer sattelfest – hier könnte eine Chance für den Underdog liegen.
Voraussichtliche Startformationen
HSV Aufstellung
System: 4-3-3
Fernandes – Mikelbrencis, Vuskovic, Elfadli, Muheim – Remberg, Lokonga, Meffert – Philippe, Königsdörffer, Dompé
Nicht verfügbar: Pherai (gesperrt), Vieira (gesperrt)
Borussia Dortmund Aufstellung
System: 3-4-2-1
Kobel – Anton, Schlotterbeck, Süle – Couto, Groß, Sabitzer, Ryerson – Brandt, Adeyemi – Guirassy
Nicht verfügbar: keine größeren Ausfälle
Unser HSV - Borussia Dortmund Experten Wett Tipp:
Nach Auswertung aller verfügbaren Daten ergibt sich ein klares Bild: Borussia Dortmund reist als haushoher Favorit nach Hamburg und sollte die drei Punkte einfahren. Der BVB befindet sich in ausgezeichneter Form mit drei Siegen aus den letzten vier Bundesligaspielen und überzeugt sowohl offensiv als auch defensiv. Der HSV hingegen steckt in einer tiefen Krise, hat die schwächste Offensive der Liga und muss zudem auf zwei gesperrte Mittelfeldspieler verzichten.
Die Historie spricht ebenfalls eine deutliche Sprache: In den letzten fünf Bundesliga-Duellen siegte Dortmund mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 16:2. Hamburg blieb viermal torlos und traf zuletzt 2016 gegen die Schwarzgelben. Auch der Klassenunterschied ist evident – Dortmund spielt international auf höchstem Niveau, während Hamburg nach sieben Jahren Zweitklassigkeit noch immer mit der Bundesliga-Realität kämpft.
Auswärtssieg Dortmund (Quote: ca. 1.55)
Der BVB ist der klare Favorit und sollte seiner Favoritenrolle gerecht werden. Die Qualität im Kader, die gute Form und die dominante Historie gegen Hamburg sprechen für einen Dortmunder Sieg. Auch auswärts zeigt der BVB in dieser Saison eine starke Leistung mit drei Siegen aus vier Gastspielen. Hamburg wird Probleme haben, die spielstarke Dortmunder Offensive zu stoppen.
Unter 2,5 Tore (Quote: ca. 2.10)
Trotz Dortmunds Offensivkraft spricht vieles für ein torarmes Spiel. Hamburg hat in neun Spielen nur acht Tore erzielt – die schwächste Offensive der Liga. Königsdörffer steht ohne Treffer da, Glatzel spielt kaum noch. Auch Dortmund agiert unter Kovac defensiv stabiler und effizienter. Ein knappes 1:0 oder 2:0 für den BVB erscheint realistischer als ein Torfestival. Zudem verlor der HSV zuletzt mit 0:1 gegen Wolfsburg und gewann den Pokal mit 0:1 in Heidenheim – ebenfalls torarm.
Guirassy trifft (Quote: ca. 2.20)
Serhou Guirassy ist in Topform und führt die Dortmunder Torschützenliste mit fünf Bundesliga-Treffern an. Der Guineer trifft im Schnitt alle 111 Minuten und wird gegen die wackelige HSV-Defensive gute Möglichkeiten vorfinden. In drei der letzten vier Bundesliga-Spiele traf Guirassy für den BVB. Seine Kopfballstärke und Abschlusssicherheit machen ihn zum gefährlichsten Mann auf dem Platz.
- Auswärtssieg Borussia Dortmund: Quote ca. 1.55
- Unter 2,5 Tore: Quote ca. 2.10
- Serhou Guirassy trifft: Quote ca. 2.20
Fazit
Die Partie HSV gegen Dortmund verspricht eine klare Angelegenheit zu werden. Der BVB reist mit deutlich mehr Qualität, besserer Form und psychologischem Vorteil aus der jüngsten Vergangenheit nach Hamburg. Die Rothosen sind durch Sperren und Verletzungen geschwächt und haben zudem massive Torprobleme. Ein Auswärtssieg Dortmunds ist hochwahrscheinlich, allerdings könnte das Spiel torarmer ausfallen als erwartet, da Hamburg defensiv kompakt stehen und auf Konter lauern wird. Der Heimvorteil im ausverkauften Volksparkstadion bleibt die einzige echte Chance des HSV, Dortmund zumindest das Leben schwer zu machen.
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