Die Generali Open in Kitzbühel zählen zu den prestigeträchtigsten Sandplatzturnieren der ATP Tour. Vom 21. bis 26. Juli 2025 verwandelt sich die malerische Tiroler Alpenstadt erneut in einen Hotspot des internationalen Tennissports. Das traditionsreiche Turnier, das seit 1945 ausgetragen wird, lockt Spieler und Fans gleichermaßen mit seiner einzigartigen Atmosphäre und den besonderen Spielbedingungen in 762 Metern Höhe.
Die dünnere Luft in den Kitzbüheler Alpen beeinflusst das Flugverhalten der Bälle und stellt selbst erfahrene Sandplatzspezialisten vor besondere Herausforderungen. Als Teil der ATP-250-Serie bietet das Turnier den Athleten eine wichtige Gelegenheit, wertvolle Weltranglistenpunkte zu sammeln und sich optimal auf die anstehende nordamerikanische Hartplatzsaison vorzubereiten.
Turnierinformationen: Datum, Format und Teilnehmerfeld der Generali Open 2025
Die wichtigsten Fakten im Überblick
Die 79. Ausgabe der Generali Open wird vom 21. bis 26. Juli 2025 auf den traditionsreichen Sandplätzen des Kitzbüheler Tennis Clubs ausgetragen. Das ATP-250-Turnier präsentiert ein 28er-Hauptfeld im Einzel sowie 16 Doppelpaarungen.
Turniereckdaten auf einen Blick:
| Kategorie | Details |
| Turnierstatus | ATP Tour 250 |
| Spielbelag | Sand (Outdoor) |
| Gesamtpreisgeld | 596.035 Euro |
| Titelverteidiger | Matteo Berrettini (ITA) |
| Rekordsieger | Guillermo Vilas (6 Titel) |
Die Qualifikationsrunden beginnen bereits am Wochenende vor dem Hauptturnier (19./20. Juli 2025). Vier Qualifikanten ergänzen das 28-köpfige Hauptfeld, das sich aus direkten Akzeptanzen, Wildcards und Protected Rankings zusammensetzt.
TV-Übertragung und Livestream: So verfolgen Sie die Generali Open 2025 live
Umfassende Berichterstattung in Deutschland und Österreich
Tennisfans können sich auf eine umfangreiche Live-Berichterstattung freuen. In Deutschland überträgt Sky Sport Tennis als exklusiver TV-Partner sämtliche Matches der Turnierwoche. Der Pay-TV-Sender zeigt sowohl die frühen Runden als auch die entscheidenden Spiele live und in voller Länge.
In Österreich übernimmt ServusTV die kostenfreie Übertragung im Free-TV. Der heimische Sender bietet folgende Sendezeiten:
- Montag bis Donnerstag: ab 11:00 Uhr
- Freitag (Halbfinale): ab 12:00 Uhr
- Samstag (Finale): ab 12:45 Uhr
Streaming-Optionen: Neben den klassischen TV-Übertragungen bieten beide Sender ihre Programme auch als Livestream an. Sky-Abonnenten nutzen die Sky Go App, während ServusTV einen kostenlosen Stream für österreichische Nutzer bereitstellt. International ist das Turnier über Tennis TV, die offizielle Streaming-Plattform der ATP Tour, verfügbar.
Turnierablauf und Spielplan: Von der ersten Runde bis zum Finale
Der Weg zum Titel in Kitzbühel
Das Hauptturnier folgt einem bewährten Ablaufschema über sechs Spieltage:
| Wochentag | Datum | Turnierphase |
| Montag/Dienstag | 21.-22. Juli | 1. Runde (28 → 16 Spieler) |
| Mittwoch | 23. Juli | Achtelfinale (16 → 8 Spieler) |
| Donnerstag | 24. Juli | Viertelfinale (8 → 4 Spieler) |
| Freitag | 25. Juli | Halbfinale (4 → 2 Spieler) |
| Samstag | 26. Juli | Finale (14:30 Uhr MESZ) |
Die täglichen Spielzeiten beginnen üblicherweise um 11:00 Uhr mit den ersten Matches auf dem Center Court und dem Court 1. Bei schlechten Wetterbedingungen kann der Zeitplan angepasst werden. Das Finale am Samstagnachmittag bildet traditionell den krönenden Abschluss der Turnierwoche.
Teilnehmerfeld 2025: Die Top-Spieler und Favoriten im Überblick
Ausgeglichenes Starterfeld verspricht Spannung
Das diesjährige Teilnehmerfeld präsentiert sich ohne Vertreter aus den Top 20 der ATP-Weltrangliste besonders ausgeglichen. Alexander Bublik (ATP Nr. 30) führt als topgesetzter Spieler das Feld an. Der Kasache reist mit exzellenter Form nach Tirol – er gewann zuletzt die Turniere in Gstaad und Halle.
Die gesetzten Spieler in Kitzbühel 2025:
| Setzung | Spieler | Nation | ATP-Ranking |
| 1 | Alexander Bublik | Kasachstan | 30 |
| 2 | Sebastian Baez | Argentinien | 35 |
| 3 | Pedro Martinez | Spanien | 42 |
| 4 | Roberto Bautista Agut | Spanien | 45 |
| 5 | Tomas Martin Etcheverry | Argentinien | 48 |
| 6 | Arthur Rinderknech | Frankreich | 52 |
| 7 | Francisco Comesana | Argentinien | 55 |
| 8 | Marton Fucsovics | Ungarn | 58 |
Ehemalige Champions im Feld: Mit Sebastian Baez (Sieger 2023) und Roberto Bautista Agut (Sieger 2022) sind zwei Titelträger der jüngeren Vergangenheit am Start. Beide kennen die speziellen Bedingungen in Kitzbühel bestens und zählen zum erweiterten Favoritenkreis.
Lokale Hoffnungen: Österreich setzt seine Hoffnungen auf Sebastian Ofner, der nach starken Sandplatzergebnissen in Rom und Genf mit Selbstvertrauen anreist. Deutschland ist durch Yannick Hanfmann, Jan-Lennard Struff und Nachwuchstalent Justin Engel vertreten.
Preisgeld und ATP-Punkte: Was in Kitzbühel auf dem Spiel steht
Finanzielle und sportliche Anreize für die Teilnehmer
Die Generali Open 2025 bieten ein Gesamtpreisgeld von 596.035 Euro. Die Verteilung erfolgt nach dem bewährten ATP-Schema, wobei bereits die Teilnahme am Hauptfeld finanziell honoriert wird.
Preisgeld- und Punkteverteilung:
| Erreichte Runde | Preisgeld (EUR) | ATP-Punkte |
|---|---|---|
| Champion | 90.675 | 250 |
| Finalist | 52.890 | 165 |
| Halbfinale | 31.090 | 100 |
| Viertelfinale | 18.015 | 50 |
| Achtelfinale | 10.460 | 25 |
| 1. Runde | 6.390 | 0 |
Für viele Spieler außerhalb der Top 50 stellen die 250 Punkte für den Turniersieg eine bedeutende Chance dar, ihre Weltranglistenposition erheblich zu verbessern. Die Punkte fließen unmittelbar in das 52-Wochen-Ranking ein und können über Qualifikationen für größere Turniere entscheiden.
Historie und Tradition: Die Generali Open als Tennisklassiker
Ein Turnier mit reicher Vergangenheit
Seit 1945 ist Kitzbühel fester Bestandteil des internationalen Tenniskalenders. Die Liste der Sieger liest sich wie ein Who’s Who des Sandplatztennis: Guillermo Vilas hält mit sechs Titeln (1974-1977, 1979, 1983) den Rekord, gefolgt von Thomas Muster mit drei Triumphen in den 1990er Jahren.
Die einzigartige Lage inmitten der Tiroler Bergwelt, kombiniert mit der herzlichen Gastfreundschaft und dem alpinen Flair, macht das Turnier zu einem Liebling bei Spielern und Fans. Viele Profis nutzen Kitzbühel gezielt als Vorbereitung auf die US Open Series, da der Übergang von Sand zu Hartplatz hier optimal gestaltet werden kann.
Mit seiner Mischung aus sportlicher Qualität, landschaftlicher Schönheit und österreichischer Gastlichkeit haben sich die Generali Open als unverzichtbarer Bestandteil der europäischen Sandplatzsaison etabliert.


