Die Handball-Europameisterschaft 2026 verspricht vom 15. Januar bis 1. Februar hochklassigen Sport in Skandinavien. In Dänemark, Schweden und Norwegen kämpfen 24 Nationen um den begehrten EM-Titel. Welche Teams gelten als Favoriten? Worauf sollten Wettfreunde achten? Dieser umfassende Guide liefert alle wichtigen Informationen.
Die Handball EM 2026 im Überblick
Die 17. Handball-Europameisterschaft der Männer wird erstmals von drei Gastgebern ausgerichtet. Die Spielorte sind Herning und die Jyske Bank Boxen in Dänemark, Oslo/Baerum in Norwegen sowie Malmö und Kristianstad in Schweden. Das Finale steigt am 1. Februar 2026 in Herning.
Der Turnierablauf gliedert sich wie folgt:
- Vorrunde: 15. bis 21. Januar – 24 Teams spielen in sechs Gruppen à vier Mannschaften
- Hauptrunde: 22. bis 28. Januar – Die jeweils zwei Gruppenbesten ziehen weiter
- Finalrunde: 30. Januar (Halbfinale) und 1. Februar (Spiel um Platz 3 und Finale)
Dänemark als Topfavorit

Mit Welthandballer Mathias Gidsel (Füchse Berlin), Simon Pytlick (SG Flensburg-Handewitt) und Magnus Landin (THW Kiel) verfügen die Dänen über zahlreiche Bundesliga-Stars. Der Heimvorteil könnte nun den fehlenden Baustein liefern – schließlich wartet Dänemark seit 2012 auf den nächsten EM-Titel. Bei der EM 2024 in Deutschland unterlagen sie Frankreich im Finale mit 31:33 nach Verlängerung.
Allerdings fehlt erstmals seit Langem das legendäre Trio Niklas Landin, Henrik Møllgaard und Mikkel Hansen. Dennoch bleibt der Kader erstklassig besetzt und die Erwartungshaltung entsprechend hoch.
Frankreich als Titelverteidiger

Die französische Mannschaft verfügt über einen Kader voller Star-Power und gilt als einziges Team, das Dänemark ernsthaft gefährden kann. Bei der WM 2025 schied Frankreich im Halbfinale gegen Kroatien aus, was die Motivation für die EM zusätzlich steigern dürfte.
Schweden und Norwegen mit Heimvorteil
Als Co-Gastgeber darf auch Schweden nicht unterschätzt werden. Die Skandinavier wurden 2022 Europameister und holten bei der EM 2024 Bronze. Mit dem Heimvorteil in Malmö und Kristianstad könnten die Schweden erneut für eine Überraschung sorgen.
Norwegen hingegen präsentiert sich in durchwachsener Form. In den letzten zehn Länderspielen gab es nur drei Siege und mehrere Niederlagen gegen Dänemark und Schweden. Bei der WM 2025 und der EM 2024 bedeutete jeweils die Hauptrunde das Aus. Als dritter Gastgeber verfügen die Norweger dennoch über Außenseiterchancen.
Deutschland mit Medaillenambitionen

Bundestrainer Alfred Gislason setzt auf eine Mischung aus erfahrenen Kräften und jungen Talenten. Mit dabei sind drei Routiniers, die 2016 EM-Gold holten: Torhüter Andreas Wolff, Linksaußen Rune Dahmke und Kreisläufer Jannik Kohlbacher. Hinzu kommen vier EM-Neulinge: Tom Kiesler, Miro Schluroff (beide Rückraum links), Mathis Häseler (Rechtsaußen) und Matthes Langhoff.
Deutschland trifft in der Vorrundengruppe A auf Österreich, Serbien und Spanien – allesamt anspruchsvolle Gegner. Alle deutschen Spiele finden in Herning statt. Der Auftakt gegen Österreich wurde mit 30:27 gewonnen. Kapitän Johannes Golla war mit sieben Toren bester Werfer.
Bei einem Weiterkommen würde Deutschland in der Hauptrunde auf starke Gegner wie Dänemark, Frankreich, Norwegen oder Portugal treffen. Der Weg zur Medaille ist steinig, aber nicht unmöglich.
Weitere Titelkandidaten
Kroatien zog bei der WM 2025 sensationell ins Finale ein, musste sich dort aber Dänemark geschlagen geben. Bei der EM fehlt allerdings der verletzte Routinier Domagoj Duvnjak vom THW Kiel.
Island gilt traditionell als Geheimfavorit. Die SC-Magdeburg-Achse mit Elvar Örn Jonsson, Gisli Thorgeir Kristjansson und Omar Ingi Magnusson könnte für Überraschungen sorgen. Bei der WM 2025 landete Island auf Rang neun.
Spanien und Portugal komplettieren den erweiterten Favoritenkreis. Beide Nationen verfügen über talentierte Kader und könnten im Turnierverlauf für Überraschungen gut sein.
Die wichtigsten Handball-Wettarten erklärt
Bei der Handball-EM 2026 stehen zahlreiche Wettmöglichkeiten zur Verfügung. Die Vielfalt reicht von klassischen Siegwetten bis hin zu komplexen Spezialwetten.
Ergebniswette (1X2)
Die klassische Dreiweg-Wette ist auch im Handball die beliebteste Wettform. Hier wird auf Heimsieg, Unentschieden oder Auswärtssieg getippt. Anders als im Fußball kommen Unentschieden im Handball zwar seltener vor, sind aber durchaus möglich, da nicht jedes Spiel zwingend entschieden werden muss.
Handicap-Wetten
Diese Wettform ist beim Handball besonders populär und lohnenswert. Da die Leistungsunterschiede zwischen den Nationen teilweise erheblich sind, bieten Handicap-Wetten die Möglichkeit, auch bei klaren Favoriten attraktive Quoten zu erzielen.
Bei einer Handicap-Wette erhält ein Team einen fiktiven Tor-Vorsprung oder -Rückstand. Im Handball sind Handicaps von +/- 5 Toren durchaus üblich, da deutlich mehr Treffer fallen als etwa im Fußball.
Beispiel: Dänemark gegen Nordmazedonien mit Handicap -5,5 für Dänemark. Die Dänen müssen mit mindestens sechs Toren Vorsprung gewinnen, damit die Wette aufgeht. Endet das Spiel 35:30, ist die Wette gewonnen (35-5,5 = 29,5 vs. 30).
Over/Under-Wetten (Über/Unter)
Wetten auf die Gesamtanzahl der Tore sind beim Handball äußerst beliebt. Die Linie liegt meist zwischen 50 und 60 Toren pro Spiel. Hierbei muss nicht auf einen Sieger getippt werden – entscheidend ist nur, ob mehr oder weniger Treffer als die angegebene Marke fallen.
Doppelte Chance
Diese Wettform kombiniert zwei der drei möglichen Ausgänge und reduziert damit das Risiko. Mögliche Varianten sind “Heimsieg oder Unentschieden”, “Auswärtssieg oder Unentschieden” oder “Heimsieg oder Auswärtssieg”. Die Quoten fallen entsprechend niedriger aus.
Halbzeitwetten
Beim schnellen Handball können Halbzeitwetten besonders spannend sein. Hier wird auf den Spielstand zur Pause oder auf bestimmte Ereignisse in einer Halbzeit gesetzt. Eine interessante Option ist die Wette auf “Team X führt zur Halbzeit, Team Y gewinnt das Spiel”.
Torwetten
Wetten auf die Anzahl der Tore eines bestimmten Teams oder sogar einzelner Spieler sind möglich. Gerade bei herausragenden Rückraumspielern wie Mathias Gidsel kann sich ein Blick auf Spielerwetten lohnen.
Langzeitwetten zur Handball EM 2026
Neben den Einzelspielwetten bieten sich bei großen Turnieren zahlreiche Langzeitwetten an:
- Europameister-Wette: Der Klassiker unter den Langzeitwetten
- Gruppensieger: Wer gewinnt die jeweilige Vorrundengruppe?
- Finaleinzug: Welche beiden Teams erreichen das Endspiel?
- Torschützenkönig: Wer erzielt die meisten Treffer?
- MVP (Most Valuable Player): Wer wird zum wertvollsten Spieler gekürt?
- Wie weit kommt Team X?: Spezialwetten zum Abschneiden einzelner Nationen
- All-Star-Team: Welche Spieler schaffen es in die beste Turnierauswahl?
Strategien für erfolgreiche Handball-Wetten
Um bei Handball-Wetten langfristig erfolgreich zu sein, sollten einige grundlegende Strategien beachtet werden:
1. Informationen sammeln
Vor jeder Wette steht die gründliche Analyse. Folgende Faktoren sind entscheidend:
- Aktuelle Form: Wie haben die Teams in den letzten Spielen abgeschnitten?
- Verletzungen und Sperren: Fehlen Leistungsträger?
- Heim- oder Auswärtsspiel: Der Heimvorteil spielt im Handball eine große Rolle
- Direkte Duelle: Wie lief die bisherige Bilanz zwischen den Teams?
- Torhüterleistung: Ein starker Keeper kann Spiele entscheiden
- Bedeutung des Spiels: Geht es um alles oder ist das Weiterkommen bereits gesichert?
2. Früh auf Langzeitwetten setzen
Wer sich früh auf einen Europameister festlegt, sichert sich oft bessere Quoten. Je näher das Finale rückt, desto mehr sinken die Quoten der Favoriten. Eine frühzeitige Festlegung kann sich auszahlen.
3. Risiko streuen
Statt alles auf eine Karte zu setzen, empfiehlt sich bei Turnieren eine Risikostreuung. Mehrere Europameister-Wetten auf verschiedene Favoriten können sinnvoll sein. Bei Turnieren kommt es oft anders als gedacht.
4. Spielplan studieren
Der Turnierablauf ist wichtig für die Wettentscheidung. Welche Teams können überhaupt aufeinandertreffen? Wer hat die schwerere Vorrundengruppe? Diese Faktoren beeinflussen die Erfolgschancen erheblich.
5. Value-Wetten identifizieren
Nicht immer sind die niedrigsten Quoten die beste Wahl. Manchmal überschätzen Wettanbieter einen Favoriten oder unterschätzen einen Außenseiter. Wer solche Value-Wetten (Wetten mit positivem Erwartungswert) identifiziert, kann langfristig profitieren.
6. Quoten vergleichen
Die Quoten variieren zwischen den Anbietern teilweise deutlich. Ein Quotenvergleich vor jeder Wette ist unerlässlich, um das Maximum herauszuholen.
Livewetten bei der Handball EM
Livewetten erfreuen sich beim Handball großer Beliebtheit. Der dynamische Spielverlauf und die vielen Tore sorgen für ständig wechselnde Quoten und spannende Wettmöglichkeiten.
Vorteile von Handball-Livewetten
- Dynamische Quoten: Die Quoten passen sich dem Spielverlauf an
- Informationsvorsprung: Wer das Spiel verfolgt, kann Tendenzen früher erkennen
- Momentum nutzen: Läufe und Schwächephasen können für Wetten genutzt werden
- Absicherung: Bereits platzierte Wetten können durch Gegenwetten teilweise abgesichert werden
Strategien für Livewetten
Späte Livewetten: Gegen Ende des Spiels zeichnet sich oft ab, welches Team die Partie gewinnen wird. Wer bis zur 50. Minute wartet, kann auf Nummer sicher gehen – allerdings zu deutlich niedrigeren Quoten.
Momentum-Wetten: Im Handball gibt es häufig Phasen, in denen ein Team einen Lauf hat. Wer solche Momentum-Wechsel früh erkennt, kann von steigenden Quoten profitieren.
Gegenwetten: Bei knappen Spielen kann es sinnvoll sein, eine bereits platzierte Wette durch eine Livewette abzusichern. So lässt sich zumindest ein Teilgewinn sichern.
Wichtige Hinweise zu Livewetten
Livewetten sollten nur platziert werden, wenn das Spiel auch tatsächlich verfolgt wird. Ohne Einblick in das Spielgeschehen sind Livewetten reines Glücksspiel. Zudem können die Quoten sich sehr schnell ändern – hier ist Schnelligkeit gefragt.
Besonderheiten bei Handball-Wetten
Im Vergleich zu anderen Sportarten weist das Wetten auf Handball einige Besonderheiten auf:
Hohe Torquoten
Im Handball fallen deutlich mehr Treffer als etwa im Fußball. Während ein Fußballspiel selten mehr als vier Tore bringt, sind 50-60 Tore pro Handballspiel normal. Das macht Over/Under-Wetten besonders interessant.
Seltene Unentschieden
Obwohl Unentschieden möglich sind, kommen sie im Handball seltener vor als im Fußball. Die hohe Toranzahl sorgt meist für einen Sieger. Bei K.o.-Spielen gibt es zudem Verlängerungen, sodass Unentschieden ausgeschlossen sind.
Heimvorteil
Der Heimvorteil spielt im Handball eine größere Rolle als in vielen anderen Sportarten. Die Unterstützung durch die eigenen Fans und die vertraute Halle können den Unterschied ausmachen.
Bedeutung der Torhüter
Ein Torhüter in Topform kann ein ganzes Spiel kippen. Gerade bei ausgeglichenen Duellen ist die Leistung zwischen den Pfosten oft spielentscheidend. Andreas Wolff etwa hat Deutschland bereits mehrfach zu Siegen geführt.
Temporeiche Spiele
Handball ist eine schnelle Sportart mit vielen Tempowechseln. Das macht Livewetten besonders spannend, erfordert aber auch volle Konzentration.
Bonusangebote zur Handball EM
Viele Wettanbieter haben zur Handball-EM spezielle Bonusaktionen im Programm. Typische Angebote sind:
- Freiwetten/Freebets: Kostenlose Wetten ohne eigenen Einsatz
- Quotenboosts: Erhöhte Quoten auf ausgewählte Spiele oder Wettmärkte
- Einzahlungsboni: Zusätzliches Wettguthaben bei Einzahlung
- Cashback-Aktionen: Rückerstattung bei verlorenen Wetten
- Gratiswetten: Ohne eigene Einzahlung verfügbar
Bei allen Bonusangeboten sollten die Umsatzbedingungen genau gelesen werden. Oft müssen Boni mehrfach umgesetzt werden, bevor eine Auszahlung möglich ist.
Verantwortungsvolles Wetten
Bei aller Spannung und Unterhaltung sollte das Thema verantwortungsvolles Wetten nicht zu kurz kommen. Folgende Grundsätze sind wichtig:
- Nur mit Geld wetten, das frei verfügbar ist: Niemals Geld verwetten, das für andere Zwecke benötigt wird
- Limits setzen: Tages-, Wochen- oder Monatslimits helfen, den Überblick zu bewahren
- Nicht aus Frust weiterwetten: Nach Verlusten nicht versuchen, diese sofort wettzumachen
- Pausen einlegen: Regelmäßige Auszeiten sind wichtig
- Hilfe suchen: Bei Anzeichen von problematischem Spielverhalten professionelle Hilfe in Anspruch nehmen
Wetten sollte Spaß machen und die Spannung beim Schauen erhöhen – niemals eine finanzielle Belastung werden.
Übertragung der Handball EM 2026
Die Handball-EM wird in Deutschland umfassend im Free-TV übertragen. ARD und ZDF zeigen alle Spiele der deutschen Mannschaft live. Darüber hinaus bieten die öffentlich-rechtlichen Sender über 30 weitere Partien im kostenlosen Livestream an.
Wer alle 65 EM-Spiele live sehen möchte, kann auf den Streamingdienst Dyn zurückgreifen. Dort sind sämtliche Partien live und auf Abruf verfügbar.
Fazit: Spannendes Turnier mit vielen Wettmöglichkeiten
Die Handball-EM 2026 verspricht Hochspannung auf höchstem Niveau. Mit Dänemark gibt es einen klaren Topfavoriten, der im eigenen Land endlich den ersehnten EM-Titel holen will. Titelverteidiger Frankreich, Co-Gastgeber Schweden und Deutschland als Außenseiter mit Medaillenambitionen sorgen für ein hochkarätiges Favoritenfeld.
Für Wettfreunde bietet das Turnier vom 15. Januar bis 1. Februar zahlreiche spannende Möglichkeiten. Von klassischen Siegwetten über Handicap- und Over/Under-Tipps bis hin zu Langzeitwetten auf den Europameister – die Auswahl ist riesig. Wer sich gut informiert, verschiedene Wettarten nutzt und verantwortungsvoll agiert, kann aus der Handball-EM 2026 nicht nur sportlich, sondern auch bei den Wetten das Maximum herausholen.
Die Handball-Europameisterschaft wird zeigen, ob Dänemark seine Dominanz auch bei diesem Turnier unter Beweis stellen kann oder ob es einen Überraschungssieger gibt. In jedem Fall dürfen sich Fans auf drei Wochen erstklassigen Handball freuen.
Wichtiger Hinweis: 18+ | Wetten können süchtig machen | Hilfe unter www.buwei.de | AGB der Anbieter gelten


