EM 2025 Frauen: Polen – Schweden Wett-Tipp & Quoten (08.07.2025)

Frauen EM 08.07.2025 | 21:00
Expertentipp Sieg Schweden & Über 2,5 Tore 2,45 Quote sichern
René Müller
| veröffentlicht am: 08.07.25 (aktualisiert: 22.01.26)
geprüft von Lukas Stratmann | 7 Min. Lesezeit
Polen befindet sich vor dem Aufeinandertreffen mit Schweden in einer guten Ausgangsposition und überzeugte zuletzt mit vier Siegen sowie einem Unentschieden. Dennoch wird das Team als klarer Außenseiter betrachtet, während Schweden mit jüngsten Erfolgen und größerer individueller Qualität in die Begegnung geht.

Die Wettquoten unterstreichen die klare Favoritenrolle der Schwedinnen, die von zahlreichen etablierten Spitzenspielerinnen angeführt werden. Polen hingegen setzt auf Dynamik und aufstrebende Talente, was für zusätzliche Spannung in diesem Duell der Gruppenphase bei der Europameisterschaft 2025 sorgt.

Formbetrachtung: Polen

Polen zeigt aktuell solide Form und präsentiert sich unter Trainerin Nina Patalon als stabile und kampfstarke Einheit mit vier Siegen und einem Unentschieden aus den letzten fünf Partien. Die Mannschaft hebt sich besonders durch eine engagierte Defensivarbeit und eine kompakte Grundordnung hervor.

Offensive Schlüsselakteure

Die Angriffslinie überzeugt vor allem durch den Einsatz junger sowie erfahrener Spielerinnen. Im Fokus steht Natalia Padilla, die in zehn Einsätzen fünf Tore erzielte und mit 22 Jahren bereits internationale Spielerfahrung bei Bayern München gesammelt hat. Ihre Durchschlagskraft und der ausgeprägte Torinstinkt machen sie zur wichtigsten Angreiferin im Kader.

Ewa Pajor verbindet Erfahrung mit Effizienz: Vier Tore und drei Assists in ebenso vielen Spielen verdeutlichen ihre zentrale Bedeutung – gestützt durch ihre Zeit beim FC Barcelona. Ergänzend ergänzt Ewelina Kamczyk, derzeit in Frankreich aktiv, die Offensive mit einem Treffer aus zehn Partien.

Die folgende Tabelle gibt einen schnellen Überblick über die Offensivstatistiken:

Spielerin Tore Assists Einsätze Minuten Verein Alter
Natalia Padilla 5 0 10 839 Bayern München 22
Ewa Pajor 4 3 10 879 FC Barcelona 28
Ewelina Kamczyk 1 0 10 771 Fleury 91 29
Klaudia Jedlinska 0 0 5 153 Dijon FCO 25
Milena Kokosz 0 0 5 255 Asane 23

Mittelfeldstärke und Variabilität

Das zentrale Mittelfeld besticht durch internationale Vielfalt. Dominika Grabowska glänzt als dynamische Mittelfeldspielerin, erzielte ein Tor, lieferte einen Assist und steuert Stabilität aus der Bundesliga bei. Unterstützung kommt von Nadia Krezyman, die als Talent mit französischer Erfahrung auftritt, sowie von der erfahrenen Sylwia Matysik, die Routine vom 1. FC Köln einbringt.

Disziplin spielt eine Rolle – einige Akteurinnen, wie Adriana Achcińska oder Emilia Szymczak, sammelten bereits mehrere Gelbe Karten. Das Mittelfeld profitiert insgesamt von einer guten Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Kräften.

Kurzübersicht wichtige Mittelfeldspielerinnen:

  • Dominika Grabowska: Bundesliga, TSG Hoffenheim, 1 Tor, 1 Assist
  • Nadia Krezyman: Dijon, 1 Tor
  • Sylwia Matysik: 1. FC Köln
  • Adriana Achcińska: 1. FC Köln, 2 Gelbe Karten
  • Emilia Szymczak: FC Barcelona-Nachwuchs

Defensive Organisation

Die Abwehr verfügt über internationale Erfahrung und wird von Wiktoria Zieniewicz angeführt, die mit zehn Einsätzen bei Basel zu den Fixpunkten zählt. Martyna Wiankowska steuert drei Assists von der Außenbahn bei und spielt regelmäßig in Köln. Ergänzt wird die Verteidigung durch Oliwia Wos, ebenfalls aus Basel, und gestandene Profis wie Tanja Pawollek und Paulina Dudek (Paris Saint-Germain).

Im Tor steht Kinga Szemik als sichere Rückhalt. Mit neun Einsätzen bei West Ham United bringt sie Premier-League-Erfahrung und Ruhe ins polnische Spiel.

Defensivstatistiken ausgewählter Spielerinnen:

Spielerin Einsätze Minuten Verein Position
Kinga Szemik 9 810 West Ham United Tor
Wiktoria Zieniewicz 10 895 FC Basel Innenverteidigung
Martyna Wiankowska 10 779 1. FC Köln Außenverteidigung
Oliwia Wos 9 766 FC Basel Innenverteidigung
Tanja Pawollek 4 256 Eintracht Frankfurt Abwehr
Paulina Dudek 3 202 Paris Saint-Germain Abwehr

Kaderstruktur und taktische Ausrichtung

Die Mannschaft setzt auf hohe Laufbereitschaft, Stabilität in der Defensive und kollektiven Teamgeist. Internationale Erfahrungen aus verschiedenen europäischen Topligen geben der Auswahl ein höheres Niveau, sorgen aber auch für Abhängigkeit von zentralen Akteurinnen. Besonders in engen Partien versucht das Team, durch Pressing und schnelle Umschaltmomente Akzente zu setzen.

Stärken der aktuellen Form

  • Effiziente Torjägerinnen im Sturm
  • Gute Mischung aus jungen und routinierten Spielerinnen
  • Internationale Erfahrung in allen Mannschaftsteilen
  • Starker Zusammenhalt und Kampfgeist

Herausforderungen

  • Begrenzte Kadertiefe bei Verletzungen oder Sperren
  • Teilweise starke Abhängigkeit von Schlüsselspielerinnen, insbesondere Padilla und Pajor
  • Disziplin, da mehrere Gelbe Karten gesammelt wurden

Polens Leistung zeigt, dass das Team nicht nur über individuelle Klasse, sondern auch über eine geschlossene Einheit verfügt. Die Mischung aus aufstrebenden Talenten und erfahrenen Führungsspielerinnen bildet das Rückgrat der aktuellen Erfolgsserie.

Aktuelle Leistungsbewertung: Schweden

Schweden präsentiert sich unter Trainer Peter Gerhardsson weiterhin als Mannschaft auf höchstem europäischem Niveau. In den letzten fünf Partien blieb das Team ungeschlagen und konnte dreimal gewinnen. Dazu kommen zwei Remis, was die derzeitige Stabilität und Wettbewerbsstärke unterstreicht. Auffällig ist dabei die große Verlässlichkeit bei Auftritten gegen starke Gegnerinnen.

Das Team stützt sich auf einen breit aufgestellten und erfahrenen Kader, der zahlreiche internationale Top-Spielerinnen umfasst. Die schwedische Spielidee basiert auf kontrolliertem Ballbesitzfußball, hoher Athletik und individuellem Durchsetzungsvermögen. Die Spielerinnen sammeln regelmäßig wertvolle Erfahrung in den wichtigsten europäischen Ligen und internationalen Wettbewerben.

Torschützinnen und Spielminuten der Offensive

Spielerin Tore Einsätze Minuten Vereinserfahrung Alter
Filippa Angeldal 4 10 759 Real Madrid 27
Johanna Rytting Kaneryd 4 10 857 FC Chelsea 28
Stina Blackstenius 4 6 461 FC Arsenal 29
Fridolina Rolfö 2 10 734 FC Barcelona 31
Rebecka Blomqvist 2 3 73 VfL Wolfsburg 27

In der Offensive zeichnen sich vor allem Angeldal, Rytting Kaneryd und Blackstenius als treffsichere Spielerinnen aus. Sie verfügen über beeindruckenden Torinstinkt und sind in europäischen Spitzenvereinen aktiv. Besonders die Mischung aus Erfahrung und individueller Klasse sorgt für stetige Gefahr vor dem Tor der Gegnerinnen.

Außerdem überzeugt Fridolina Rolfö regelmäßig als vielseitige Offensivkraft, die nicht nur Tore erzielt, sondern auch Mitspielerinnen gekonnt in Szene setzt. Das breite Spektrum an Offensivoptionen bietet viel Flexibilität und erschwert Gegnern die taktische Vorbereitung.

Kreative und produktive Mittelfeldakteurinnen

Spielerin Tore Assists Einsätze Minuten Vereinserfahrung Alter
Hanna Bennison 2 0 7 399 Juventus Turin 22
Madelen Janogy 0 1 7 299 AC Florenz 29
Kosovare Asllani 1 2 9 520 London City Lionesses 35
Sofia Jakobsson 0 2 8 156 35
Julia Zigiotti Olme 1 0 9 553 FC Bayern München 27

Das Mittelfeld besticht durch eine gelungene Mischung aus hochveranlagten Talenten und routinierten Führungsspielerinnen. Bennison zeigt als junge Spielmacherin auffällige Akzente und sammelt internationale Erfahrung. Asllani punktet mit Torgefahr und Übersicht und übernimmt eine entscheidende Rolle bei Standard-Situationen.

Jakobsson und Janogy ergänzen das Mittelfeld mit ihrer Kreativität und Zielstrebigkeit. Die Flexibilität der Mittelfeldspielerinnen trägt dazu bei, das Offensivspiel variabel zu gestalten und unvorhersehbar aufzutreten.

Stabile Abwehr mit internationalen Top-Spielerinnen

Spielerin Tore Assists Einsätze Minuten Vereinserfahrung Alter
Linda Sembrant 0 0 8 663 FC Bayern München 38
Magdalena Eriksson 1 1 8 644 FC Bayern München 31
Jonna Andersson 0 3 9 750 Linköpings FC 32
Nathalie Björn 0 1 6 409 FC Chelsea 28
Hanna Lundkvist 0 0 8 673 San Diego Wave 22
Amanda Nilden 0 1 2 119 Tottenham Hotspur 26

Die Defensive besteht aus erfahrenen Führungskräften wie Sembrant und Eriksson, die über viel Routine im internationalen Fußball verfügen. Unterstützt werden sie von vielseitigen Außenverteidigerinnen wie Andersson, Björn, Lundkvist und Nilden, die defensive Stabilität mit offensiven Impulsen verbinden.

Im Tor zeigt Jennifer Falk ihre Zuverlässigkeit und Souveränität. Ihre Erfahrung und Ruhe geben der Defensive zusätzliche Sicherheit.

Aktuelle Form – Stärken und Schlüsselfaktoren

  • Schweden bleibt in entscheidenden Spielen konstant und ist schwer zu bezwingen.
  • Die Offensive setzt auf kreative Läufe, hohes Tempo und Durchsetzungsvermögen.
  • Zwei Flügel mit internationaler Erfahrung schaffen eine Vielzahl von Chancen.
  • Die Defensive überzeugt durch Erfahrung, Positionsspiel und Kopfballstärke.
  • Sämtliche Mannschaftsteile sind mit europäischen Top-Spielerinnen besetzt, was einen Qualitätsvorsprung sichert.
  • Verschiedene Akteurinnen können Schlüsselrollen einnehmen und die Partie prägen.

Trainer Gerhardsson kann personell aus dem Vollen schöpfen und setzt dabei auf ein eingespieltes Gefüge. Einzelakteure wie Angeldal, Rytting Kaneryd, Blackstenius, Rolfö und Sembrant stehen im besonderen Fokus und beeinflussen mit individuellen Qualitäten regelmäßig das Spielgeschehen. Schweden gilt damit bei Fans und Analysten gleichermaßen als Favorit auf einen erfolgreichen Turnierverlauf.

Direktvergleich der Teams

Schweden konnte sich in den letzten drei Aufeinandertreffen stets durchsetzen und bleibt in dieser Serie ungeschlagen. Die Resultate sprechen mit 11:2 Toren deutlich für die Schwedinnen.

Datum Ergebnis Wettbewerb
13.04.2021 Polen 2:4 Schweden Freundschaft
02.06.2016 Polen 0:4 Schweden EM-Quali
22.09.2015 Schweden 3:0 Polen EM-Quali

Vor allem zwei klare 4:0-Siege unterstreichen den Leistungsunterschied zwischen den beiden Teams.

Letzte 5 Begegnungen beider Teams

Mannschaft Ergebnisse der letzten 5 Spiele
Polen S, S, S, U, S
Schweden S, S, U, U, S

S = Sieg, U = Unentschieden
Polen hat viermal gewonnen und einmal Remis gespielt, während Schweden dreimal siegte und zweimal unentschieden spielte.

Taktische Betrachtung

Im Duell zwischen Polen und Schweden bei der Frauen-EM 2025 treffen zwei Teams aufeinander, die sich in ihrer Spielanlage deutlich unterscheiden. Schweden setzt häufig auf ein kompaktes, effektives Defensivspiel mit strukturiertem Pressing und schnellen Umschaltmomenten. Besonders stark ist das Team bei Standardsituationen sowie im Flügelspiel, wobei die Außenverteidiger aktiv am Angriffsspiel teilnehmen.

Polen bevorzugt meist eine kontrollierte Ballzirkulation und versucht, das Spiel im Mittelfeld zu bestimmen. Auffällig ist das Bemühen, über Kombinationen und gezieltes Passspiel Torchancen zu kreieren. Die Defensive agiert diszipliniert, gleichzeitig zeigt die Mannschaft Flexibilität in der Formation.

Taktische Aspekte im Überblick:

Aspekt Polen Schweden
Ballbesitz Hoch Variabel
Umschaltspiel Geordnet Sehr schnell
Stärke bei Standards Mittel Hoch
Defensivorganisation Diszipliniert Kompakt

Mit ihrer klaren taktischen Ausrichtung können beide Mannschaften das Spielgeschehen je nach Spielverlauf anpassen. Schlüsselspielerinnen in beiden Teams spielen eine zentrale Rolle, um die jeweiligen Taktiken erfolgreich umzusetzen.

Voraussichtliche Startformationen

Polen (4-4-2):

Tor Abwehr Mittelfeld Sturm
Szemik Wiankowska, Zieniewicz, Wos, Dudek Matysik, Grabowska, Achcińska, Szymczak Padilla, Pajor

Schweden (4-3-3):

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
Falk Andersson, Sembrant, Eriksson, Lundkvist Bennison, Asllani, Angeldal Rytting Kaneryd, Blackstenius, Rolfö

Unser Polen - Schweden Experten Wett Tipp:

Für das Duell zwischen Polen und Schweden bei der EM 2025 der Frauen stehen zahlreiche Wettoptionen zur Verfügung, die das breite Spektrum der Mannschafts- und Einzelwetten abdecken. Besonders gefragt sind klassische 1X2-Wetten, bei denen Schweden mit einer Quote von 1,18 als klarer Favorit gilt. Ein Unentschieden wird mit einer Quote von 6,50 bewertet, während ein polnischer Sieg mit einer Quote von 15,00 als sehr unwahrscheinlich eingestuft wird.

Einzelwetten auf Torschützinnen spielen eine große Rolle, da beide Teams über herausragende Offensivspielerinnen verfügen. Die polnische Torjägerin Padilla bietet eine Quote von rund 2,40 für einen Treffer. Auf schwedischer Seite erhält Angeldal eine Quote von 2,20 für ein Tor, was ihren Stellenwert im schwedischen Angriff hervorhebt.

Auch Spezialwetten finden regen Zuspruch. “Schweden gewinnt zu Null” zum Beispiel wird mit einer Quote von 1,75 angeboten. Diese Option spiegelt die defensive Stabilität und Erfahrung der schwedischen Nationalmannschaft wider.

Eine beliebte Kombination unter Tippern ist die Kombiwette auf “Sieg Schweden & Über 2,5 Tore”, für die verschiedene Anbieter Quoten zwischen 2,45 und 2,85 listen. Diese Wette verknüpft den klar erwarteten Sieg der Schwedinnen mit der hohen Wahrscheinlichkeit mehrerer Tore im Spiel.

Nachfolgend eine Übersicht der wichtigsten Wettmöglichkeiten:

Wettart Quote
Sieg Schweden 1,18
Unentschieden 6,50
Sieg Polen 15,00
Schweden gewinnt zu Null 1,75
Padilla trifft 2,40
Angeldal trifft 2,20
Kombiwette: Sieg SWE & Ü 2,5 Tore 2,45-2,85

Zu beachten: Trotz der torgefährlichen Einzelspielerinnen setzt sich das schwedische Team durch Erfahrung, Kaderbreite und Champions League-Erfahrung bei den Buchmachern deutlich ab. Die Quoten spiegeln das breite Leistungsgefälle in Kader und aktuellen Formkurven wider, was sich sowohl bei Ergebniswetten als auch bei Torschützinnen zeigt.

Zusätzliche Wettoptionen wie Ergebniswetten (z.B. 3:1 für Schweden), Über/Unter-Wetten auf die Gesamttore oder Handicap-Optionen ergänzen das Angebot. Insbesondere Ergebniswetten auf klare Siege oder Torwetten sind aufgrund der Statistik und Leistungsdaten der Teams gefragt.

Sieg Schweden & Über 2,5 Tore 2,45 Quote sichern
René Müller - Wettanalyst & Senior Editor |
René Müller René Müller ist Diplom-Betriebswirt mit Schwerpunkt Finanzdienstleistungen und Statistik sowie TÜV-zertifizierter Compliance-Beauftragter. Mit über 15 Jahren Branchenerfahrung – darunter als Quotenanalyst in Malta und Fachredakteur für internationale Sportmagazine – zählt er zu den führenden deutschen Experten für Sportwetten-Analytik und iGaming-Compliance. Seit 2020 berät er als unabhängiger Analyst zu GGL-Regulierungen, LUGAS-Integration und datenbasierten Wett-Analysen.