Am 20. Spieltag der 2. Bundesliga empfängt Hertha BSC den Tabellenverfolger SV Darmstadt 98 im Olympiastadion Berlin. Während die Lilien mit 37 Punkten auf Platz 2 weiterhin von der Bundesliga-Rückkehr träumen, stecken die Berliner mit nur 30 Punkten auf Rang 7 in einer besorgniserregenden Formkrise.
Das Duell am Sonntagnachmittag verspricht auf dem Papier eine klare Angelegenheit zu werden: Der formstarke Aufstiegskandidat gastiert beim formschwachen Hauptstadtklub, der in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte holte und damit die Aufstiegsambitionen vorerst begraben musste. Doch Fußball wird bekanntlich auf dem Platz entschieden – und bei eisigen -6 bis -9 Grad Celsius könnten die winterlichen Bedingungen zum Spielverderber für beide Teams werden.
Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: Während Darmstadt aus den letzten fünf Partien elf Punkte holte (drei Siege, zwei Remis), kommt Hertha BSC gerade einmal auf vier Zähler aus einem Sieg und vier Unentschieden – wobei der einzige Dreier auswärts in Kaiserslautern gelang. Besonders brisant: Die letzte Heimniederlage, die Hertha sich im eigenen Stadion leistete, war das blamable 0-1 gegen Holstein Kiel Ende November. Seitdem gab es zu Hause nur Remis – ein Muster, das sich auch gegen Darmstadt fortsetzen könnte.

Formbetrachtung: Hertha BSC
Die “Alte Dame” durchlebt derzeit ihre schwierigste Phase der Saison. Mit nur vier Punkten aus den letzten fünf Spielen und erschreckenden fünf Unentschieden in Serie ist die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl in eine gefährliche Lethargie verfallen. Das jüngste 2-2 beim Karlsruher SC am vergangenen Wochenende war symptomatisch für die aktuelle Verfassung: Hertha führte zweimal, ließ sich aber jeweils den Ausgleich einschenken und zeigte defensive Unsicherheiten, die bei einem Spitzenteam nichts verloren haben.
Die offensive Harmlosigkeit ist dabei das größte Problem der Berliner. In den letzten fünf Partien erzielte Hertha lediglich sechs Tore – ein erschreckend schwacher Wert für ein Team mit Aufstiegsambitionen. Besonders die Heimspiele verlaufen enttäuschend: Das letzte Heimtor gegen ein Topteam ist Wochen her, und die Chancenverwertung lässt zu wünschen übrig. Fabian Reese, mit vier Toren und acht Assists eigentlich der kreativste Kopf der Mannschaft, findet derzeit nicht zu seiner Bestform. Auch Topscorer Luca Schuler (fünf Tore) blieb zuletzt zu häufig blass.
Aus taktischer Sicht setzt Leitl auf ein 4-2-3-1-System, das jedoch in der Defensive anfällig ist. Die Abseitsfalle funktioniert nicht mehr so präzise wie zu Saisonbeginn, und die Außenverteidiger werden regelmäßig im Eins-gegen-Eins ausgespielt. Zudem fehlt es im zentralen Mittelfeld an Durchschlagskraft – Paul Seguin und Leon Jensen wirken ideenlos und können das Spiel nicht an sich reißen.
Schlüsselspieler
| Spieler | Tore | Assists | Einsätze | Minuten | Verein | Alter |
| Luca Schuler | 5 | 0 | 19 | ~1400 | Hertha BSC | 27 |
| Fabian Reese | 4 | 8 | 19 | ~1550 | Hertha BSC | 27 |
| Dawid Kownacki | 3 | 1 | 15 | ~890 | Hertha BSC | 28 |
| Marten Winkler | 3 | 3 | 19 | ~1320 | Hertha BSC | 25 |
| Smail Grønning | 3 | 0 | 18 | ~1100 | Hertha BSC | 22 |
Die personelle Situation verschärft die Lage zusätzlich. Mehrere Stammkräfte laborieren an kleineren Blessuren, und die Rotation funktioniert nicht wie gewünscht. Besonders schmerzhaft ist der Ausfall von Innenverteidiger Toni Leistner (Adduktorenprobleme), der als Stabilisator in der Defensive fungierte. Ob er gegen Darmstadt zurückkehrt, ist fraglich. Auch die mangelnde Tiefe im Kader wird zum Problem: Qualitative Alternativen von der Bank fehlen, was Leitls Handlungsspielraum während der Spiele einschränkt.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die mentale Verfassung der Mannschaft. Nach vier Remis in Folge scheint das Team die Siegesmentalität verloren zu haben. Man arrangiert sich zu schnell mit einem Punkt und geht zu wenig Risiko, um das Spiel zu gewinnen. Diese Mentalität ist Gift für die Aufstiegsambitionen – und könnte sich auch gegen Darmstadt rächen.
Aktuelle Leistungsbewertung: SV Darmstadt 98
Im krassen Gegensatz zu Hertha präsentiert sich der SV Darmstadt 98 in Topform. Die Lilien haben aus den letzten fünf Spielen elf Punkte geholt und sich damit endgültig als ernsthafter Aufstiegskandidat etabliert. Mit 37 Punkten aus 19 Spielen steht Darmstadt auf dem zweiten Tabellenplatz und hat nur einen Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Schalke 04. Die Bilanz von zehn Siegen, sieben Remis und nur zwei Niederlagen spricht für sich.
Besonders beeindruckend ist die offensive Durchschlagskraft der Südhessen: 34 erzielte Tore bedeuten die zweitbeste Angriffsreihe der Liga. Topscorer Isac Lidberg ist mit zwölf Treffern und zwei Assists der absolute Unterschiedsspieler. Der schwedische Stürmer trifft regelmäßig und ist auch gegen defensive Teams nahezu unaufhaltbar. Unterstützt wird er von Fraser Hornby (fünf Tore, fünf Assists) und Killian Corredor (fünf Tore, zwei Assists) – ein Offensivtrio, das jede Abwehr der 2. Bundesliga vor Probleme stellt.
Doch Darmstadt ist keineswegs nur offensiv stark. Trainer Florian Kohfeldt hat eine ausgewogene Mannschaft geformt, die defensiv mit 20 Gegentoren die drittbeste Abwehr der Liga stellt. Die Viererkette um Innenverteidiger Matej Maglica ist kompakt und lässt wenig zu. Besonders in der Rückwärtsbewegung agieren die Lilien diszipliniert – ein Zeichen guter taktischer Schulung.
Schlüsselspielerinnen
| Spieler | Tore | Assists | Einsätze | Minuten | Verein | Alter |
| Isac Lidberg | 12 | 2 | 19 | ~1620 | SV Darmstadt 98 | 26 |
| Fraser Hornby | 5 | 5 | 18 | ~1380 | SV Darmstadt 98 | 24 |
| Killian Corredor | 5 | 2 | 19 | ~1510 | SV Darmstadt 98 | 23 |
| Matthias Bader | 2 | 6 | 19 | ~1670 | SV Darmstadt 98 | 30 |
| Kai Klefisch | 3 | 4 | 18 | ~1520 | SV Darmstadt 98 | 24 |
Auch die jüngsten Ergebnisse bestätigen die starke Form: Der 2-0-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg war souverän und ließ defensiv nichts anbrennen. Davor gab es ein wildes 3-3 beim VfL Bochum, bei dem Darmstadt zweimal zurückkam und Moral bewies. Das 2-2 bei Paderborn sowie die beiden Siege in der ersten Januarwoche (2-1 im Pokal gegen Wehen Wiesbaden, 0-1 in der Pokal-Wiederholung) rundeten eine erfolgreiche Saisonphase ab.
Aus taktischer Sicht setzt Kohfeldt auf ein flexibles 4-3-3-System, das je nach Spielsituation in ein 4-5-1 übergehen kann. Im Ballbesitz spielt Darmstadt mutig nach vorne und sucht früh die Tiefe über die schnellen Außenspieler. Das Pressing ist aggressiv und gut koordiniert – ein Merkmal von Kohfeldts Spielphilosophie. Diese Taktik könnte auf dem großen Rasen des Olympiastadions besonders effektiv sein.
Ein kleiner Wermutstropfen: Die Auswärtsbilanz ist nicht ganz so stark wie die Heimbilanz. Von den sieben Remis holte Darmstadt die meisten auswärts, was zeigt, dass das Team auf fremdem Platz etwas vorsichtiger agiert. Dennoch: Mit nur zwei Niederlagen insgesamt ist Darmstadt die konstanteste Mannschaft der Liga – und genau diese Konstanz könnte gegen das wankelmütige Hertha BSC den Ausschlag geben.
Direktvergleich der Teams
Der direkte Vergleich zwischen Hertha BSC und dem SV Darmstadt 98 ist historisch betrachtet relativ ausgeglichen, wobei die jüngsten Begegnungen einen leichten Vorteil für Darmstadt zeigen. In den letzten fünf Aufeinandertreffen gab es drei Remis und zwei Siege für Darmstadt – darunter ein deutliches 3-1 im November 2024. Hertha wartet seit April 2025 auf einen Sieg gegen die Lilien.
Besonders interessant ist das letzte Aufeinandertreffen am 3. Spieltag dieser Saison: Damals trennten sich beide Teams in Darmstadt torlos 0-0. Das Spiel war hart umkämpft, und beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig. Hertha zeigte damals noch eine stabilere Defensivleistung und konnte den Darmstädter Angriff weitgehend in Schach halten. Doch seitdem hat sich viel verändert: Während Darmstadt einen Gang höher geschaltet hat, ist Hertha in die Formkrise gerutscht.
Ein Blick auf die Torbilanz im direkten Vergleich zeigt, dass die Spiele zwischen diesen beiden Teams oft knapp und torarm waren. In den letzten drei Begegnungen fielen insgesamt nur fünf Tore – ein Hinweis darauf, dass sich beide Teams taktisch gut kennen und gegenseitig neutralisieren können. Für Hertha ist es umso wichtiger, diesmal die eigenen Stärken auszuspielen und nicht in ein Muster von Passivität zu verfallen.
| Datum | Ergebnis | Wettbewerb |
| 24.08.2025 | SV Darmstadt 0-0 Hertha BSC | 2. Bundesliga |
| 12.04.2025 | Hertha BSC 1-1 SV Darmstadt | 2. Bundesliga |
| 09.11.2024 | SV Darmstadt 3-1 Hertha BSC | 2. Bundesliga |
| 30.10.2018 | SV Darmstadt 0-2 Hertha BSC | DFB-Pokal |
| 13.05.2017 | SV Darmstadt 0-2 Hertha BSC | Bundesliga |
Interessant ist auch die Rolle des Heimvorteils: In den letzten drei Heimspielen gegen Darmstadt konnte Hertha zweimal gewinnen (2017 in der Bundesliga und 2018 im Pokal) sowie einmal Remis spielen (April 2025). Das Olympiastadion könnte also durchaus ein Vorteil sein – vorausgesetzt, die Mannschaft findet zu alter Stärke zurück und das Publikum unterstützt das Team trotz der jüngsten Enttäuschungen. Doch bei eisigen Temperaturen und der aktuellen Formkrise dürfte die Atmosphäre gedrückt sein, was den Heimvorteil schmälern könnte.
Letzte 5 Begegnungen beider Teams
| Mannschaft | Ergebnisse der letzten 5 Spiele |
| Hertha BSC | U (2-2 vs Karlsruhe) – U (0-0 vs Schalke) – U (1-1 vs Bielefeld) – U (3-3 vs Fürth) – N (0-2 vs Magdeburg) |
| SV Darmstadt 98 | S (2-0 vs Nürnberg) – U (3-3 vs Bochum) – U (2-2 vs Paderborn) – S (2-1 Pokal vs Wehen) – S (0-1 Pokal-Rück vs Wehen) |
Die Form beider Teams könnte unterschiedlicher nicht sein. Während Hertha mit vier Unentschieden und einer Niederlage in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte holte, sammelte Darmstadt elf Zähler (wenn man den Pokal außer Acht lässt: drei Siege und zwei Remis). Diese Diskrepanz spiegelt sich auch in der Tabellenposition wider und macht Darmstadt zum klaren Favoriten.
Besonders auffällig ist Herthas Unfähigkeit, Spiele zu gewinnen. Die Mannschaft geht zwar regelmäßig in Führung oder holt Rückstände auf, schafft es aber nicht, die Führung über die Zeit zu bringen. Das 2-2 in Karlsruhe war dafür ein Paradebeispiel: Zweimal führte Hertha, zweimal kassierte sie den Ausgleich. Diese mentale Schwäche könnte sich auch gegen Darmstadt als entscheidend erweisen – insbesondere, wenn die Lilien früh in Führung gehen sollten.
Darmstadt hingegen zeigt sich in verschiedenen Spielsituationen abgeklärt. Das 3-3 in Bochum bewies, dass das Team auch nach Rückständen zurückkommen kann. Der 2-0-Sieg gegen Nürnberg demonstrierte die defensive Stabilität, während die beiden Pokalsiege gegen Wehen Wiesbaden die Breite des Kaders untermauerten. Diese Vielseitigkeit macht Darmstadt so gefährlich – und zu einem Gegner, den Hertha in der aktuellen Verfassung kaum schlagen kann.
Taktische Betrachtung
Aus taktischer Sicht verspricht die Partie ein interessantes Duell zu werden. Hertha BSC wird unter Trainer Stefan Leitl voraussichtlich in einem 4-2-3-1-System auflaufen und versuchen, über Ballbesitz das Spiel zu kontrollieren. Doch genau hier liegt das Problem: Hertha hat in den letzten Wochen gezeigt, dass die Mannschaft zwar viel Ball hat, aber wenig damit anfangen kann. Die Pässe im letzten Drittel sind zu unpräzise, die Laufwege zu vorhersehbar und die Abschlüsse zu harmlos.
Florian Kohfeldts Darmstadt wird dagegen auf ein kompaktes 4-3-3-System setzen, das je nach Spielsituation flexibel angepasst werden kann. Im Ballbesitz wird Darmstadt versuchen, früh Druck aufzubauen und Hertha in Fehler zu zwingen. Das hohe Pressing der Lilien könnte dabei zum Schlüssel werden: Wenn es Darmstadt gelingt, Hertha früh unter Druck zu setzen und Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte zu erzwingen, dürfte die wackelige Berliner Defensive in arge Bedrängnis geraten.
Ein entscheidender Faktor wird die Mittelfeldkontrolle sein. Herthas Doppelsechs aus Seguin und Jensen muss es schaffen, Darmstadts Zehner Kai Klefisch aus dem Spiel zu nehmen. Klefisch ist das kreative Zentrum der Lilien und initiiert viele Angriffe über die Mitte. Gelingt es Hertha nicht, ihn zu binden, wird Darmstadt regelmäßig gefährlich vor dem Berliner Tor auftauchen.
Ein weiterer taktischer Kniff könnte das Wetter sein. Bei Temperaturen um -6 bis -9 Grad Celsius wird der Ball schneller und der Rasen härter. Das könnte flache Pässe begünstigen und lange Bälle erschweren. Beide Teams sind technisch versiert, aber die Kälte könnte zu mehr Fehlpässen führen. Zudem wird das Spiel körperlich härter werden – Zweikämpfe werden entscheidender, und die Mannschaft mit der besseren Physis könnte die Oberhand gewinnen.
Aus Sicht der Standardsituationen hat Darmstadt einen leichten Vorteil. Die Lilien sind gefährlich bei Ecken und Freistößen, während Hertha in dieser Saison immer wieder Gegentore nach ruhenden Bällen kassierte. Besonders die Größe von Isac Lidberg (1,87 m) und Fraser Hornby (1,93 m) könnte bei Flanken zum Problem werden. Hertha muss hier hellwach sein und darf sich keine Nachlässigkeiten erlauben.
Unsere Einschätzung: Hertha wird versuchen, das Spiel eng zu gestalten und auf Konter zu lauern. Doch die aktuelle Form spricht dagegen, dass dies funktionieren wird. Darmstadt hat die Qualität, auch gegen defensive Teams Lösungen zu finden – und bei Herthas wackeliger Defensive dürfte sich mindestens eine Torchance ergeben. Wir erwarten ein taktisch geprägtes Spiel mit wenigen Toren, bei dem Darmstadts Effizienz den Ausschlag geben könnte.
Voraussichtliche Startformationen
Heimteam Aufstellung – Hertha BSC (4-2-3-1)
Trainer Stefan Leitl wird voraussichtlich auf seine gewohnte Formation setzen und versuchen, über eine stabile Defensive den formstarken Gästen Paroli zu bieten. Im Tor steht unangefochten Tjark Ernst, der trotz der vielen Gegentore in dieser Saison solide Leistungen zeigt.
In der Viererkette dürften Jonjoe Kenny und Marvin Plattenhardt die Außenpositionen besetzen, während im Zentrum Toni Leistner und Marc Oliver Kempf für Stabilität sorgen sollen – sofern Leistner rechtzeitig fit wird. Andernfalls rückt Linus Gechter in die Startelf. Die Doppelsechs bilden Paul Seguin und Leon Jensen, die defensiv absichern und den Spielaufbau organisieren sollen.
In der offensiven Dreierreihe erwarten wir Fabian Reese auf der linken Seite, Marten Winkler rechts und Michal Cuisance zentral hinter Sturmspitze Luca Schuler. Diese Formation soll Herthas offensive Stärken ausspielen, doch die Frage bleibt: Findet das Team die nötige Durchschlagskraft gegen Darmstadts kompakte Defensive?
Gastteam Aufstellung – SV Darmstadt 98 (4-3-3)
Trainer Florian Kohfeldt kann aus dem Vollen schöfen und wird sein erfolgreiches System nicht ändern. Im Tor steht Stammkeeper Marcel Schuhen, der mit seiner Erfahrung die Defensive dirigiert.
Die Viererkette setzt sich voraussichtlich aus Matthias Bader rechts, Clemens Riedel und Matej Maglica im Zentrum sowie Fabian Nürnberger links zusammen. Im Mittelfeld agieren Fabian Holland und Tobias Kempe als defensive Absicherung, während Kai Klefisch als zentraler Spielmacher die Fäden zieht.
Im Angriff dürfte das erfolgreiche Trio aus Killian Corredor auf links, Isac Lidberg zentral und Fraser Hornby rechts für Gefahr sorgen. Diese Offensivformation hat in den letzten Wochen regelmäßig getroffen und stellt jede Abwehr vor große Probleme. Kohfeldt wird seine Mannschaft darauf einstellen, früh Druck zu machen und Hertha keine Zeit zum Atmen zu geben.
Wetterprognose und deren Einfluss
Die Wetterbedingungen am Sonntag, 01. Februar 2026 um 13:30 Uhr in Berlin werden eine entscheidende Rolle spielen. Laut aktuellen Prognosen herrschen zum Anstoß eisige -6 bis -9 Grad Celsius bei überwiegend sonnigem Wetter mit vereinzelten Wolken. Der Wind weht mit etwa 23 km/h aus östlicher Richtung, und die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei nur 10 Prozent – es bleibt also trocken.
Diese extremen Minusgrade haben mehrere taktische Auswirkungen: Erstens wird der Ball härter und schneller, was technische Fehler begünstigt. Flachpässe könnten schneller und weiter rollen als gewohnt, während hohe Bälle durch den Wind unberechenbarer werden. Zweitens wird die körperliche Belastung höher, da die Muskeln bei solcher Kälte anfälliger für Verletzungen sind. Aufwärmübungen und das Warmhalten während des Spiels werden entscheidend sein.
Für Hertha könnte die Kälte ein Nachteil sein, da das Team ohnehin schon formgeschwächt ist und nun zusätzlich mit den widrigen Bedingungen kämpfen muss. Darmstadt hingegen hat in dieser Saison bereits bei verschiedenen Witterungsbedingungen überzeugt und wirkt mental stabiler. Auch die Zuschauerzahl könnte unter den eisigen Temperaturen leiden – eine gedämpfte Atmosphäre im Olympiastadion würde Herthas Heimvorteil weiter schmälern.
Unsere Einschätzung: Die Kälte wird das Spiel wahrscheinlich zerfahrener und fehleranfälliger machen. Lange Ballbesitzphasen werden seltener, stattdessen erwarten wir mehr Zweikämpfe und Ballverluste im Mittelfeld. Das könnte Darmstadts direktem Spiel in die Karten spielen – die Lilien sind darauf ausgelegt, schnell umzuschalten und auch in chaotischen Spielphasen effizient zu sein. Für Hertha wird es umso wichtiger, konzentriert zu bleiben und keine leichten Ballverluste zu produzieren.
Unser Hertha BSC - SV Darmstadt 98 Experten Wett Tipp:
Nach gründlicher Analyse aller relevanten Faktoren – Formkurve, Direktvergleich, taktische Ausrichtung und Wetterbedingungen – kommen wir zu drei klaren Wettempfehlungen für diese Partie. Darmstadt ist der haushohe Favorit, doch die Bedingungen im Olympiastadion und Herthas Heimstärke könnten für Überraschungen sorgen.
Empfehlung 1: Doppelte Chance X2 (Unentschieden oder Sieg Darmstadt)
Unsere Top-Empfehlung ist die Doppelte Chance auf Unentschieden oder Auswärtssieg. Darmstadt steht auf Platz 2 der Tabelle mit 37 Punkten und hat aus den letzten fünf Spielen elf Punkte geholt – eine beeindruckende Quote. Hertha hingegen steckt mit nur vier Punkten aus fünf Partien in einer Formkrise und hat seit fünf Spielen nicht mehr gewonnen. Die Lilien sind sowohl offensiv (34 Tore) als auch defensiv (nur 20 Gegentore) die stabilere Mannschaft. Selbst wenn Hertha den Heimvorteil nutzt, sollte Darmstadt mindestens einen Punkt holen. Diese Wette bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und minimiert das Risiko erheblich.
Empfehlung 2: Unter 2,5 Tore
Bei eisigen -6 bis -9 Grad Celsius im Olympiastadion erwarten wir ein torarmes Spiel. Der letzte Direktvergleich endete 0-0, und Hertha hat in den letzten fünf Spielen nur sechs Tore erzielt – ein Durchschnitt von 1,2 Toren pro Spiel. Auch Darmstadt agiert auswärts etwas vorsichtiger und hat in dieser Saison mehrere 0-0- und 1-1-Unentschieden geholt. Die Wetterbedingungen werden zudem technische Fehler begünstigen und das Spiel zerfahrener machen. Wir rechnen mit einem taktisch geprägten Duell, bei dem beide Teams auf Sicherheit bedacht sind. Ein 0-1, 1-1 oder 0-0 sind realistische Ergebnisse.
Empfehlung 3: Isac Lidberg trifft
Mit zwölf Toren in 19 Spielen ist Isac Lidberg der mit Abstand gefährlichste Angreifer der 2. Bundesliga. Der schwedische Stürmer trifft regelmäßig und hat auch gegen defensive Teams keine Probleme, Tore zu erzielen. Herthas Abwehr ist anfällig und kassierte in den letzten Wochen regelmäßig Gegentore – ideale Voraussetzungen für Lidberg. Zudem hat er bereits im letzten Heimspiel gegen Nürnberg getroffen und ist in Topform. Bei einer Quote um 2,50 bietet diese Wette ein exzellentes Value und ist unser heißer Tipp für mutige Wettfreunde.
- Doppelte Chance X2: Quote ~1,35
- Unter 2,5 Tore: Quote ~1,65
- Lidberg trifft: Quote ~2,50
Fazit
Aus unserer Sicht ist Darmstadt der klare Favorit in dieser Partie. Die Formkurve, die Tabellenposition und die individuelle Qualität sprechen eindeutig für die Lilien. Hertha steckt in einer Krise und hat seit fünf Spielen nicht mehr gewonnen – eine Serie, die sich gegen den formstarken Aufstiegskandidaten wohl nicht beenden lässt. Wir tippen auf einen knappen Auswärtssieg oder ein torarmes Unentschieden. Die eisigen Temperaturen werden das Spiel zusätzlich erschweren und könnten zu einem zerfahrenen Spielverlauf führen. Unsere Hauptwette ist die Doppelte Chance X2 – eine sichere Bank in diesem Duell. Für Risikofreudige empfehlen wir die Wette auf Lidberg als Torschützen.
Quote sichern
Sicherheitshinweis
Glücksspiel kann süchtig machen. Die in diesem Artikel genannten Tipps und Prognosen stellen keine Gewinngarantie dar und dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung. Wir empfehlen allen Lesern, verantwortungsvoll mit Sportwetten umzugehen.
Wichtige Hinweise:
- Setzen Sie nur Geld ein, dessen Verlust Sie sich leisten können
- Sportwetten sind erst ab 18 Jahren erlaubt
- Spielen Sie niemals unter Alkohol- oder Drogeneinfluss
- Setzen Sie sich persönliche Limits (Zeit & Geld)
- Wetten Sie niemals, um Verluste auszugleichen
Hilfe bei Spielsucht:
Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, Probleme mit Glücksspiel haben, kontaktieren Sie bitte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):
- Telefon: 0800 1 37 27 00 (kostenlos & anonym)
- Online: www.check-dein-spiel.de
- Online: www.spielen-mit-verantwortung.de
Dieser Artikel enthält Wettempfehlungen für Unterhaltungszwecke. Bitte informieren Sie sich über die Teilnahmebedingungen und Quoten direkt bei lizenzierten Wettanbietern. Alle Quoten sind Richtwerte und können variieren.


