Das erste Donnerstag-Highlight der EM-Viertelfinals verspricht ein echtes Spektakel zu werden. Die ARD überträgt am Donnerstag, 17. Juli ab 20:15 Uhr live aus Zürich das Spiel Schweden gegen England. Die Skandinavierinnen konnten bei der Europameisterschaft bislang überzeugen, ohne Niederlage und mit klaren Siegen gegen Polen und Deutschland gehen sie voller Selbstvertrauen ins Viertelfinale. Hier warten allerdings mit England die amtierenden Europameisterinnen, die nach anfänglichen Schwierigkeiten überragend ins Turnier gekommen sind und zuletzt mit hohen Erfolgen auf sich aufmerksam gemacht haben.
Spieldetails im Überblick:
- Match: Schweden vs England
- Wettbewerb: Fußball Frauen EM 2025, Viertelfinale
- Datum, Zeit: 17. Juli 2025 um 21:00 Uhr
- Stadion: Letzigrund Zürich
- Live im TV: ARD, DAZN
TV-Übertragung: ARD und DAZN zeigen das Viertelfinale live
Das Viertelfinale zwischen Schweden und England wird parallel im öffentlich-rechtlichen Free-TV und beim Streamingdienst DAZN übertragen. Die ARD überträgt am Donnerstag, 17. Juli ab 20:15 Uhr live aus Zürich das Spiel Schweden gegen England. Der Kostenpflichtige Anbieter DAZN zeigt alle 31 EM-Spiele in voller Länge.
Der Anstoß im Letzigrund erfolgt um 21:00 Uhr, die Vorberichterstattung beginnt bereits um 20:15 Uhr. Das Spiel wird im Stadion Letzigrund in Zürich ausgetragen. Der Schweizer Rekordmeister Grasshopper Club Zürich und sein Stadtrivale FC Zürich tragen im Letzigrund ihre Heimspiele aus. Insgesamt finden in Zürich fünf EM-Spiele statt – drei Vorrundenspiele, ein Viertelfinale und ein Halbfinale.
Moderation und Kommentar: Christina Graf am Mikrofon
Die Begegnung kommentiert Christina Graf. ARD-Expertin Almuth Schult und Moderator Claus Lufen präsentieren die ARD-Live-Übertragungen von der UEFA Frauen-EM 2025 aus dem Sendestudio in Köln. Die erfahrene Reporterin Christina Graf, die bereits mehrere internationale Turniere kommentiert hat, wird das Geschehen am Mikrofon begleiten.
Das bewährte Team um Claus Lufen und Almuth Schult führt durch den Fußballabend und ordnet die taktischen Feinheiten ein. Ab dem Viertelfinale werden außerdem alle Spiele der UEFA Frauen-EM im Hörfunk (sportschau.de und in der ARD-Audiothek) in voller Länge übertragen.
Teamanalyse: Schweden mit perfekter Bilanz gegen England-Comeback
Schweden: Souveräner Gruppensieger mit Traumstart
Die Skandinavierinnen konnten bei der Europameisterschaft bislang überzeugen, ohne Niederlage und mit klaren Siegen gegen Polen und Deutschland gehen sie voller Selbstvertrauen ins Viertelfinale. Schwedens Weg ins Viertelfinale war beeindruckend: Auf das 1:0 gegen Dänemark folgte ein überzeugendes 3:0 gegen Polen, bei dem Blackstenius (Arsenal), Asllani (London City Lionesses) und Hurtig (Arsenal) allesamt per Kopf trafen.
Der Höhepunkt war das 4:1 gegen Deutschland im letzten Gruppenspiel. Beim 1:4 (1:3) gegen Schweden präsentierte sich das Team in der Defensive taktisch naiv, die Skandinavierinnen siegten völlig verdient. Es war die höchste Niederlage der deutschen EM-Geschichte. Mit diesem Statement-Sieg untermauerte Schweden seine Ambitionen auf den Titel.
Voraussichtliche Aufstellung Schweden: Falk – Lundkvist, Björn, Sembrant, Andersson – Angeldahl, Asllani, Bennison – Rytting Kaneryd, Blackstenius, Rolfö
England: Titelverteidiger mit Aufschwung
Hier warten allerdings mit England die amtierenden Europameisterinnen, die nach anfänglichen Schwierigkeiten überragend ins Turnier gekommen sind und zuletzt mit hohen Erfolgen auf sich aufmerksam gemacht haben. Die Lionesses zeigten eine typische Turnier-Entwicklung: Nach einem schwächeren Start steigerten sie sich kontinuierlich.
Es ist ein deutliches Ausrufezeichen im dritten Vorrundenspiel: Mit einem überragenden 6:1-Sieg gegen Wales macht England seinen Einzug ins Viertelfinale klar. Diese Gala-Vorstellung gegen Wales zeigte das wahre Gesicht der Titelverteidigerinnen und sendete ein klares Signal an die Konkurrenz.
Voraussichtliche Aufstellung England: Earps – Bronze, Bright, Williamson, Daly – Stanway, Walsh – Mead, Kirby, Hemp – Russo
Taktische Analyse: Offensive Power gegen defensive Stabilität
Das Duell verspricht ein faszinierendes taktisches Schachspiel zu werden. Die Fans dürfen sich am Donnerstag auf ein Duell zweier Power-Offensiven freuen. Sorgen bei England vor allem Alessia Russo, Ella Toone und Lauren James für Torgefahr, bereiten den gegnerischen Abwehrspielerinnen aufseiten der Schwedinnen besonders Stina Blackstenius Sorgenfalten.
Schweden setzt auf schnelle Konter und die Torgefahr von Stina Blackstenius, die bereits in der Gruppenphase ihre Qualitäten unter Beweis stellte. Für Asllani war es bereits der vierte Treffer bei einer EM-Endrunde. Keine andere schwedische Spielerin hat häufiger bei diesem Turnier getroffen. Zudem stellte sie mit ihrem 20. Einsatz einen nationalen EM-Rekord ein.
England hingegen kann auf eine breite Offensive setzen, in der neben Russo auch Lauren James und Ella Toone für Wirbel sorgen können. Auf beide Defensiven kommt also viel Arbeit zu und es wäre nicht überraschend, wenn am Ende entscheidend ist, wer den gegnerischen Offensivstars besser Einhalt gebieten kann.
Historischer Kontext: Erstes Viertelfinale seit 2017
Für beide Teams ist die Qualifikation für das Viertelfinale ein wichtiger Erfolg. Deutschland (Zweiter der Gruppe C) England (Zweiter der Gruppe D) Frankreich (Sieger der Gruppe D) Italien (Zweiter der Gruppe B) Norwegen (Sieger der Gruppe A) Schweden (Sieger der Gruppe C) Schweiz (Zweiter der Gruppe A) Spanien (Sieger der Gruppe B) zeigen die Viertelfinal-Konstellation.
Schweden, Gewinner der allerersten Frauen-EM 1984, möchte nach 41 Jahren wieder ganz oben stehen. Bereits sechs Mal trafen Rekord-Europameister Deutschland und Schweden, Titelträger der ersten UEFA-Frauen-Europameisterschaft vor 41 Jahren, in einem EM-Spiel aufeinander, dabei gab es fünf Siege für das DFB-Team und ein Unentschieden.
England hingegen will als Titelverteidiger beweisen, dass der Triumph von 2022 kein Zufall war. Die Lionesses stehen unter Druck, ihren Titel erfolgreich zu verteidigen.
Prognose: Ausgeglichenes Duell mit leichten Vorteilen für Schweden
Das Viertelfinale zwischen Schweden und England ist das ausgeglichenste der vier Viertelfinals. Beide Teams haben ihre Stärken und Schwächen gezeigt. Schweden überzeugte mit einer konstanten Leistung durch die gesamte Gruppenphase, während England erst zum Ende hin seine wahre Klasse andeutete.
Schweden ist seit genau einem Jahr ungeschlagen. Das letzte Mal verloren sie in der EM-Qualifikation am 12.07.2024 mit 1:2 gegen Frankreich, die als Gegnerinnen im Viertelfinale drohen könnten. Seitdem absolvierte die Mannschaft von Trainer Peter Gerhardsson 14 weitere Spiele und verlor keins (zehn Siege, vier Remis).
Die Skandinavierinnen gehen als leichte Favoriten in das Duell, da sie eine stabilere Gruppenphase absolvierten und mit dem Gruppensieg mehr Selbstvertrauen tanken konnten.
Wett-Tipps und Quotenanalyse
Für Sportwetten-Enthusiasten bietet das ausgeglichene Viertelfinale interessante Möglichkeiten:
- England Sieg nach 90 Minuten (Quote: 2.20) – Die Titelverteidigerinnen haben nach dem schwierigen Start zu alter Stärke zurückgefunden und verfügen über die nötige Offensivklasse
- Unter 2,5 Tore (Quote: 1.95) – Trotz Englands Offensivstärke erwarten wir ein taktisch geprägtes K.o.-Spiel, da Schwedens defensive Kompaktheit England vor große Probleme stellen wird
- Beide Teams treffen NEIN (Quote: 2.10) – Schweden kassierte in der Gruppenphase kein Gegentor und wird auch gegen England kompakt verteidigen
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Fazit: Cracker-Duell eröffnet heiße K.o.-Phase
Das Viertelfinale zwischen Schweden und England wird den Auftakt zu einer spannenden K.o.-Phase bilden. Beide Teams haben das Potenzial, den Titel zu gewinnen, und versprechen ein mitreißendes Duell im Letzigrund. Die ARD-Übertragung ab 20:15 Uhr wird dieses Highlight gebührend in Szene setzen.
Der Sieger dieses Duells trifft im Halbfinale auf den Gewinner der Partie zwischen Norwegen und Italien und kann von dort aus den Sprung ins Finale am 27. Juli in Basel schaffen.


