DFB Pokal Mannschaften 25/26: Alle Teams, Statistiken & Aufstellung

Die 83. Ausgabe des DFB-Pokals verspricht wieder packende Duelle zwischen David und Goliath. Mit 64 qualifizierten Mannschaften aus allen Ebenen des deutschen Fußballs steht die Saison 2025/26 in den Startlöchern. Der amtierende Pokalsieger VfB Stuttgart verteidigt seinen Titel, während Rekordsieger FC Bayern München nach fünf Jahren ohne Pokalsieg wieder angreifen will.

Die wichtigsten Fakten zur Saison 2025/26

Das Finale wird voraussichtlich am 23. Mai 2026 im Berliner Olympiastadion stattfinden, so wie seit 1985 üblich. Der Weg dorthin beginnt mit der ersten Hauptrunde vom 15. bis 18. August 2025. Eine Besonderheit: Die Spiele mit Beteiligung der Supercupteilnehmer FC Bayern München und VfB Stuttgart werden am 26. und 27. August 2025 ausgetragen.

Der Wettbewerb trägt eine besondere historische Bedeutung: Mit der Benennung des Supercups nach dem im Januar 2024 verstorbenen Franz Beckenbauer würdigen die DFL und der DFB gemeinsam dessen Verdienste um den deutschen Fußball. Das erste Spiel unter dem Namen “Franz Beckenbauer Supercup” findet am 16. August 2025 zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart statt.

Teilnehmerfeld: Von der Bundesliga bis zur Regionalliga

Das Starterfeld setzt sich aus verschiedenen Leistungsebenen zusammen:

  • 18 Bundesligisten (automatisch qualifiziert)
  • 18 Zweitligisten (automatisch qualifiziert)
  • 4 Drittligisten (beste Platzierungen der Vorsaison)
  • 21 Landespokalsieger
  • 3 zusätzliche Vertreter aus den mitgliederstärksten Landesverbänden (Bayern, Niedersachsen, Westfalen)

Die Favoriten: Marktwerte und Kaderstärken

An der Spitze der Marktwert-Tabelle thront erwartungsgemäß der FC Bayern München mit einem Gesamtmarktwert von 905,50 Millionen Euro bei einem Durchschnittsalter von 26,4 Jahren. Mit einem durchschnittlichen Marktwert von 34,83 Millionen Euro pro Spieler unterstreicht der Rekordmeister seine finanzielle Dominanz.

Dahinter folgen:

  • RB Leipzig: 486,45 Mio. € (Ø 13,90 Mio. €/Spieler)
  • Bayer 04 Leverkusen: 407,05 Mio. € (Ø 17,70 Mio. €/Spieler)
  • Borussia Dortmund: 402,10 Mio. € (Ø 14,89 Mio. €/Spieler)
  • Eintracht Frankfurt: 342,40 Mio. € (Ø 11,05 Mio. €/Spieler)
  • VfB Stuttgart: 295,13 Mio. € (Ø 9,84 Mio. €/Spieler)

Traditionsvereine in der Zweitklassigkeit

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Traditionsklubs, die aktuell in unteren Ligen spielen. Der FC Schalke 04 (Marktwert: 34,40 Mio. €) und der Hamburger SV (69,15 Mio. €) träumen vom Pokalmärchen aus der 2. Liga heraus. Noch tiefer gefallen ist der 1. FC Kaiserslautern mit einem Gesamtmarktwert von nur 24,53 Millionen Euro.

Die Underdogs: Amateurvereine mit großen Träumen

Am anderen Ende der Marktwert-Skala finden sich die wahren Außenseiter. Der RSV Eintracht 1949 bringt es auf einen Gesamtmarktwert von gerade einmal 25.000 Euro, während bei Vereinen wie FV Engers 07, FK Pirmasens, SV Hemelingen und SV Atlas Delmenhorst gar keine Marktwerte erfasst sind.

Auslosung und Spielmodus

Die Auslosung am 15. Juni 2025 im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund brachte bereits einige Kracher-Duelle hervor. Als “Losfee” fungierte Leichtathlet Owen Ansah, Ziehungsleiter war DFB-Vizepräsident Peter Frymuth.

Highlights der ersten Runde:

  • SV Wehen Wiesbaden – FC Bayern München
  • Eintracht Braunschweig – VfB Stuttgart
  • Rot-Weiss Essen – Borussia Dortmund (Revierderby)
  • DSC Arminia Bielefeld – SV Werder Bremen
  • 1.FC Lokomotive Leipzig – FC Schalke 04
  • SG Dynamo Dresden – 1. FSV Mainz 05
  • 1.FC Schweinfurt 05 – Fortuna Düsseldorf
  • SG Sonnenhof Großaspach – Bayer 04 Leverkusen

Alle Paarungen der ersten Runde:

Datum Uhrzeit Heimteam Gastteam
Freitag, 15. August 2025
15.08. 18:00 1. FC Saarbrücken 1. FC Magdeburg
15.08. 18:00 FC Gütersloh 1. FC Union Berlin
15.08. 18:00 SG Sonnenhof Großaspach Bayer Leverkusen
15.08. 20:45 Arminia Bielefeld Werder Bremen
Samstag, 16. August 2025
16.08. 13:00 BFC Dynamo VfL Bochum
16.08. 13:00 FK Pirmasens Hamburger SV
16.08. 15:30 Bahlinger SC 1. FC Heidenheim
16.08. 15:30 Eintracht Norderstedt FC St. Pauli
16.08. 15:30 FV Illertissen 1. FC Nürnberg
16.08. 15:30 Hansa Rostock TSG Hoffenheim
16.08. 15:30 SV Hemelingen VfL Wolfsburg
16.08. 15:30 SV Sandhausen RB Leipzig
16.08. 18:00 Energie Cottbus Hannover 96
16.08. 18:00 Sportfreunde Lotte SC Freiburg
16.08. 18:00 VfB Lübeck SV Darmstadt 98
Sonntag, 17. August 2025
17.08. 13:00 FV Engers 07 Eintracht Frankfurt
17.08. 13:00 FC Viktoria Köln SC Paderborn 07
17.08. 15:30 1. FC Lokomotive Leipzig FC Schalke 04
17.08. 15:30 SV Atlas Delmenhorst Borussia Mönchengladbach
17.08. 15:30 Blau-Weiß Lohne SpVgg Greuther Fürth
17.08. 15:30 SSV Jahn Regensburg 1. FC Köln
17.08. 15:30 RSV Eintracht 1949 1. FC Kaiserslautern
17.08. 15:30 ZFC Meuselwitz Karlsruher SC
17.08. 18:00 FC 08 Homburg Holstein Kiel
17.08. 18:00 Hallescher FC FC Augsburg
17.08. 18:00 SSV Ulm 1846 SV 07 Elversberg
Montag, 18. August 2025
18.08. 18:00 1. FC Schweinfurt 05 Fortuna Düsseldorf
18.08. 18:00 SG Dynamo Dresden 1. FSV Mainz 05
18.08. 18:00 SC Preußen Münster Hertha BSC
18.08. 20:45 Rot-Weiss Essen Borussia Dortmund
Dienstag, 26. August 2025
26.08. 20:45 Eintracht Braunschweig VfB Stuttgart
Mittwoch, 27. August 2025
27.08. 20:45 SV Wehen Wiesbaden FC Bayern München

Die Mannschaften wurden in zwei Lostöpfe unterteilt. Der Amateurtopf genießt dabei traditionell Heimrecht, was für zusätzliche Brisanz sorgt.

TV-Übertragungen und Termine

Die Übertragungsrechte teilen sich auch in dieser Saison ARD, ZDF und Sky. Das ZDF überträgt am Freitag, 15. August (ab 20.45 Uhr), das Duell von Pokalfinalist und Zweitligaaufsteiger Arminia Bielefeld und Bundesligist Werder Bremen live, die ARD am Montag, 18. August (ab 20.45 Uhr), das Pokalderby von Drittligist Rot-Weiss Essen und Bundesligist Borussia Dortmund.

Weitere wichtige Termine:

  • 2./3. Dezember 2025: Achtelfinale
  • 3./4. und 10./11. Februar 2026: Viertelfinale
  • 21./22. April 2026: Halbfinale
  • 1.Mai 2026: Finale in Berlin

Besondere Geschichten

Arminia Bielefeld – Der Sensationsfinalist von 2025

Die Arminia sorgte in der vergangenen Saison für die größte Pokalsensation. Als Drittligist erreichte das Team von Trainer Mitch Kniat das Finale und unterlag dem VfB Stuttgart nur knapp mit 2:4. Vier Siege gegen Bundesligisten in einer Saison waren zuvor noch keiner Mannschaft gelungen, die nicht selbst in der ersten oder zweiten Bundesliga spielte. Nun startet Bielefeld als Zweitligist mit Heimrecht gegen Werder Bremen.

Sportfreunde Lotte – Glück im Unglück

Da der Sieger des Westfalenpokals Arminia Bielefeld bereits als Meister der 3. Liga für den DFB-Pokal qualifiziert war, qualifizierten sich auch die Sportfreunde Lotte als unterlegener Finalist. Mit einem Marktwert von nur 1,86 Millionen Euro gehören sie zu den kleinsten Vereinen im Wettbewerb.

Statistische Besonderheiten

Jüngste Teams:

  • VfB Lübeck: Ø 22,4 Jahre
  • SV Hemelingen: Ø 22,6 Jahre
  • 1. FC Nürnberg: Ø 23,4 Jahre

Älteste Teams:

  • 1. FC Saarbrücken: Ø 27,5 Jahre
  • SC Freiburg: Ø 27,0 Jahre
  • Preußen Münster: Ø 26,9 Jahre

Größte Kader:

  • RB Leipzig: 35 Spieler
  • FC Schalke 04: 35 Spieler
  • Fortuna Düsseldorf: 29 Spieler

Stadionbesonderheiten

Einige Amateurvereine weichen für ihre Heimspiele auf größere Stadien aus:

  • Anstelle des heimischen Edmund-Plambeck-Stadions in Norderstedt findet das Spiel im Millerntor-Stadion in Hamburg statt.
  • Anstelle der heimischen Bezirkssportanlage in Bremen-Hemelingen findet das Spiel im Weserstadion in Bremen statt.

Alle 64 qualifizierten Teams im Überblick

Bundesliga (18 Teams)

FC Bayern München, RB Leipzig, Bayer 04 Leverkusen, Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, VfB Stuttgart, VfL Wolfsburg, SC Freiburg, TSG 1899 Hoffenheim, Borussia Mönchengladbach, 1.FSV Mainz 05, SV Werder Bremen, FC Augsburg, 1.FC Union Berlin, 1.FC Köln, 1.FC Heidenheim 1846, FC St. Pauli, Holstein Kiel

2. Bundesliga (18 Teams)

Hamburger SV, Hertha BSC, VfL Bochum, FC Schalke 04, Hannover 96, Fortuna Düsseldorf, SV Darmstadt 98, 1.FC Nürnberg, SC Paderborn 07, 1.FC Magdeburg, 1.FC Kaiserslautern, Karlsruher SC, SpVgg Greuther Fürth, SV 07 Elversberg, Eintracht Braunschweig, Preußen Münster, SSV Jahn Regensburg, SSV Ulm 1846

3. Liga (4 Teams)

Arminia Bielefeld, SV Wehen Wiesbaden, Rot-Weiss Essen, Sportfreunde Lotte

Regionalliga und Amateurvereine (24 Teams)

SG Dynamo Dresden, FC Hansa Rostock, 1.FC Saarbrücken, FC Energie Cottbus, FC Viktoria Köln, 1.FC Schweinfurt 05, SV Sandhausen, Hallescher FC, FC 08 Homburg, 1. FC Lokomotive Leipzig, FC Gütersloh, BFC Dynamo, FV Illertissen, Blau-Weiß Lohne, Eintracht Norderstedt, ZFC Meuselwitz, Bahlinger SC, VfB Lübeck, SG Sonnenhof Großaspach, RSV Eintracht 1949, FV Engers 07, FK Pirmasens, SV Hemelingen, SV Atlas Delmenhorst

Ausblick: Wer holt den Pott?


Die Saison 2025/26 verspricht wieder spannende Pokalabende. Während der FC Bayern München nach fünf Jahren Durststrecke endlich wieder den Pokal gewinnen möchte, will Titelverteidiger VfB Stuttgart beweisen, dass der Triumph gegen Arminia Bielefeld kein Zufall war.

Die größten Herausforderer dürften RB Leipzig, Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund sein. Doch die Geschichte des DFB-Pokals lehrt: Im Pokal ist alles möglich. Vielleicht schreibt ja wieder ein Underdog Geschichte – die Chancen stehen bei 64 Teilnehmern nicht schlecht.

Der Weg zum Finale im Berliner Olympiastadion beginnt Mitte August. Dann heißt es wieder: “Pokal hat seine eigenen Gesetze!”

DFB Pokal Tickets: Preise, Verkaufsstart & Kauftipps

Das Pokalfinale: Tradition trifft auf Drama – Das DFB-Pokalfinale im Berliner Olympiastadion ist das jährliche Highlight des deutschen Vereinsfußballs. Seit 1985 findet das Endspiel in der Hauptstadt statt und zieht Jahr für Jahr zehntausende Fans an. Das Finale findet traditionell Ende Mai statt – 2025 war es der 24. Mai, 2026 ist der 23. Mai geplant. Das 82. Finale 2025 zwischen dem VfB Stuttgart und Drittligist Arminia Bielefeld wurde zu einem historischen Ereignis: Stuttgart gewann 4:2 und sicherte sich seinen vierten Pokalsieg.

So funktioniert die Ticketvergabe beim DFB-Pokal

Reguläre Pokalrunden

Für die ersten Runden des DFB-Pokals sind Eintrittskarten direkt bei den beteiligten Vereinen erhältlich. Die gastgebenden Vereine veröffentlichen ihre Vorverkaufstermine meist kurz nach Bekanntgabe der genauen Spieltermine. Bei besonders attraktiven Partien werden oft Dauerkarteninhaber bevorzugt behandelt.

Das Finale: Besondere Vergaberegeln

Die Ticketvergabe für das Pokalfinale folgt speziellen Regeln:

  • Öffentlicher Verkauf: Tickets werden im DFB-Ticketportal nach dem “First come, first served”-Prinzip verkauft
  • Verkaufsstart: Üblicherweise Anfang bis Mitte April – beim Finale 2025 war es der 10. April um 10 Uhr
  • Kontingente: Die beiden Finalisten erhalten jeweils etwa 24.500 Tickets
  • Restliche Karten: Gehen in den freien Verkauf
  • Warnung: Der Ticketshop ist oft überlastet – 2025 gab es über 1,66 Millionen Anfragen und 160 Millionen Bot-Angriffe

Wichtig: Anders als in früheren Jahren gibt es meist keine Bewerbungsphase oder Verlosung mehr. Die Finalisten vergeben ihre Kontingente oft zuerst an Dauerkarteninhaber und Vereinsmitglieder.

Ticketkategorien und Preise für das Finale

Das Olympiastadion bietet verschiedene Preiskategorien:

Reguläre Kategorien

  • Kategorie 1: 170 Euro – Sitzplätze auf den Geraden im Bereich der Mittellinie
  • Kategorie 2: 130 Euro – Sitzplätze außen auf den Geraden
  • Kategorie 3: 70 Euro – Plätze in der Nord- und Südkurve
  • Fan-Kategorie 4: 45 Euro – Plätze hinter den Toren

VIP und Hospitality

Für das besondere Erlebnis stehen Premium-Optionen zur Verfügung:

  • Business Seats mit Zugang zu exklusiven VIP-Bereichen
  • DFB Football-Village mit Catering, Live-Entertainment und After-Final-Party
  • Logen für Gruppen bis 10 Personen
  • Atrium – einer der exklusivsten VIP-Bereiche des Stadions

Wichtige Informationen für Stadionbesucher

Anreise und ÖPNV

Im Ticketpreis ist ein Beförderungsentgelt von 2,13 € enthalten. Das Finalticket gilt als Fahrausweis für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin – von 2 Stunden vor Einlass bis 3:00 Uhr des Folgetages.

Sicherheitsbestimmungen

Der DFB hat klare Regeln für erlaubte und verbotene Gegenstände:

Erlaubt sind:

  • Fahnen bis 2 Meter Stocklänge (mit Plastik-Leerrohr)
  • Kleine Snacks und Tetrapaks bis 0,25 Liter
  • Ein Feuerzeug pro Person
  • Fotoapparate für den privaten Gebrauch
  • Erforderliche Medikamente

Verboten sind:

  • Flaschen jeglicher Art
  • Pyrotechnik aller Art
  • Vuvuzelas
  • Taschen größer als DIN A4
  • Konfetti und Papierrollen

Einlass und mögliche Wartezeiten

Achtung: Bei großen Spielen kann es zu erheblichen Wartezeiten kommen. Beim Finale 2025 kam es am Eingang Süd zu Verzögerungen von bis zu zwei Stunden. Planen Sie ausreichend Zeit für den Einlass ein!

Barrierefreiheit

Für Rollstuhlfahrer, Sehbehinderte und Hörgeschädigte sowie deren Begleitpersonen gibt es spezielle Plätze. Das Bestellformular ist separat über die DFB-Website erhältlich.

Ticketübertragung und Personalisierung

Finaltickets sind personalisiert, können aber übertragen werden:

  • Anfrage zur Änderung formlos an: [email protected]
  • Erforderliche Angaben: Block, Reihe, Platz sowie vollständige Kontaktdaten des neuen Ticketinhabers
  • Telefonische Änderung möglich unter: +49 69 90 28 38 48
  • Wichtig: Am Spieltag sind Änderungen in der Regel nicht mehr möglich

Alternative Wege zu Finaltickets

Reisepakete

Verschiedene Anbieter bieten Komplettpakete an:

  • Vietentours
  • ABSOLUT Sport
  • die-fussballreise.de
  • Faltin Travel

Diese Pakete beinhalten neben garantierten Finaltickets oft auch:

  • Hotelübernachtungen in Berlin
  • Stadtrundfahrten
  • Welcome-Events
  • Transfer zum Stadion

Zweitmarkt

Wenn der offizielle Verkauf ausgeschöpft ist, bleibt der legale Zweitmarkt über die offiziellen Partner des DFB. Vorsicht vor überteuerten oder gefälschten Tickets auf inoffiziellen Plattformen!

Historie: Drittligisten im Pokalfinale

Das Finale 2025 war historisch: Arminia Bielefeld war erst der vierte Drittligist im Endspiel. Die Bilanz der Underdogs:

  • 1993: Hertha BSC II – Bayer Leverkusen 0:1
  • 1997: Energie Cottbus – VfB Stuttgart 0:2
  • 2001: Union Berlin – Schalke 04 0:2
  • 2025: Arminia Bielefeld – VfB Stuttgart 2:4

Mit den Toren von Julian Kania (82.) und einem Eigentor von Josha Vagnoman (85.) erzielte erstmals ein Drittligist Tore im Pokalfinale.

Tipps für den perfekten Finaltag

  1. Früh anreisen: Die Stadt ist voller Fans, überall herrscht Partystimmung
  2. Zeit einplanen: Rechnen Sie mit Wartezeiten am Stadion
  3. Dokumente bereithalten: Personalausweis für mögliche Ticketkontrollen
  4. Verpflegung: Kleine Snacks sind erlaubt, im Stadion gibt es zahlreiche Verkaufsstände
  5. Fanmeile: Auch ohne Ticket lohnt sich die Reise – Public Viewing und Fanpartys überall

Fazit


Das DFB-Pokalfinale ist mehr als nur ein Fußballspiel – es ist das Fest des deutschen Fußballs. Mit durchschnittlich über 74.000 Zuschauern ist das Finale regelmäßig ausverkauft. Die einzigartige Atmosphäre, wenn die Fans “Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!” singen, macht dieses Event unvergesslich.

Ob über den regulären Ticketverkauf, die Finalisten oder Reisepakete – wer rechtzeitig plant und beim Verkaufsstart schnell ist, kann dabei sein, wenn im Olympiastadion wieder Pokalgeschichte geschrieben wird. Denn der DFB-Pokal beweist immer wieder: Hier ist alles möglich!

DFB Pokal 2026: Favoriten, Quoten & Wett-Tipps | Welche Mannschaft gewinnt den DFB Pokal

Die große Pokal-Frage: Wer holt sich den Henkelpott 2026? Der DFB-Pokal steht wieder in den Startlöchern, und wie jedes Jahr stellt sich die spannende Frage: Welche Mannschaft wird am 23. Mai 2026 im Berliner Olympiastadion den goldenen Pokal in die Höhe stemmen? Die erste Hauptrunde der Saison 2025/26 beginnt vom 15. bis 18. August, wobei Bayern München und VfB Stuttgart aufgrund des Supercups erst am 26. und 27. August in den Wettbewerb einsteigen.

Bayern München: Der ewige Favorit mit Pokal-Trauma

Der FC Bayern München führt die Favoritenliste der Buchmacher mit einer Quote von 2,25 bei führenden Wettanbietern wie Betlabel, Supabet und Emirbet an. Als 20-facher Pokalsieger und Rekordhalter im deutschen Cup-Wettbewerb sind die Münchner traditionell der große Favorit – zumindest auf dem Papier.

Doch die jüngste Pokal-Historie der Bayern liest sich wie eine Sammlung verpasster Chancen. Seit dem letzten Triumph in der Saison 2019/20 ist der Rekordsieger regelrecht verflucht im DFB-Pokal. Die Liste der Blamagen ist lang: Zweitrunden-Aus gegen Holstein Kiel (2020/21), Borussia Mönchengladbach (2021/22) und den 1. FC Saarbrücken (2023/24). In der vergangenen Saison war im Achtelfinale gegen Bayer Leverkusen Schluss – nach einer roten Karte für Manuel Neuer.

Bayer Leverkusen: Der Titelverteidiger mit Ambitionen

Mit einer Quote von 6,50 (Betlabel, Supabet, Emirbet) ist Bayer 04 Leverkusen der zweite große Favorit. Die Werkself gewann 2024 ihren zweiten DFB-Pokalsieg nach 1993 und krönte damit ihre historische Double-Saison. Trotz der Abgänge wichtiger Spieler wie Florian Wirtz bleibt die Mannschaft von Trainer Erik ten Hag ein heißes Eisen im Pokalgeschäft.

Die Leverkusener haben bewiesen, dass sie in K.o.-Spielen über sich hinauswachsen können. In der vergangenen Saison eliminierten sie unter anderem den FC Bayern im Achtelfinale, bevor sie im Halbfinale sensationell am Drittligisten Arminia Bielefeld scheiterten.

Borussia Dortmund: Die ewige Hoffnung

Der BVB wird mit einer Quote von 7,00 (Betlabel, Supabet, Emirbet) gehandelt und zählt damit ebenfalls zum erweiterten Favoritenkreis. Die Schwarz-Gelben gewannen zuletzt 2021 den DFB-Pokal und wollen unter Trainer Niko Kovač endlich wieder ins Finale nach Berlin.

Die erste Runde hält für den BVB gleich eine besondere Herausforderung bereit: Das kleine Revierderby bei Rot-Weiss Essen. Nach 17 Jahren treffen die beiden Ruhrpott-Klubs wieder im DFB-Pokal aufeinander – ein Spiel, das für reichlich Brisanz sorgen dürfte.

Die weiteren Favoriten im Überblick

RB Leipzig (Quote 13,0 bei Betlabel/Supabet/Emirbet): Die Sachsen gewannen 2022 und 2023 zweimal in Folge den Pokal und haben die nötige Erfahrung für den großen Wurf.

Eintracht Frankfurt (Quote 21,0): Die typische Pokalmannschaft schlechthin. 2018 gewannen die Hessen sensationell gegen Bayern München. Mit der richtigen Portion Losglück und der Unterstützung ihrer fanatischen Fans ist der SGE alles zuzutrauen.

VfB Stuttgart (Quote 26,0): Der Titelverteidiger geht mit breiter Brust in die neue Saison. Der 4:2-Finalsieg gegen Arminia Bielefeld war der vierte Pokalsieg der Vereinsgeschichte.

Die Außenseiter: Träumen erlaubt

Die Magie des Pokals lebt von Überraschungen, und die gibt es jedes Jahr. In der vergangenen Saison stürmte Drittligist Arminia Bielefeld sensationell ins Finale. 2024 stand mit dem 1. FC Kaiserslautern ein Zweitligist im Endspiel.

Für Zweitligisten wie den Hamburger SV (Quote 67,0), 1. FC Köln (Quote 67,0) oder Schalke 04 (Quote 126) sind die Quoten bei Wettanbietern wie Betlabel, Supabet und Emirbet entsprechend hoch. Doch gerade das macht den Reiz aus: Mit dem nötigen Losglück, Heimvorteil und einer Portion Pokalmagie ist alles möglich.

Wett-Tipps für die neue Pokalsaison

1. Frühzeitig auf den Sieger wetten

Die besten Quoten gibt es vor Beginn des Wettbewerbs. Nach jeder Runde werden die Quoten neu angepasst – für Favoriten sinken sie, für Außenseiter können sie steigen.

2. Value-Wetten in der ersten Runde

Gerade in der ersten Runde, wenn Bundesligisten auf Amateurvereine treffen, bieten sich interessante Über/Unter-Wetten an. Achten Sie darauf, ob Favoriten ihre beste Elf aufbieten oder rotieren.

3. “Wer kommt weiter”-Wetten nutzen

Diese Wettoption sichert Sie ab, falls ein Favorit erst in der Verlängerung oder im Elfmeterschießen gewinnt. Bei knappen Spielen eine clevere Alternative zur klassischen Dreiweg-Wette.

4. Auf Pokal-Spezialisten setzen

Teams wie Eintracht Frankfurt oder Werder Bremen haben eine besondere Pokal-DNA. In wichtigen Spielen wachsen sie oft über sich hinaus.

Die wichtigsten Termine im Überblick

  • 1. Runde: 15.-18. August und 26./27. August 2025
  • 2. Runde: 28./29. Oktober 2025
  • Achtelfinale: 2./3. Dezember 2025
  • Viertelfinale: 3./4. und 10./11. Februar 2026
  • Halbfinale: 21./22. April 2026
  • Finale: 23. Mai 2026 in Berlin

TV-Übertragungen

Sky überträgt als Rechteinhaber alle Spiele des DFB-Pokals. ARD und ZDF zeigen pro Runde ausgewählte Highlight-Spiele im Free-TV. Das Finale aus Berlin ist traditionell frei empfangbar.

Fazit: Bayern-Dominanz oder neue Pokalgeschichte?


Die Quoten der Buchmacher wie Betlabel, Supabet und Emirbet sprechen eine klare Sprache: Bayern München ist der Favorit. Doch die jüngste Pokal-Historie zeigt, dass im DFB-Pokal andere Gesetze gelten. Die Münchner warten seit fünf Jahren auf einen Pokalsieg – eine Ewigkeit für ihre Verhältnisse.

Unser Experten-Tipp:

Eintracht Frankfurt könnte in dieser Saison für eine Überraschung sorgen. Mit einer Quote von 21,0 bietet die SGE einen attraktiven Value. Die Mannschaft von Trainer Dino Toppmöller hat trotz namhafter Abgänge Qualität verpflichtet und ist als typische Pokalmannschaft bekannt. Sollten die Adler vorwiegend Heimspiele bekommen, werden im Deutsche Bank Park wieder magische Pokalnächte möglich sein.

Der DFB-Pokal bleibt der spannendste nationale Wettbewerb. Während in der Bundesliga die Meisterschaft oft schon frühzeitig entschieden ist, sorgt der K.o.-Modus im Pokal für Spannung bis zum Schluss. Und genau das macht den besonderen Reiz für Fans und Wettfreunde aus.

Sabalenka verteidigt Titel beim WTA Cincinnati Open

Die Weltelite des Damen-Tennis versammelt sich ab heute beim WTA Cincinnati Open 2025, dem prestigeträchtigen 1000er-Turnier, das traditionell als letzter Härtetest vor den US Open gilt. Titelverteidigerin und Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka führt das hochkarätige 96er-Feld beim erweiterten 12-Tage-Event an, das bis zum 18. August im Lindner Family Tennis Center in Mason ausgetragen wird.

Die 27-jährige Belarussin kehrt nach vierwöchiger Wettkampfpause erstmals seit ihrem Wimbledon-Halbfinal-Aus gegen Amanda Anisimova auf die Tour zurück. “Wir versuchen, die Energie besser zu managen, denn der Spielplan ist wirklich intensiv”, erklärte Sabalenka bei der Pressekonferenz am Mittwoch ihre Entscheidung, das Turnier in Montreal auszulassen.

Rekordpreisgeld und erweiterte Auslosung

Das traditionsreiche Turnier, das erstmals 1899 ausgetragen wurde, präsentiert sich 2025 in neuer Dimension. Die Siegerin erhält 752.275 US-Dollar, eine Steigerung von 43,71% gegenüber dem Vorjahr. Das Gesamtpreisgeld für die Damen beträgt 5,15 Millionen Dollar – eine beeindruckende Erhöhung um 60,43%.

Mit der Erweiterung von 56 auf 96 Teilnehmerinnen und dem neuen 12-Tage-Format setzt Cincinnati neue Maßstäbe. Die 260-Millionen-Dollar-Investition in die Anlage hat das Turniergelände auf über 40 Acres verdoppelt, was den Cincinnati Open zum drittgrößten Tennisevent der USA macht.

Starbesetzung trotz prominenter Ausfälle

Neben Sabalenka gehen mit der French-Open-Siegerin Coco Gauff (Setzplatz 2) und Wimbledon-Champion Iga Swiatek (3) zwei weitere Grand-Slam-Gewinnerinnen des Jahres 2025 an den Start. Die US-Amerikanerin Madison Keys, Australian-Open-Siegerin 2025 und Cincinnati-Champion von 2019, komplettiert das Quartett der Major-Siegerinnen.

Bemerkenswerte Abwesenheiten prägen dennoch das Teilnehmerfeld: Die Top-10-Spielerinnen Mirra Andreeva, Zheng Qinwen und Paula Badosa haben verletzungsbedingt abgesagt. Besonders Zheng Qinwens Ausfall nach ihrer Ellbogen-Operation wiegt schwer.

Britisches Duell und Raducanu-Comeback

Für zusätzliche Brisanz sorgt ein mögliches Zweitrunden-Duell zwischen den britischen Hoffnungsträgerinnen Emma Raducanu und Katie Boulter. Raducanu, die mit ihrem neuen Coach Francisco Roig antritt, ist trotz ihrer aktuellen Weltranglistenposition 38 als Nummer 30 gesetzt.

Ein besonderes Comeback feiert Venus Williams. Die 45-jährige Tennis-Ikone und siebenfache Grand-Slam-Siegerin erhielt eine Wildcard und setzt damit ihre Rückkehr auf die WTA-Tour fort.

Deutsche TV-Übertragung bei Sky

Tennisfans in Deutschland können das hochklassige Turnier umfassend bei Sky Sport Tennis verfolgen. Der Pay-TV-Sender überträgt täglich live aus Cincinnati und zeigt parallel auch das ATP Masters 1000 der Herren.

Historische Bestmarken im Visier

Bei ihrer Titelverteidigung könnte Sabalenka in illustre Fußstapfen treten. Die Rekordhalterin des Turniers ist allerdings fast 100 Jahre zurück zu finden: Ruth Sanders Cordes (1920er) und Clara Louise Zinke (1930er) gewannen das Event jeweils fünfmal – eine Dominanz, die seitdem keine Spielerin mehr erreichte.

Sabalenkas souveräner Vorjahrestriumph – ohne Satzverlust zum Titel – diente als perfekte Generalprobe für ihren anschließenden US-Open-Sieg. Mit einer Saisonbilanz von 47:9 und drei Titeln in 2025 gilt die Weltranglisten-Erste auch in Cincinnati als Top-Favoritin.

Preisgeld- und Punkteverteilung WTA Cincinnati Open 2025:

  • Siegerin: 752.275 $ / 1.000 WTA-Punkte
  • Finalistin: 391.600 $ / 650 Punkte
  • Halbfinale: 206.100 $ / 390 Punkte
  • Viertelfinale: 106.900 $ / 215 Punkte
  • Achtelfinale: 56.678 $ / 120 Punkte
  • 3. Runde: 32.840 $ / 65 Punkte
  • 2. Runde: 18.200 $ / 35 Punkte
  • 1. Runde: 11.270 $ / 10 Punkte

Das Hauptfeld-Los wurde am Dienstag gezogen, die ersten Matches der Hauptrunde starten heute. Das Finale ist für Montag, den 18. August, angesetzt – aufgrund der Zeitverschiebung wird es in Mitteleuropa bereits Dienstagmorgen sein.

Trainer-Entlassungen 2025/26 – Prognose: Wetten & Quoten

Die neue Bundesliga-Saison steht vor der Tür – und wie jedes Jahr stellt sich die Frage: Welcher Trainer muss als Erster gehen? Unsere Analyse zeigt die Wackelkandidaten und erklärt, worauf Wettfreunde achten sollten.

Das Geschäft mit den Trainer-Entlassungen

Bevor der Ball in der neuen Saison rollt, spekulieren Fans und Experten bereits über die erste Trainer-Entlassung. Die Buchmacher haben ihre Favoriten längst ausgemacht – und die Quoten versprechen bei einigen Kandidaten lukrative Gewinne.

Top 5: Die heißesten Kandidaten für den Rauswurf

1. Christian Ilzer (TSG 1899 Hoffenheim) – Der Topfavorit

Status: Akut gefährdet

Christian Ilzer führt die Wettquoten mit deutlichem Abstand an. Der 47-jährige Österreicher übernahm die TSG im November 2024 vom Double-Sieger Sturm Graz, konnte aber die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Seit November steht Christian Ilzer bei der TSG Hoffenheim an der Seitenlinie. Der 47-jährige Österreicher kam nach vier erfolgreichen Jahren vom Double-Sieger Sturm Graz zur TSG.

Problemzonen:

  • Nur knapper Klassenerhalt in der Vorsaison (Platz 15)
  • Nach dem 2:2 beim VfL Wolfsburg am vorletzten Spieltag standen die Hoffenheimer kurz vor dem Klassenerhalt, rechnerisch war dieser jedoch noch nicht perfekt. TSG-Geschäftsführer Andreas Schicker hatte erklärt, dass Ilzer bei Klassenerhalt auch in der kommenden Spielzeit Cheftrainer sein wird.
  • Keine erkennbare spielerische Entwicklung seit Amtsantritt
  • Kritik aus dem Vereinsumfeld bereits in der Vorsaison

Prognose: Bei einem Fehlstart dürfte Ilzer maximal bis zur zweiten Länderspielpause im Amt bleiben. Eine Entlassung erscheint nahezu unausweichlich.

2. Gerardo Seoane (Borussia Mönchengladbach) – Auf dünnem Eis

Status: Stark gefährdet

Der Schweizer steht seit Juli 2023 bei den Fohlen unter Vertrag, konnte aber die ambitionierten Ziele nie erreichen. Gerardo Seoane soll nach einem Bericht von „Sky” auch in der kommenden Spielzeit der Trainer von Borussia Mönchengladbach sein. Die Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung ruhen aber aktuell auf beidseitigem Wunsch.

Warnsignale:

  • Zwei Jahre ohne Europapokal-Qualifikation
  • Seoanes Siegquote bei Gladbach durch zwei volle Saisons steht bei 32 Prozent. Ein 10. Platz in diesem Jahr stellte eine Verbesserung gegenüber einem 14. Platz in der Kampagne 2023/24 dar, aber die Fohlen haben erneut Europa für die vierte Saison in Folge verpasst.
  • Schwache Rückrunde 2024/25: Nur zwei Punkte aus den letzten sieben Spielen
  • Durch die aktuelle Sieglos-Serie soll es in der Borussia-Führung wieder vermehrt Bedenken geben, Seoanes Vertrag vorzeitig zu verlängern.

Einschätzung: Die Geduld der Vereinsführung scheint erschöpft. Ohne deutliche Verbesserung droht das schnelle Aus.

3. Merlin Polzin (Hamburger SV) – Bundesliga-Neuling unter Druck

Status: Gefährdet trotz Aufstieg

Der gebürtige Hamburger war erst kurz vor Weihnachten auf Steffen Baumgart gefolgt, der 34-Jährige führte den Klub anschließend nach sieben Jahren zurück in die Bundesliga. Nach einem offenen Austausch waren sich alle Beteiligten einig: Polzin bleibt Cheftrainer des Teams.

Risikofaktoren:

  • Keine Bundesliga-Erfahrung als Cheftrainer
  • Im Vergleich zu seinen Vorgängern hatte Polzin weder viel Erfahrung als Cheftrainer noch eine abgeschlossene Pro-Lizenz, als er die Mannschaft im November 2024 übernahm.
  • Hohe Erwartungen beim Traditionsverein
  • Der Vertrag von Polzin wäre sonst im kommenden Sommer ausgelaufen. Neben Polzin dürfen sich auch die Assistenztrainer Loic Fave und Richard Krohn freuen.

Bewertung: Der Aufstiegsheld genießt eine gewisse Schonfrist, aber bei einem schwachen Start könnte auch er schnell unter Druck geraten.

4. Steffen Baumgart (1. FC Union Berlin) – Rückkehr mit Risiko

Status: Mittelfristig gefährdet

Der 1. FC Union Berlin hat Steffen Baumgart als Cheftrainer für die Profimannschaft der Männer verpflichtet. Der 52-jährige Fußballlehrer bereitet die Mannschaft ab 02.01.2025 auf die Fortsetzung der Bundesligasaison vor.

Herausforderungen:

  • Durchwachsene Rückrunde: Die Saison 2024/25 beendete man nach zwei Auftaktniederlagen unter Baumgart zum Hinrundenende und einer soliden Rückrunde (9. Platz in der Rückrundentabelle) mit 40 Punkten auf dem 13. Platz.
  • Schwierige Testspiele: Die beiden einzigen Testspiele brachten gegen den Zweitligisten Greuther Fürth und den Drittligisten 1. FC Schweinfurt 05 aber jeweils 0:1-Niederlagen mit sich.
  • Hohe Ansprüche der Union-Fans nach erfolgreichen Jahren

Prognose: Baumgart hat Kredit durch seine Vergangenheit als Spieler, muss aber liefern. Bei ausbleibendem Erfolg könnte es ungemütlich werden.

5. Frank Schmidt (1. FC Heidenheim) – Der ewige Trainer vor der Zerreißprobe

Status: Langfristig sicher, aber…

Mit mehr als 17 Jahren ohne Unterbrechung beim FCH ist Schmidt der dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball. Am 17. September 2023 übertraf er beim 4:2 über Werder Bremen Volker Finke, der den SC Freiburg von Juli 1991 bis Juni 2007 genau 5843 Tage betreute.

Besondere Situation:

  • Für seinen sportlichen Erfolg erhielt Frank Schmidt den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg. In dieser Saison kämpft der FCH als Tabellen-16. noch um den Klassenverbleib.
  • Vertrag bis 2027
  • Könnte bei anhaltender Erfolglosigkeit selbst die Reißleine ziehen

Einschätzung: Eine Entlassung ist nahezu ausgeschlossen, aber ein freiwilliger Rücktritt bei sportlicher Talfahrt möglich.

So funktionieren Trainer-Wetten

Der Wettmarkt erklärt

Bei der Wette “Welcher Trainer wird zuerst entlassen?” setzen Sie darauf, welcher Coach als Erster seinen Posten räumen muss. Die Wette ist beendet, sobald die erste Entlassung erfolgt ist. Danach passen die Buchmacher ihre Quoten für die nächste Entlassung an.

Zusätzliche Wettoptionen:

  • Anzahl der Entlassungen: Über/Unter-Wetten auf die Gesamtzahl
  • Zeitpunkt: Wetten auf Entlassungen vor bestimmten Spieltagen
  • Head-to-Head: Welcher von zwei Trainern geht zuerst?

Worauf sollten Wettfreunde achten?

1. Vereinshistorie analysieren

Manche Klubs sind für ihre Geduld bekannt (Freiburg, Union), andere greifen schnell durch (Schalke, Wolfsburg in der Vergangenheit).

2. Schonfrist beachten

Neu verpflichtete Trainer erhalten meist eine Eingewöhnungszeit. Ilzer und Seoane haben diese bereits aufgebraucht.

3. Spielplan studieren

Ein schwerer Saisonstart kann schnell Druck aufbauen. Hoffenheim und Gladbach haben anspruchsvolle Auftaktprogramme.

4. Vereinsumfeld beobachten

Unruhe in der Führungsetage oder Fanproteste beschleunigen oft Trainerwechsel.

Geheimtipps und Überraschungskandidaten

Potenzielle Spätzünder:

  • Pellegrino Matarazzo (falls er einen neuen Verein findet)
  • Trainer von Aufsteigern (historisch hohe Wechselquote)
  • Etablierte Trainer bei Fehlstart (z.B. bei ausbleibenden Europacup-Ambitionen)

Experten-Prognose zur ersten Entlassung

Unser Tipp: Christian Ilzer (TSG Hoffenheim)

Die Zeichen stehen auf Sturm in Sinsheim. Ilzer konnte seit seiner Ankunft keine positive Entwicklung einleiten, die Vereinsführung zeigte sich bereits in der Vorsaison unzufrieden. Ein schwacher Saisonstart dürfte das Ende bedeuten.

Zeitfenster: Spätestens nach dem 8. Spieltag (zweite Länderspielpause im Oktober)

Alternative: Gerardo Seoane könnte Ilzer knapp zuvorkommen, falls Gladbach katastrophal startet.

Wett-Empfehlungen

Favoriten-Wette

Christian Ilzer als erste Entlassung

  • Beste Quote finden und früh platzieren
  • Einsatz: Moderat bis hoch

Value-Wette

Über 5,5 Trainer-Entlassungen in der Saison

  • Erfahrungswert der letzten Jahre
  • Attraktive Quote bei vielen Buchmachern

Longshot

Frank Schmidt verlässt Heidenheim

  • Hohe Quote für freiwilligen Rücktritt
  • Kleiner Einsatz mit hohem Gewinnpotenzial

Fazit: Trainerstühle wackeln bereits vor Saisonstart

Die Bundesliga-Saison 2025/26 verspricht wieder turbulent zu werden. Mit Ilzer und Seoane stehen zwei Trainer bereits massiv unter Druck, bevor der erste Ball rollt. Für Wettfreunde bietet der Markt interessante Möglichkeiten – besonders bei den frühen Quoten.

Wichtig: Die Wettoptionen sind oft nicht dauerhaft verfügbar. Wer auf Trainer-Entlassungen setzen möchte, sollte regelmäßig die Outright-Märkte der Buchmacher prüfen.

ATP Cincinnati 2025: Spieler, Datum und TV-Übertragung

Die ATP Cincinnati Open 2025 präsentieren sich in neuer Dimension. Vom 5. bis 18. August kämpfen erstmals 96 Spieler beim traditionsreichen Masters-1000-Turnier um Preisgeld von 9,2 Millionen Dollar und wichtige Punkte vor den US Open. Sky Sport Tennis überträgt das Event täglich live.

Das 1899 gegründete Turnier, das älteste noch am Originalschauplatz ausgetragene Tennis-Event der USA, wurde massiv erweitert. Statt neun dauert das Turnier nun 14 Tage, das Hauptfeld wuchs von 56 auf 96 Spieler. Eine 260-Millionen-Dollar-Investition verdoppelte das Gelände des Lindner Family Tennis Center auf über 40 Hektar.

Weltspitze am Start: Sinner führt Setzliste an

Titelverteidiger Jannik Sinner führt das hochkarätige Teilnehmerfeld an. Der Italiener gewann 2024 mit 7:6, 6:2 gegen Frances Tiafoe und peilt seine zweite Trophäe in Cincinnati an. Hauptkonkurrent ist die Nummer zwei der Welt, Carlos Alcaraz, der 2023 im Finale gegen Novak Djokovic verlor.

Die weiteren Top-10-Gesetzten:

  • Alexander Zverev (3)
  • Taylor Fritz (4)
  • Novak Djokovic (5)
  • Ben Shelton (6)
  • Alex de Minaur (7)
  • Holger Rune (8)
  • Lorenzo Musetti (9)
  • Andrey Rublev (10)

Amerikanische Hoffnungen und deutsche Beteiligung

Mit Taylor Fritz (4), Ben Shelton (6) und Frances Tiafoe (11) haben gleich drei US-Amerikaner realistische Chancen auf eine Überraschung. Tiafoe erreichte als erster Amerikaner seit 2013 das Finale. Auch Tommy Paul (15) und die Youngster Alex Michelsen (30), Sebastian Korda und Brandon Nakashima könnten vom Heimvorteil profitieren.

Alexander Zverev führt das deutsche Aufgebot an. Der Olympiasieger von 2021 gewann das Turnier bereits 2021 mit 6:2, 6:3 gegen Andrey Rublev.

Neuer Turnierablauf und erweiterte Anlage

Qualifying: 5.-6. August Hauptfeld erste Woche: 7.-13. August
Viertelfinale: 14.-15. August Halbfinale Herren: 16. August Doppelfinale: 17. August Einzelfinale: 18. August

Die umgebaute Anlage bietet nun vier Stadionplätze, ein Indoor-Trainingszentrum mit sechs Plätzen, zusätzliche Außenplätze sowie Padel- und Pickleball-Courts. Das neue 55.000 Quadratfuß große Clubhaus beherbergt ein ganzjähriges Restaurant.

TV-Übertragung: Sky zeigt alle Spiele

Sky Sport Tennis überträgt das Turnier täglich live. Die Berichterstattung beginnt von Donnerstag bis Samstag jeweils um 17:00 Uhr MESZ, am Finaltag (Montag, 18. August) erst um 21:00 Uhr. Der Pay-TV-Sender hält die exklusiven Rechte für Deutschland, Österreich und die Schweiz bis 2028.

Alternativ können Tennisfans das Turnier über das kostenpflichtige Streaming-Portal TennisTV verfolgen.

Preisgeld und Punkte: Millionen-Jackpot winkt

Das Gesamtpreisgeld beträgt 9.193.540 Dollar:

Einzel:

  • Sieger: 1.124.380 $ / 1.000 ATP-Punkte
  • Finalist: 597.890 $ / 600 Punkte
  • Halbfinale: 332.160 $ / 400 Punkte
  • Viertelfinale: 189.075 $ / 200 Punkte
  • Achtelfinale: 103.225 $ / 100 Punkte
    1. Runde: 60.400 $ / 50 Punkte
    1. Runde: 35.260 $ / 30 Punkte
    1. Runde: 23.760 $ / 10 Punkte

Historische Erfolge und Rekorde

Roger Federer dominierte das Turnier mit sieben Titeln (zuletzt 2015). Boris Becker bleibt mit 17 Jahren der jüngste Champion (1985), während Novak Djokovic 2023 mit 36 Jahren als ältester Sieger triumphierte. Der letzte amerikanische Champion war Andy Roddick 2006.

Bemerkenswert: Die letzten beiden Cincinnati-Sieger (Sinner 2024, Djokovic 2023) gewannen anschließend auch die US Open. Das unterstreicht die Bedeutung des Turniers als Formtest für das letzte Grand-Slam-Event des Jahres.

Fazit: Cincinnati als Tennis-Mekka

Die Cincinnati Open haben sich endgültig als drittgrößtes Tennisturnier der USA nach den US Open und Indian Wells etabliert. Mit der Erweiterung auf 96 Spieler und 14 Tage setzt das Turnier neue Maßstäbe.

Für die Spieler bietet Cincinnati ideale Bedingungen zur US-Open-Vorbereitung auf schnellen Hartplätzen. Fans erleben Weltklasse-Tennis in einer der intimsten Atmosphären der Tour, wo Spieler zwischen den Courts durch die Zuschauermenge laufen.

Galatasaray: 75 Mio für Osimhen – Türkei-Klub greift an

Mit spektakulären Transfers sorgt Galatasaray Istanbul für Aufsehen im internationalen Fußball. Nach der Verpflichtung von Leroy Sané folgte der Rekordtransfer von Victor Osimhen für 75 Millionen Euro. Der türkische Meister verfolgt einen ambitionierten Plan: den Aufstieg zur europäischen Fußball-Elite.

Die Zahlen sprechen für sich: Sané erhält bei seinem Dreijahresvertrag ein Nettogehalt von 9 Millionen Euro pro Saison plus 3 Millionen Euro Loyalitätsbonus. Osimhen unterschrieb einen Vierjahresvertrag mit einem Jahresgehalt von 15 Millionen Euro netto. Damit setzt Galatasaray nicht nur in der Süper Lig neue Maßstäbe.

Finanzierung durch Immobilien-Deal und Sponsoren

Die Finanzierung dieser kostspieligen Transfers basiert auf mehreren Säulen. Herzstück ist der geplante Verkauf des vereinseigenen Trainingsgeländes im Nobelviertel Florya. Das 80 Hektar große Areal soll laut Medienberichten zwischen 500 und 600 Millionen Euro einbringen. Obwohl der Bieterprozess noch läuft, kalkuliert der Verein bereits mit diesen Einnahmen.

Zusätzlich konnte Galatasaray die Sponsoreneinnahmen deutlich steigern. Der neue Hauptsponsor Pasifik Holding zahlt für die Saison 2025/26 rund 10 Millionen US-Dollar – mehr als doppelt so viel wie der Vorgänger. Insgesamt belaufen sich die Sponsoring-Einnahmen auf einen Rekordwert von 80 Millionen Euro pro Saison.

Strategische Unterstützung aus dem Bausektor

Galatasaray erhält starke finanzielle Rückendeckung aus dem türkischen Bausektor. Neben der Pasifik Holding zählt auch Rams Global zu den wichtigsten Partnern. Als Meister der vergangenen Saison kassierte der Verein zudem 17 Millionen US-Dollar an TV-Geldern.

“Dieser Deal beweist, dass niemand Galatasaray verspotten kann”, betonte Vizepräsident Abdullah Kavukcu bei der Osimhen-Präsentation. Der Nigerianer hatte Angebote aus Saudi-Arabien in Höhe von bis zu 160 Millionen Euro ausgeschlagen, um zu Galatasaray zurückzukehren.

Konkrete Transferziele und europäische Ambitionen

Die Transferoffensive ist noch nicht beendet. Laut türkischen Medienberichten steht auch İlkay Gündoğan vor einem Wechsel an den Bosporus. Der ehemalige deutsche Nationalspieler soll grundsätzlich interessiert sein und wäre bereit, für ein Jahresgehalt von 5 Millionen Euro zu unterschreiben. Auch Manchester Citys Torhüter Ederson wird intensiv umworben.

“Unser Ziel ist es, mindestens ins Viertelfinale der Champions League einzuziehen”, erklärt Trainer Okan Buruk, der selbst Teil der legendären UEFA-Cup-Siegermannschaft von 2000 war. “Wir wollen ganz Europa zeigen, was in diesem Klub steckt.”

Zwischen Vision und wirtschaftlichem Risiko

Die aggressive Transferstrategie birgt erhebliche Risiken. Galatasaray wagt den wirtschaftlichen Vorgriff auf zukünftige Einnahmen. Nur wenn der sportliche Erfolg eintritt, können die hohen Ausgaben durch wachsende internationale Einnahmen kompensiert werden.

Ein wichtiger Meilenstein war bereits die vollständige Rückzahlung aller Kredite aus dem “Banks Association Restructuring Agreement”. Als zweiter türkischer Klub nach Trabzonspor kann Galatasaray seine Einnahmen nun wieder selbst investieren.

Sané-Transfer als Initialzündung

Der Transfer von Leroy Sané markierte den Auftakt der Offensive. Der 29-jährige Flügelspieler kam ablösefrei vom FC Bayern München und wurde am Flughafen von Tausenden Fans empfangen. “Ich freue mich riesig, Teil dieses Projekts zu sein”, sagte Sané bei seiner Vorstellung.

In fünf Jahren bei Bayern erzielte er 61 Tore in 220 Spielen und gewann vier Meistertitel. Bei der Klub-WM wird er noch für die Münchner auflaufen, bevor er ab 1. Juli offiziell für Galatasaray spielberechtigt ist.

Osimhen bricht alle Rekorde

Mit der Verpflichtung von Victor Osimhen setzte Galatasaray neue Maßstäbe im türkischen Fußball. Die Ablösesumme von 75 Millionen Euro macht ihn zum teuersten Transfer der Süper-Lig-Geschichte. Der bisherige Rekord lag bei 20 Millionen Euro, die Fenerbahçe 2024 für Youssef En-Nesyri zahlte.

Osimhen hatte in der Leihsaison 2024/25 mit 37 Toren in 41 Spielen überzeugt. Die Vereinbarung sieht vor, dass Napoli 10 Prozent einer möglichen Weiterverkaufssumme erhält. Zudem darf Osimhen in den nächsten zwei Jahren nicht zu einem italienischen Verein wechseln.

Ausblick: Galatasaray als neue Macht?

Mit Spielern wie Sané und Osimhen sowie möglichen weiteren Verstärkungen positioniert sich Galatasaray als ernstzunehmender Akteur auf der europäischen Bühne. Das letzte große internationale Ausrufezeichen liegt 25 Jahre zurück – der UEFA-Cup-Sieg 2000.

Die neue Führung um Präsident Dursun Özbek verfolgt eine klare Vision: Galatasaray soll dauerhaft zur europäischen Elite gehören. Ob die finanzielle Wette aufgeht, wird sich in der Champions League zeigen. Der sportliche und wirtschaftliche Druck ist enorm – aber auch die Euphorie am Bosporus.

Bayer Leverkusen: Ten Hag fordert 5 Transfers für Champions-League-Saison

Bayer 04 Leverkusen steht vor einem tiefgreifenden Umbruch. Nach dem spektakulären Double-Gewinn 2023/24 haben mehrere Leistungsträger den Bundesliga-Vizemeister verlassen. Der neue Trainer Erik ten Hag schlägt Alarm und fordert “vier bis fünf neue Spieler”, um die ambitionierten Ziele zu erreichen. Die Abgänge wiegen schwer: Florian Wirtz wechselte für die Rekordsumme von bis zu 116 Millionen Pfund (136 Millionen Euro) zum FC Liverpool, während Jeremie Frimpong ebenfalls zu den Reds ging. Innenverteidiger Jonathan Tah schloss sich ablösefrei dem FC Bayern München an, und Granit Xhaka verließ den Verein für 20 Millionen Euro in Richtung AFC Sunderland.

Ten Hag unter Druck: Schwieriger Start für den Nachfolger

Der 55-jährige Niederländer übernahm im Mai 2025 das Traineramt von Xabi Alonso, der zu Real Madrid wechselte. Ten Hag, der zuvor bei Manchester United tätig war, unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis 2027.

Der Einstand verlief allerdings holprig: Im ersten Testspiel unter seiner Leitung kassierte Leverkusen eine 1:5-Niederlage gegen die U20 von Flamengo. “Ergebnisse in der Vorbereitung sind mir eigentlich scheißegal”, relativierte ten Hag die Klatsche, erkannte aber in den letzten 30 Minuten nach Einwechslung der Stammspieler einen “sehr guten Ansatz”.

Kaderplanung: Zwischen Talenten und erfahrenen Kräften

Sportgeschäftsführer Simon Rolfes steht vor einer Mammutaufgabe. Zwar spülten die Verkäufe über 200 Millionen Euro in die Vereinskasse, doch die sportliche Substanz hat gelitten. Zu den Neuzugängen zählen Malik Tillman (von PSV Eindhoven) und Jarell Quansah (vom FC Liverpool). Torhüter Mark Flekken kam für rund 10 Millionen Euro vom FC Brentford und erhielt einen Vertrag bis 2028.

“Es ist wichtig, junges Blut in den Kader zu bringen”, betont Rolfes, “aber es braucht eine gesunde Balance.” Namen wie Malick Thiaw (AC Mailand) und Maghnes Akliouche (AS Monaco) werden als potenzielle Verstärkungen gehandelt.

Führungsvakuum und neue Hierarchie

Mit den Abgängen von Xhaka und Tah fehlen wichtige Führungsspieler. Robert Andrich könnte in die Kapitänsrolle hineinwachsen. “Wir müssen nach vorn schauen und dürfen den Abgängen nicht ewig nachtrauern”, sagte der 30-jährige Mittelfeldspieler.

Ten Hag hatte nach einem Testspiel in Rio de Janeiro deutliche Worte gefunden: “Man kann nicht verhindern, dass Spieler im Top-Fußball gehen. Aber es ist am besten, wenn nicht vier oder fünf Spieler in einem Transferfenster gehen”.

Saisonziele in Gefahr?

Nach der historischen Meisterschaft 2023/24 und dem zweiten Platz in der abgelaufenen Saison droht Leverkusen der Absturz ins Mittelmaß. Das erklärte Minimalziel lautet Champions-League-Qualifikation – ein Platz unter den Top Vier der Bundesliga.

“Vier bis fünf Spieler müssen noch kommen, um unser Ziel zu erreichen”, forderte ten Hag unmissverständlich. Mit einem auf aktuell 22 Profis geschrumpften Kader erscheint die Dreifachbelastung aus Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League kaum zu bewältigen.

Ausblick: Entscheidende Wochen für die Werkself

Das Transferfenster ist noch bis zum 1. September geöffnet. Für Leverkusen tickt die Uhr. Der Verein muss den Spagat zwischen bewährten Kräften und hungrigen Talenten meistern, um nicht den Anschluss an die Spitze zu verlieren.

Der Auftakt in die neue Saison erfolgt Mitte August im DFB-Pokal, gefolgt vom Bundesliga-Start eine Woche später. Bis dahin muss ten Hag aus den verbliebenen Spielern und hoffentlich qualitativ hochwertigen Neuzugängen eine funktionierende Einheit formen.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Werkself die Herausforderung des Umbruchs meistert oder ob nach der Euphorie der Meistersaison tatsächlich der befürchtete Absturz droht.

ZDF zeigt Frauen Champions League – Meilenstein für deutschen Frauenfußball

Das ZDF wird ab der Saison 2025/26 erstmals Spiele der UEFA Women’s Champions League live im Hauptprogramm übertragen. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) einigte sich mit dem UEFA-Rechtevermarkter UC3 auf einen Fünfjahresvertrag bis 2030, der den öffentlich-rechtlichen Sendern wöchentlich eine Live-Übertragung ermöglicht.

Der Deal markiert einen Wendepunkt für die mediale Präsenz des Frauenfußballs in Deutschland. Neben der regulären Berichterstattung sicherte sich das ZDF die Rechte für ein Halbfinale sowie das Endspiel der Königsklasse. Die genauen Übertragungspläne will der Mainzer Sender in Kürze bekanntgeben.

Disney+ wird neuer Hauptrechteinhaber

Parallel zur Free-TV-Vereinbarung überträgt Disney+ ab Oktober 2025 exklusiv alle 75 Spiele der Champions League pro Saison. Der Streamingdienst löst damit DAZN als bisherigen Rechteinhaber ab und steigt erstmals in den europäischen Live-Fußball ein. Die Produktion übernimmt der Disney-Tochtersender ESPN.

„Diese neuen Übertragungsvereinbarungen sind wichtige Meilensteine in der kontinuierlichen Entwicklung des Frauenfußballs in Europa”, betont Guy-Laurent Epstein, Co-Direktor des Rechtevermarkters UC3. Die Partien werden für Disney+-Abonnenten ohne Zusatzkosten verfügbar sein.

Neues Liga-Format ab 2025/26

Die UEFA führt zur kommenden Saison ein grundlegend überarbeitetes Format ein. Statt der bisherigen Gruppenphase mit 16 Teams treten künftig 18 Mannschaften in einer gemeinsamen Liga an. Jedes Team absolviert sechs Partien – drei Heim- und drei Auswärtsspiele.

Die besten vier Teams qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale, während die Plätze fünf bis zwölf in Play-offs um die verbleibenden Viertelfinalplätze kämpfen. Das Finale 2026 findet vom 22. bis 24. Mai im Ullevaal-Stadion in Oslo statt.

Deutsche Teams vor unterschiedlichen Herausforderungen

Aus der Bundesliga haben sich Meister FC Bayern München und Vizemeister VfL Wolfsburg direkt für die neue Ligaphase qualifiziert. Eintracht Frankfurt muss als Tabellendritter den Umweg über die Qualifikation nehmen.

Die Hessinnen starten am 4. September in der ersten Qualifikationsrunde, die als Mini-Turnier im K.o.-Modus ausgetragen wird. Bei einem Weiterkommen warten am 18./19. sowie 25./26. September die Hin- und Rückspiele der zweiten Qualifikationsrunde. Die Auslosung der Mini-Turniere erfolgte bereits am 5. Juli im UEFA-Hauptquartier in Nyon.

Verstärkung für Frankfurt: Ilestedt kommt von Arsenal

Für die anstehenden Aufgaben hat sich Eintracht Frankfurt prominent verstärkt. Amanda Ilestedt wechselt ablösefrei vom Champions-League-Sieger FC Arsenal an den Main. Die 32-jährige schwedische Nationalspielerin unterschrieb einen Dreijahresvertrag bis 2028.

„Ich komme hier her, um Spiele zu gewinnen und Titel zu holen”, erklärte die 78-fache Nationalspielerin bei ihrer Vorstellung. Mit ihrer Erfahrung aus Stationen bei Bayern München (2019-2021), Paris Saint-Germain und Arsenal soll sie die durch die Abgänge von Sara Doorsoun und Sophia Kleinherne entstandene Lücke in der Defensive schließen.

Aufwertung durch TV-Präsenz

Stefan-Eric Wildemann, Leiter Fußball bei EBU Sport, sieht in der Free-TV-Vereinbarung einen wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung: „Der frei empfangbare Zugang bleibt eines der wirksamsten Instrumente für das Wachstum des Frauenfußballs.”

Mit der Kombination aus Free-TV beim ZDF und Streaming bei Disney+ erreicht die UEFA Women’s Champions League ab der kommenden Saison eine nie dagewesene mediale Reichweite in Deutschland. Die erste Qualifikationsrunde startet bereits Anfang September, die neue Ligaphase beginnt am 8. Oktober 2025.

Komplikationen zum Auftakt: BVB startet Trainingslager in Saalfelden

Borussia Dortmund hat sein einwöchiges Trainingslager in Österreich mit unerwarteten Hindernissen begonnen. Die für Montag geplante öffentliche Trainingseinheit in der SaalfeldenArena musste aufgrund der starken Regenfälle abgesagt werden. Der Platz sei “aufgrund der starken Regenfälle unbespielbar”, teilte der BVB mit. Damit startete das vom 4. bis 9. August angesetzte Trainingslager mit Komplikationen – eine zusätzliche Herausforderung für Trainer Niko Kovac, der ohnehin unter enormem Zeitdruck steht.

Zeitdruck vor dem Pflichtspielstart

Die Ausgangslage könnte kaum schwieriger sein: In zwei Wochen (18. August) steht das Duell in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Rot-Weiss Essen an, nur fünf Tage später beginnt bereits die neue Bundesliga-Saison. Die Vorbereitung ist in diesem Jahr besonders komprimiert, da die Dortmunder nach der Teilnahme an der FIFA Klub-WM in den USA erst später in den Urlaub gehen konnten. Zwischen Leistungsdiagnostik und Pflichtspiel liegen damit nur drei Wochen – ein sportlicher Kraftakt für den neuen Coach.

Der 53-jährige Kovac, der am 2. Februar 2025 die Nachfolge von Nuri Sahin antrat, hat für die Tage in den österreichischen Alpen klare Schwerpunkte ausgegeben: Frische aufbauen, taktische Abläufe festigen und die physische Form optimieren. Nach den Testspielsiegen gegen die Sportfreunde Siegen (8:1) und OSC Lille (3:2) betonte der kroatische Trainer: “Wir mussten viel in kurzer Zeit unterbringen, aber wir werden die Belastung nun etwas steuern.”

Herausforderndes Pokallos wartet

Das erste Pflichtspiel hat es in sich: Am Montag, 18. August, um 20:45 Uhr trifft Rot-Weiss Essen in der ersten Runde des DFB-Pokals an der Hafenstraße auf Borussia Dortmund. Ein Flutlichtspiel vor ausverkauftem Haus – alle 19.300 Karten für das Stadion an der Hafenstraße sind bereits vergriffen. Der Drittligist, der in der abgelaufenen Saison Platz acht belegte, hat große Vorfreude auf das Duell. RWE-Sportdirektor Christian Flüthmann bezeichnete die Partie als “fantastische Begegnung zweier traditionsreicher Ruhrgebietsvereine”.

Historisch gesehen spricht vieles für den BVB: In den bisherigen Pokalduellen 2008/09 und 1982/83 siegte Schwarzgelb jeweils mit 3:1. Dennoch warnen die Verantwortlichen vor Unterschätzung – gerade in der ersten Pokalrunde lauern traditionell Überraschungen.

Kadersituation: Talente im Fokus

Trotz der kurzen Vorbereitungszeit reiste Kovac mit einem ungewöhnlich großen Kader von 30 Spielern nach Saalfelden. Darunter befinden sich neben den etablierten Profis auch mehrere Talente aus der eigenen Jugend. Der Kader umfasst unter anderem die Torhüter Gregor Kobel, Alexander Meyer und Patrick Drewes, die Abwehrspieler Waldemar Anton, Nico Schlotterbeck, Niklas Süle, Yan Couto und Julian Ryerson sowie die Offensivkräfte Serhou Guirassy, Karim Adeyemi und Maximilian Beier.

Besonderes Augenmerk liegt auf Filippo Mané. Der 20-jährige Italiener mit senegalesischen Wurzeln, der im Januar 2025 einen Profivertrag bis 2028 unterschrieb, durfte in den bisherigen Testspielen jeweils von Beginn an ran. “Filippo ist jung, man sieht sein Potenzial”, lobte Kovac den italienischen U20-Nationalspieler, der seit Januar 2022 im BVB-Nachwuchs ausgebildet wird.

BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl erklärt: “Filippo hat bei uns in den vergangenen drei Jahren eine richtig gute Entwicklung genommen und sich diesen Profivertrag verdient”. Der 1,88 Meter große Innenverteidiger gilt als technisch versiert und wird bereits mit BVB-Legende Mats Hummels verglichen. Dennoch mahnt Kovac zur Geduld: “Er soll auch regelmäßig in der zweiten Mannschaft spielen. Es geht darum, ihn behutsam aufzubauen.”

Kampf um die Stammplätze

Die knappe Vorbereitungszeit erhöht auch den Konkurrenzkampf im Team. Besonders umkämpft sind die Positionen in der Offensive: Wer darf Mittelstürmer Serhou Guirassy unterstützen – Karim Adeyemi oder Neuzugang Maximilian Beier? Und wie gestaltet sich das Duell auf der rechten Außenbahn zwischen dem etablierten Julian Ryerson und Sommer-Neuzugang Yan Couto?

Auch im Mittelfeld herrscht große Konkurrenz. Neben den Routiniers Pascal Groß und Marcel Sabitzer kämpfen Felix Nmecha, Salih Özcan und der junge Jobe Bellingham um Einsatzzeiten. Die Neuzugänge haben allesamt die Ambition, zum Stammpersonal zu gehören.

Regeneration trotz Zeitdruck

Trotz des engen Zeitplans achtet Kovac auf die richtige Balance zwischen Belastung und Regeneration. Der Donnerstag war als freier Tag eingeplant – praktischerweise liegt direkt neben dem Teamhotel ein Golfplatz. Die angeschlagenen Spieler Emre Can, Nico Schlotterbeck und Julien Duranville sind zwar mitgereist, setzen aber ihre individuelle Reha unter medizinischer Aufsicht fort.

Blick nach vorn: Die Kovac-Ära

Seit seiner Verpflichtung mit einem Vertrag bis Juni 2026 hat Kovac bereits deutliche Akzente gesetzt. Unter dem kroatischen Coach setzt Borussia Dortmund seine Erfolgsserie fort und hat die Qualifikation für die Champions League wieder in eigener Hand. Seine Trainingsmethoden – mehr Laufarbeit, weniger freie Torschüsse – mögen nicht bei allen Spielern auf Begeisterung stoßen, zeigen aber Wirkung.

Die kommenden Tage in Saalfelden werden entscheidend sein, um die Mannschaft auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten. Nach der Rückkehr aus Österreich wartet am 10. August noch die Saisoneröffnung mit einem Testspiel gegen Juventus Turin im Signal Iduna Park, bevor es eine Woche später beim ambitionierten Drittligisten in Essen ernst wird.

Für Kovac und sein Team gilt es nun, die widrigen Umstände in Saalfelden zu meistern und aus der kurzen Vorbereitungszeit das Maximum herauszuholen. Die Herausforderung könnte kaum größer sein – aber genau solche Situationen sind es, in denen sich zeigt, ob der neue Trainer die richtige Wahl für Borussia Dortmund war.

Welcher Sender überträgt FC Saarbrücken – Viktoria Köln Live im Free-TV | 09.08.25

Der 1. FC Saarbrücken empfängt am Samstag, 9. August 2025, um 14:00 Uhr den FC Viktoria Köln zum 2. Spieltag der 3. Liga im Ludwigsparkstadion. Während die Saarländer nach einem dramatischen 3:3 in Cottbus noch auf den ersten Sieg warten, reisen die Kölner als Tabellenführer an die Saar. Die gute Nachricht für alle Fans: Das Spiel wird gleich auf drei Sendern live im Free-TV übertragen.

Unterschiedliche Voraussetzungen nach dem Auftakt

Die Ausgangslage könnte kaum unterschiedlicher sein: Der 1. FC Saarbrücken musste sich zum Saisonauftakt beim FC Energie Cottbus mit einem spektakulären 3:3-Unentschieden begnügen. Dabei hatten die Saarländer bereits mit 0:2 zurückgelegen, kämpften sich aber durch Tore von Till Civeja (26.), Florian Pick per Elfmeter (61.) und einem glücklichen Treffer in der Nachspielzeit (90.+6) zurück ins Spiel.

Ganz anders präsentierte sich Viktoria Köln: Mit einem souveränen 2:0-Heimsieg gegen Aufsteiger 1. FC Schweinfurt 05 gelang dem neuen Trainer Marian Wilhelm ein perfekter Einstand. Lex-Tyger Lobinger (61.) und Simon Handle (71.) sorgten für die Tore, die die Kölner vorübergehend an die Tabellenspitze der 3. Liga beförderten.

Dreifache Free-TV-Übertragung

Fußballfans können sich auf eine außergewöhnlich breite TV-Abdeckung freuen. Gleich drei öffentlich-rechtliche Sender übertragen die Partie live:

TV-Übertragung im Überblick:

  • SR Fernsehen (Saarländischer Rundfunk)
  • SWR Fernsehen (Südwestrundfunk)
  • WDR Fernsehen (Westdeutscher Rundfunk)
  • Pay-TV/Stream: MagentaSport, DFB-Play

Die Heimatsender beider Vereine sind damit in voller Länge dabei. Der SR und SWR berichten aus Sicht der Gastgeber, während der WDR die Perspektive der Gäste aus Köln einnimmt. Diese umfangreiche Berichterstattung unterstreicht die Bedeutung des Duells zweier traditionsreicher Vereine.

Direkte Duelle: Saarbrücken mit positiver Bilanz

Die Statistik der vergangenen Saison spricht für die Gastgeber: Der 1. FC Saarbrücken gewann beide Begegnungen gegen Viktoria Köln – 1:0 zu Hause und 2:1 auswärts. Generell hat der FCS eine positive Bilanz gegen die Kölner vorzuweisen, was dem Team von Trainer Alois Schwarz zusätzliches Selbstvertrauen geben dürfte.

Personalsituation und taktische Ausrichtung

Saarbrückens Trainer Alois Schwarz muss nach dem intensiven Auftaktspiel in Cottbus möglicherweise personelle Anpassungen vornehmen. Die Neuzugänge Florian Pick und Robin Bormuth zeigten bei ihren Debüts solide Leistungen. Pick bewies seine Nervenstärke beim verwandelten Elfmeter. Kapitän ist weiterhin Sven Sonnenberg.

Bei Viktoria Köln dürfte Neu-Trainer Marian Wilhelm nach dem erfolgreichen Start kaum Veränderungen vornehmen. Die vier Neuzugänge in der Startelf – Pledl, Münst, Wolf und Otto – überzeugten beim Auftaktsieg. Besonders Torjäger Lex-Tyger Lobinger, der in der vergangenen Saison 15 Treffer erzielte, bewies mit seinem Tor seine Torgefährlichkeit.

Voraussichtliche Aufstellung 1. FC Saarbrücken:

P. Menzel – Wilhelm, Sonnenberg, Bormuth, Bichsel, Bretschneider – Krahn, Sontheimer, Civeja – Pick, Brünker

Voraussichtliche Aufstellung FC Viktoria Köln:

Dudu – Sticker, L. Dietz, Greger – Pledl, Münst, Wolf, Handle, Velasco, D. Otto – Lobinger

Weitere Free-TV-Spiele am Samstag

Zeitgleich zum Duell in Saarbrücken überträgt der Bayerische Rundfunk gemeinsam mit dem NDR das Spiel zwischen TSV 1860 München und VfL Osnabrück. Insgesamt werden in der Saison 2025/26 wieder 68 Spiele der 3. Liga im Free-TV gezeigt – eine wichtige Nachricht für alle Drittliga-Fans.

Wettquoten: Saarbrücken als Favorit

Die Buchmacher sehen trotz der unterschiedlichen Auftaktleistungen die Gastgeber in der Favoritenrolle:

  • Heimsieg Saarbrücken: 1,85 bis 1,89
  • Unentschieden: 3,70 bis 3,80
  • Auswärtssieg Viktoria Köln: 3,40 bis 3,51

Wichtiges Spiel für beide Teams

Für den 1. FC Saarbrücken geht es darum, nach dem späten Punktgewinn in Cottbus nun vor eigenem Publikum den ersten Dreier einzufahren. Die Mannschaft hat in der vergangenen Saison bewiesen, dass sie zu den Spitzenteams der Liga gehört – nur knapp verpasste man in der Relegation den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Viktoria Köln hingegen will den Schwung vom Auftaktsieg mitnehmen und beweisen, dass die Tabellenführung kein Zufall ist. Unter dem neuen Trainer Marian Wilhelm scheint sich die Mannschaft gefunden zu haben.

Die Zuschauer im Ludwigsparkstadion dürfen sich auf ein spannendes Duell zweier ambitionierter Teams freuen. Mit der breiten TV-Abdeckung können auch Fans, die nicht ins Stadion kommen, hautnah dabei sein.

1860 München gegen VfL Osnabrück Live im Free-TV | Welcher Sender

Am Samstag, 9. August 2025, treffen in der 3. Liga zwei ambitionierte Traditionsvereine aufeinander, die beide noch auf ihren ersten Dreier der Saison warten. Der TSV 1860 München empfängt um 14:00 Uhr den VfL Osnabrück im Grünwalder Stadion. Für Fußballfans gibt es gute Nachrichten: Die Partie wird gleich von zwei Sendern live im Free-TV übertragen.

Ausgangslage: Beide Teams mit Remis gestartet

Die Ausgangslage vor dem 2. Spieltag ist identisch: Sowohl die Löwen als auch die Lila-Weißen starteten mit einem torlosen beziehungsweise 1:1-Unentschieden in die neue Spielzeit. Der TSV 1860 München erkämpfte sich beim Eröffnungsspiel der 3. Liga ein 1:1 bei Rot-Weiss Essen, wobei Neuzugang Florian Niederlechner in der 68. Minute den Ausgleich erzielte. Der VfL Osnabrück trennte sich zum Auftakt torlos von Alemannia Aachen.

“Wir haben ein sehr gutes Eröffnungsspiel gesehen”, resümierte 1860-Trainer Patrick Glöckner nach dem Remis in Essen. “Ich bin stolz auf den Punkt, bin stolz, hier mit meiner Mannschaft zurückgekommen zu sein, um den Punkt mitzunehmen.”

Free-TV-Übertragung: BR und NDR senden live

Die gute Nachricht für alle Fans: Das Spiel wird im frei empfangbaren Fernsehen übertragen. Sowohl der Bayerische Rundfunk (BR) als auch der Norddeutsche Rundfunk (NDR) zeigen die Partie live aus dem Grünwalder Stadion. Beide Sender setzen dabei ihre eigenen Kommentatoren ein, die das Geschehen aus Sicht “ihrer” jeweiligen Mannschaft begleiten.

TV-Übertragung im Überblick:

  • Anpfiff: Samstag, 9. August 2025, 14:00 Uhr
  • Stadion: Grünwalder Stadion, München
  • Free-TV: BR Fernsehen, NDR Fernsehen
  • Pay-TV/Stream: MagentaSport, DFB-Play

Insgesamt werden in der Saison 2025/26 68 Spiele der 3. Liga von den Dritten Programmen der ARD übertragen. Die Auswahl richtet sich häufig nach regionaler Beteiligung, wobei Traditionsvereine wie 1860 München und der VfL Osnabrück regelmäßig berücksichtigt werden.

Personalsituation und voraussichtliche Aufstellungen

Bei den Münchnern könnte Trainer Patrick Glöckner nach dem soliden Auftakt in Essen auf die gleiche Startformation setzen. Die prominenten Neuzugänge Kevin Volland und Florian Niederlechner haben sich bereits gut integriert, wobei Niederlechner mit seinem Ausgleichstreffer in Essen direkt seine Qualität unter Beweis stellte.

Osnabrücks neuer Trainer Timo Schultz, der im Sommer von Marco Antwerpen übernahm, muss möglicherweise erste Anpassungen vornehmen. Beim torlosen Remis gegen Aachen fehlte den Lila-Weißen die Durchschlagskraft in der Offensive.

Voraussichtliche Aufstellung TSV 1860 München:

Dähne – Dulic, Verlaat, Voet – Danhof, Deniz, T. Jacobsen, Pfeifer, Volland – Niederlechner, Haugen

Voraussichtliche Aufstellung VfL Osnabrück:

Jonsson – Karademir, J. Müller, Wiemann – P. Kammerbauer, Br. Henning, F. Wagner, F. Christensen, Kopacz, Kehl – Goguadze

Direkte Duelle sprechen für Osnabrück

Die Statistik der direkten Begegnungen spricht für die Gäste aus Niedersachsen. In der vergangenen Saison holte der VfL vier Punkte gegen die Münchner Löwen: Ein 1:0-Heimsieg und ein 2:2-Unentschieden im Grünwalder Stadion. Generell hat Osnabrück eine positive Bilanz gegen 1860 vorzuweisen.

Parallel-Übertragungen im Free-TV

Zeitgleich zum Duell in München wird auch die Partie zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Viktoria Köln im Free-TV gezeigt. Diese Begegnung übertragen der SWR, WDR und das SR-Fernsehen ebenfalls ab 14:00 Uhr.

Wettquoten: 1860 als leichter Favorit

Die Buchmacher sehen die Gastgeber in der Favoritenrolle, was sich in den Wettquoten widerspiegelt:

  • Heimsieg 1860: 1,82 bis 1,90
  • Unentschieden: 3,58 bis 3,70
  • Auswärtssieg Osnabrück: 3,40 bis 3,80

Ausblick: Wichtiges Spiel für beide Teams

Für beide Mannschaften ist es wichtig, früh in der Saison in die Erfolgsspur zu finden. Der TSV 1860 München will vor eigenem Publikum die hohen Erwartungen nach den prominenten Verstärkungen bestätigen. “Jetzt freuen wir uns alle auf das erste Heimspiel in unserem 60er-Stadion, das wieder zur Festung wird”, hieß es aus dem Löwen-Lager nach dem Auftakt.

Der VfL Osnabrück hingegen möchte unter dem neuen Trainer Timo Schultz beweisen, dass die Mannschaft nach dem knapp geschafften Klassenerhalt in der vergangenen Saison stabiler geworden ist. Nach dem torlosen Heimauftakt wäre ein Auswärtspunkt in München durchaus ein Erfolg.

Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Traditionsduell freuen, bei dem beide Teams unter Zugzwang stehen. Mit der kostenlosen TV-Übertragung können Fans beider Lager die Partie verfolgen – egal ob im Stadion oder vor dem Bildschirm.


Alle 380 Spiele der 3. Liga sind bei MagentaSport im Livestream verfügbar. Die ARD-Sportschau zeigt samstags ab 18:00 Uhr eine Zusammenfassung aller Partien.

DFB-Richtlinien: Nachspielzeit-Regeln 2025/26 – 10 Minuten werden normal

Die neue Zweitliga-Saison begann mit einem Paukenschlag: Zehn Minuten Nachspielzeit beim 5:1-Sieg von Arminia Bielefeld gegen Fortuna Düsseldorf sorgten für Verwunderung bei Spielern, Trainern und Fans. Was viele für eine Ausnahme hielten, ist tatsächlich die neue Normalität im deutschen Profifußball. Die DFB Schiri GmbH hat zur Saison 2025/26 eine grundlegende Reform der Nachspielzeit-Berechnung eingeführt, die das Spiel nachhaltig verändern wird.

Transparenz als oberstes Gebot

“Seit Beginn der Saison 2025/26 wird die Länge der Nachspielzeit stärker an die tatsächlich verloren gegangene Spielzeit angepasst”, erklärt Alex Feuerherdt, Leiter Kommunikation und Medienarbeit der DFB Schiri GmbH, die neue Philosophie. “Dies geschieht nicht zuletzt, um eine transparentere Nachvollziehbarkeit zu erlangen. Zudem wird dadurch die Nettospielzeit erhöht.”

Die Richtlinie orientiert sich am Vorbild der Weltmeisterschaft 2022 in Katar, wo ebenfalls deutlich längere Nachspielzeiten die Regel waren. Das Ziel: Die tatsächlich gespielte Zeit soll erhöht und Zeitspiel konsequent bestraft werden.

So funktioniert die neue Berechnung

Die Erfassung der Nachspielzeit folgt nun einem präzisen System:

  • Standardsituationen: Torerzielungen und Auswechselvorgänge werden grundsätzlich pauschal mit 30 Sekunden erfasst
  • Echtzeiterfassung: Verletzungsbehandlungen, Unterbrechungen aufgrund äußerer Einflüsse sowie Interventionen des VAR und längere VAR-Checks sind in Echtzeit einzurechnen
  • Technische Umsetzung: Die Erfassung übernimmt der Assistent des VAR. Dieser kommuniziert “in jeder Halbzeit nach vorheriger Abstimmung mit dem VAR und einer Plausibilitätsprüfung die Mindestnachspielzeit an den Schiedsrichter”

Erste Auswirkungen bereits sichtbar

Die Zahlen des ersten Spieltags sprechen eine deutliche Sprache: In der 2. Bundesliga wurde in nahezu allen Partien mindestens fünf Minuten nachgespielt, in mehreren Fällen sogar zehn Minuten oder mehr. Die 3. Liga verzeichnete durchschnittlich 6,8 Minuten Nachspielzeit.

Besonders spektakulär verlief die Partie zwischen SC Paderborn und Holstein Kiel: In der 9. Minute der Nachspielzeit erzielte Filip Bilbija den Siegtreffer für die Gastgeber. In Paderborn waren das neun Minuten, und da noch ein Tor erzielt wurde, kam es effektiv zu 10:46 Minuten Nachspielzeit.

Trainer und Funktionäre reagieren irritiert

Die Reaktionen auf die neue Praxis fielen gemischt aus. Bielefelds Trainer Mitch Kniat zeigte sich nach dem 5:1-Erfolg verwundert: “So richtig nachvollziehen konnte das wohl keiner. Ich hoffe, dass wir das noch genauer erklärt bekommen.” Später ergänzte er: “Das hat glaube ich keiner verstanden. Ich habe den Schiedsrichter gefragt und er hat mir gesagt, dass sie es einheitlich lösen wollen.”

Deutlicher wurde Fortunas Sportvorstand Klaus Allofs, der die Schiedsrichterleistung scharf kritisierte: “Am Ende ist es eine schöne Klatsche geworden. Das ist bedauerlich. Bis zur 43. Minute hatten wir alles weitestgehend unter Kontrolle”, analysierte der 68-Jährige die Niederlage seines Teams.

Späte Tore als neue Normalität

Die verlängerten Nachspielzeiten haben bereits am ersten Spieltag zu zahlreichen späten Toren geführt. Saarbrücken und Regensburg erzielten jeweils noch späte Ausgleichstreffer, Wehen Wiesbaden baute die Führung aus. In Bielefeld fiel das entscheidende 5:1 sogar erst in der siebten Minute der Nachspielzeit durch Sam Schreck.

Weitere Neuerungen erhöhen Transparenz

Neben den verlängerten Nachspielzeiten bringt die neue Saison weitere technische Innovationen:

Stadion-Durchsagen bei VAR-Entscheidungen

Künftig werden Schiedsrichter in allen Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga ihre Entscheidungen nach VAR-Überprüfungen per Lautsprecherdurchsage erläutern. In der Bundesliga werden die Schiedsrichter ihre Entscheidungen bereits ab dem 1. Spieltag (22. bis 24. August) erläutern, in der 2. Bundesliga ab dem 9. Spieltag (17 bis 19. Oktober).

RefCam für neue Perspektiven

Die sogenannte RefCam, eine kleine Kamera am Körper des Schiedsrichters, wird künftig häufiger eingesetzt. Der Mitschnitt der Schiedsrichter-Perspektive wird – vorbehaltlich der Zustimmung des zuständigen International Football Association Board (IFAB) – bei ausgewählten Spielen für die Berichterstattung zur Verfügung stehen.

Neue Regelungen bei Torhüter-Zeitspiel

Eine weitere wichtige Änderung betrifft das Zeitspiel der Torhüter: Torhüter dürfen den Ball jetzt acht Sekunden lang mit der Hand oder dem Arm kontrollieren. Dabei muss der Schiedsrichter die letzten fünf Sekunden als Countdown mit der Hand für alle sichtbar anzeigen. Bei Überschreitung gibt es keinen indirekten Freistoß mehr, sondern einen Eckstoß für die gegnerische Mannschaft.

Eine neue Ära beginnt

Die Bundesliga startet am 22. August in die neue Saison – und die Fans sollten sich auf ein verändertes Spielerlebnis einstellen. Die Zeiten, in denen nach 90 Minuten plus zwei oder drei Minuten Nachspielzeit Schluss war, gehören endgültig der Vergangenheit an.

“Dank der neuen Richtlinien können sich die Fans auch für die am 22. August startende Bundesliga-Saison auf viele Treffer in der Nachspielzeit einstellen”, prognostiziert die DFB Schiri GmbH. Spiele werden künftig öfter spät entschieden – und Zuschauer dürfen auch in der 98. Minute noch auf spektakuläre Wendungen hoffen.

Die Reform markiert einen Paradigmenwechsel im deutschen Fußball. Ob sie tatsächlich zu mehr Nettospielzeit und faireren Bedingungen führt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Sicher ist: Der Fußball in Deutschland wird nie mehr derselbe sein.

Hamann sieht BVB als Bayern-Jäger – Kovac-Effekt und Bellingham-Transfer als Schlüssel

Dietmar Hamann sorgt mit einer mutigen Prognose für Diskussionen: Der TV-Experte sieht Borussia Dortmund in der kommenden Bundesliga-Saison 2025/26 als ernsthaften Herausforderer des FC Bayern München im Titelkampf. Bei einer Sky-Veranstaltung Ende Juli 2025 bezeichnete der 51-Jährige den BVB als Bayerns “ärgsten Konkurrenten” – eine bemerkenswerte Einschätzung angesichts der durchwachsenen Vorsaison.

Die Dortmunder beendeten die abgelaufene Spielzeit nur auf Platz vier und qualifizierten sich erst am letzten Spieltag für die Champions League. Unter dem im Februar 2025 verpflichteten Trainer Niko Kovac stabilisierte sich die Mannschaft zwar in der Rückrunde, doch für mehr als 28 Punkte aus 14 Spielen reichte es nicht.

Kovac-Faktor als entscheidender Baustein

Hamann sieht in der Arbeit des kroatischen Trainers einen zentralen Grund für seinen Optimismus. “Was der Trainer mit dem Team gemacht hat, ist beeindruckend. Sie sind gefestigter und zielstrebiger geworden”, analysiert der ehemalige Nationalspieler. Kovac, der einen Vertrag bis Juni 2026 unterschrieb, führte den BVB nach schwachem Saisonstart zurück in die Königsklasse.

Tatsächlich zeigen die Zahlen eine deutliche Verbesserung unter dem 53-Jährigen: Die Anzahl der Torschüsse stieg von 12,9 auf 16,1 pro Spiel, die erzielten Tore von 1,8 auf 2,5. “Er lässt nicht viel durchgehen, was auch gut so ist”, bestätigte Torhüter Gregor Kobel die veränderte Trainingsintensität.

Bellingham-Coup als Transferhighlight

Während viele Experten die zurückhaltende Transferstrategie kritisch sehen, lobt Hamann den gezielten Ansatz. Mit Jobe Bellingham sicherte sich der BVB für rund 30,5 Millionen Euro vom AFC Sunderland ein hochveranlagtes Mittelfeld-Talent. Der 19-jährige Bruder von Ex-BVB-Star Jude Bellingham unterschrieb einen langfristigen Vertrag und soll bereits bei der Klub-WM im Sommer 2025 zum Einsatz kommen.

“Zwei, drei gezielte Zugänge reichen. Es geht nicht darum, jedes Jahr den halben Kader auszutauschen”, verteidigt Hamann die Transferpolitik. Neben Bellingham wurde auch Daniel Svensson fest verpflichtet, während Carney Chukwuemeka nach seiner Leihe zum FC Chelsea zurückkehrte – trotz einer Kaufoption von 35 Millionen Euro.

Klare Kritik an etablierten Kräften

Deutliche Worte findet Hamann für einige etablierte BVB-Spieler. Während er Innenverteidiger Waldemar Anton als “positive Überraschung” hervorhebt, sieht er bei Niklas Süle, Julian Brandt und Emre Can keine Zukunft mehr in Dortmund. “Diese Spieler haben das Vertrauen nicht mit Leistung zurückgezahlt. Wenn sie den Verein verlassen, ist das für alle Seiten besser”, urteilt der TV-Experte schonungslos.

Besonders pikant: Alle drei Genannten besitzen nur noch Verträge bis Sommer 2026, was ihre Situation zusätzlich verkompliziert. Sportdirektor Sebastian Kehl hatte nach dem Viertelfinal-Aus bei der Klub-WM gegen Real Madrid versprochen, das Team “besser aufzustellen als vergangene Saison”.

Widersprüchliche Signale aus der Führungsetage

Während Kehl weitere Verstärkungen andeutete, mahnt Geschäftsführer Lars Ricken zur Geduld. “Diese Mannschaft braucht Zeit, um sich zu entwickeln – keine hektischen Veränderungen”, betonte er im kicker-Interview. Der 48-Jährige warnte vor Aktionismus und setzte auf Kontinuität.

Diese unterschiedlichen Botschaften sorgen bei den Fans für Verunsicherung. Die Forderung nach einem Umbruch hallt bereits seit dem Winter durch die Fanlager, doch konkrete Transfers blieben bislang aus.

Realistische Titelchancen?

Hamanns Optimismus basiert auch auf den Schwächen der Konkurrenz. “Leipzig und Leverkusen zeigen selbst Schwächen”, analysiert er die Ausgangslage. Gleichzeitig relativiert er die Bayern-Chancen in der Champions League: “Ich glaube, dass dieses Jahr das erste Jahr ist, wo sie keine Chance haben, die Champions League zu holen.”

Für den BVB sieht Hamann daher eine historische Gelegenheit als Bayern-Herausforderer Nummer eins. Allerdings müsste das Team dafür konstant Leistung bringen – was in der Vergangenheit zu selten gelang. Mit einem unausgewogenen Kader und ohne klare Linie in der Transferpolitik erscheint die Titelprognose zumindest gewagt.

Statistik und Ausblick

Die Bundesliga-Saison 2025/26 beginnt für den BVB mit einem Kracher: Am 1. August empfängt Aufstiegsfavorit FC Schalke 04 die Dortmunder zum Eröffnungsspiel der 2. Liga. Ein prestigeträchtiges Duell, auch wenn es nur in Liga zwei stattfindet.

Ob Hamanns mutige Prognose Realität wird, muss sich erst noch zeigen. Fakt ist: Der BVB steht vor einer richtungsweisenden Saison, in der sich zeigen wird, ob die Mannschaft unter Kovac tatsächlich den nächsten Schritt machen kann.

Schalke überrollt Aufstiegsfavorit Hertha – Muslic feiert perfekten Einstand

Der FC Schalke 04 hat die neue Zweitliga-Saison mit einem verdienten 2:1-Heimsieg gegen Mitfavorit Hertha BSC eröffnet. Vor 62.271 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena bescherten Moussa Sylla (16.) und Nikola Katić (23.) dem neuen Trainer Miron Muslic einen Traumeinstand. Sebastian Grönning verkürzte kurz vor Schluss (89.), doch trotz Gelb-Rot für Katić in der Nachspielzeit retteten die Königsblauen den Sieg über die Zeit.

Die Gastgeber erwischten einen Blitzstart. Angetrieben von der lautstarken Nordkurve übernahmen die Schalker von Beginn an die Initiative. Nach nur 16 Minuten belohnte sich die Mannschaft für ihre aggressive Spielweise: Peter Remmert, der 19-jährige Youngster, eroberte energisch den Ball im Mittelfeld und bediente Moussa Sylla mit einem präzisen Steilpass. Der Stürmer ließ Herthas Torhüter Tjark Ernst mit einem platzierten Schuss ins lange Eck keine Chance.

Katić erhöht per Kopf – Hertha völlig von der Rolle

Nur sieben Minuten später legten die Hausherren nach. Nach einer Ecke von Christopher Antwi-Adjei stieg Nikola Katić am höchsten und köpfte unhaltbar zum 2:0 ein. Die Trefferwahrscheinlichkeit lag laut Bundesliga-Daten bei nur 16,81 Prozent – doch der kroatische Innenverteidiger traf perfekt.

“Wir haben die ersten 45 Minuten komplett verpasst. Statt unser Spiel durchzuziehen, haben wir uns vom Gegner einlullen lassen”, analysierte Herthas Kapitän Fabian Reese nach der Partie schonungslos. Die Zahlen untermauerten seine Kritik: Schalke verbuchte in der ersten Halbzeit einen Expected-Goals-Wert von 1,64, während Hertha bei mageren 0,76 lag.

Leitl-System greift nicht – Defensive Stabilität fehlt

Für Stefan Leitl, der im Februar den glücklosen Cristian Fiél als Hertha-Trainer abgelöst hatte, war es ein denkbar schlechter Start in die neue Saison. Der 47-Jährige war zuletzt bei Liga-Konkurrent Hannover 96 tätig und erhält einen Vertrag bis 2027. Seine Mannschaft wirkte in der ersten Halbzeit komplett überfordert – defensiv ohne Zugriff, im Mittelfeld fahrig und offensiv harmlos.

Schalke arbeitete, wie von Trainer Muslic angekündigt, intensiv gegen den Ball und warf sich in jeden Zweikampf. Diego Demme wurde mit 22 Pressingsituationen zum “Most Pressed Player” der Partie. Die Berliner fanden kein Mittel gegen die aggressive Spielweise der Gastgeber.

Muslic-Effekt sofort spürbar

Der neue Schalke-Coach Miron Muslic hatte sein Team perfekt auf den Gegner eingestellt. Der 42-Jährige wechselt vom englischen Championship-Club Plymouth Argyle zu den Knappen und unterschrieb einen Vertrag bis 2027. Seine Handschrift war von der ersten Minute an erkennbar: hohes Pressing, aggressive Zweikampfführung und schnelles Umschaltspiel.

In January 2025, English Championship side Plymouth Argyle appointed Muslic as head coach, replacing Wayne Rooney. Mit Plymouth schaltete er sensationell den FC Liverpool im FA Cup aus – ein Fingerzeig für seine taktischen Qualitäten.

Hertha kommt zu spät – Grönning-Treffer nur Ergebniskosmetik

Nach der Pause versuchte Leitl mit der Hereinnahme von Niklas Kolbe für Márton Dárdai gegenzusteuern. Tatsächlich verbesserten sich die Gäste und verlagerten das Spielgeschehen zunehmend in die Schalker Hälfte. Die beste Chance vergab Fabian Reese in der 58. Minute, als er nach einem Steckpass von Maurice Krattenmacher allein auf Loris Karius zulief, aber am stark reagierenden Schalker Keeper scheiterte.

Erst in der 89. Minute gelang den Berlinern durch Joker Sebastian Grönning der Anschlusstreffer. Doch die Hoffnung auf einen Lucky Punch währte nur kurz: Katic geht nach Ernsts langem Ball im Kopfballduell mit Reese mit der rechten Hand zur Kugel. Folgerichtig zeigt ihm Schiedsrichter Richard Hempel Gelb-Rot (90.+3).

Berisha-Absage schwächt Herthas Transferplanungen

Neben der sportlichen Niederlage musste Hertha auch auf dem Transfermarkt einen Rückschlag hinnehmen. Wie der kicker berichtet, hat der bei der TSG Hoffenheim aussortierte Angreifer dem Zweitligisten inzwischen abgesagt – trotz zuvor guter Gespräche mit den Berliner Verantwortlichen. Trainer Leitl hatte noch gehofft: “Ich hoffe auch auf Berisha, dass er noch zu uns kommt.”

Der 27-jährige Ex-Nationalspieler, der unter Hansi Flick zwei Länderspiele absolvierte, war nicht vollends vom Berliner Projekt überzeugt. Eine Leihe zu Hertha BSC könnte ihm die nötige Spielpraxis bringen – und dem Klub die dringend benötigte Torgefahr, doch nun muss sich die Alte Dame anderweitig umsehen.

Statistik und Ausblick

FC Schalke 04 – Hertha BSC 2:1 (2:0)
Veltins-Arena, Gelsenkirchen
Zuschauer: 62.271 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Richard Hempel (Gräfenhainichen)

Tore: 1:0 Sylla (16., Remmert), 2:0 Katić (23., Antwi-Adjei), 2:1 Grönning (89.)
Gelb-Rot: Katić (90.+3, Schalke)

Schalke: Karius – T. Becker, Katić, Sanchez – V. Becker, Schallenberg, Gantenbein, El-Faouzi – Remmert (61. Grüger), Antwi-Adjei (77. Lasme) – Sylla (77. E. Höjlund)

Hertha: Ernst – Zeefuik, Leistner, M. Dárdai (46. N. Kolbe) – Eitschberger, Demme, Karbownik (69. Winkler), Cuisance (80. Jensen) – Krattenmacher (69. Thorsteinsson) – Kownacki, Reese (80. Grönning)

Für Schalke geht es am kommenden Wochenende mit einem Auswärtsspiel beim SV 07 Elversberg weiter. Hertha BSC empfängt im heimischen Olympiastadion den 1. FC Nürnberg – und steht nach dem verpatzten Saisonstart bereits unter Druck.

Arminia Bielefeld vor Zweitliga-Rückkehr: Zwischen Aufstiegseuphorie und Realismus

Nur 15 Monate nach dem Doppelabstieg aus der Bundesliga meldet sich Arminia Bielefeld am Samstag (2. August, 20.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf in der 2. Bundesliga zurück. Nach einer märchenhaften Saison mit Drittliga-Meisterschaft und Pokalfinale herrscht auf der Alm eine Euphorie, die zuletzt beim Bundesliga-Aufstieg 2020 zu spüren war. Die Frage ist: Kann der DSC das Momentum nutzen oder droht die nächste Fahrstuhlfahrt?

Alle Infos im Überblick

  • Verein: DSC Arminia Bielefeld
  • Trainer: Mitch Kniat (seit Juli 2023)
  • Stadion: SchücoArena (27.332 Plätze)
  • Dauerkarten: 17.000 (Vereinsrekord)
  • Erfolge 2024/25: Drittliga-Meister, DFB-Pokal-Finalist
  • Saisonauftakt: Samstag, 2. August 2025, 20.30 Uhr vs. Fortuna Düsseldorf
  • TV: RTL, Sky Sport

Wichtigste Transfers:

  • Zugänge: Tim Handwerker (Regensburg), Marvin Mehlem (Hull City), Jonathan Norbye (RB Leipzig/Leihe), Benjamin Boakye (VfB Stuttgart)
  • Abgänge: Louis Oppie (St. Pauli), Marius Wörl (Hannover 96), Noah Sarenren Bazee (Karriereende)

Historische Saison als Fundament

Das Team von Trainer Mitch Kniat geht nach dem 1:0 (0:0) gegen Waldhof Mannheim, dem achten Sieg aus den vergangenen neun Pflichtspielen, mit reichlich Rückenwind in die neue Spielzeit. Die Bilanz der vergangenen Saison liest sich beeindruckend: Drittliga-Meisterschaft, DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart und damit verbundene Prämien in Höhe von über neun Millionen Euro.

Die Schwaben besiegten den Underdog aus der 3. Liga mit 4:2 (3:0), dennoch war allein der Finaleinzug für den Verein historisch. In der Geschichte von dem DFB-Pokal haben es bisher erst 3 Vereine aus der 3. Liga ins Finale geschafft.

Kniat als Architekt des Erfolgs

Der 39-jährige Mitch Kniat hat sich binnen zwei Jahren vom Retter vor dem Regionalliga-Absturz zum gefeierten Erfolgscoach entwickelt. Der 37 Jahre alte Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz wechselte vom SC Verl nach Bielefeld und prägte den Verein mit seiner klaren Spielphilosophie: Ballbesitz, hohes Pressing, offensive Ausrichtung.

Seine Vertragsverlängerung bis 2026 nach dem Aufstieg unterstreicht das Vertrauen der Vereinsführung in den gebürtigen Eschweiler. Allerdings sorgte Kniat auch für negative Schlagzeilen: Der DFB-Kontrollausschuss hat ein Ermittlungsverfahren gegen Arminia Bielefelds Trainer Mitch Kniat eingeleitet wegen vorgetäuschter Verletzungen zur taktischen Besprechung.

Kaderumbau mit Augenmaß

Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel stand vor der Herausforderung, den Abgang wichtiger Leistungsträger zu kompensieren. Louis Oppie wechselte zu Bundesligist FC St. Pauli, Marius Wörl wird der 20-jährige Mittelfeldspieler für Hannover 96 auflaufen. Die Ostwestfalen haben zwar die im Rahmen der Leihe vereinbarte Kaufoption gezogen, doch 96 machte daraufhin von seinem Rückkaufrecht Gebrauch.

Die Neuzugänge zeigen klare Handschrift:

  • Tim Handwerker (27): Der Linksverteidiger wechselt von Zweitligaabsteiger SSV Jahn Regensburg zum DSC und bringt mit 129 Zweitliga-Einsätzen wichtige Erfahrung mit
  • Marvin Mehlem (27): Der 27-jährige Offensivspieler wechselt mit sofortiger Wirkung zum DSC von Hull City und soll mit seiner technischen Klasse das offensive Mittelfeld verstärken

Rekordnachfrage bei Dauerkarten

Die Euphorie spiegelt sich in konkreten Zahlen wider: Erstmalig in der Vereinsgeschichte wurde die historische Zahl von 17.000 Dauerkarten verkauft. Das Auftaktspiel gegen Düsseldorf ist bereits ausverkauft, die SchücoArena wird mit 27.332 Zuschauern erstmals seit Jahren wieder regelmäßig voll sein.

Herausforderung 2. Bundesliga

Die 2. Bundesliga präsentiert sich in dieser Saison besonders stark besetzt. Mit den Bundesliga-Absteigern VfL Bochum und Holstein Kiel sowie etablierten Zweitligisten wie Schalke 04, Hertha BSC, Fortuna Düsseldorf, Hannover 96 und dem 1. FC Nürnberg warten 18 anspruchsvolle Gegner.

Am ersten August-Wochenende startet die 2. Liga in die neue Saison 2025/26, wobei Arminia gleich mit einem Topspiel beginnt: Unsere Mannschaft startet die Saison in der 2. Bundesliga mit einem Heim- und Topspiel gegen Fortuna Düsseldorf.

Realistische Zielsetzung gefragt

Trotz der Euphorie mahnt die Vereinsführung zur Besonnenheit. Die finanzielle Ausstattung liegt deutlich unter der vieler Konkurrenten. Ein Platz im oberen Tabellendrittel wäre bereits ein Erfolg, der Klassenerhalt hat oberste Priorität.

Die Mannschaft verfügt über Tugenden, die in der 2. Liga oft den Unterschied machen: Fitness, Teamgeist, taktische Disziplin. Kapitän Mael Corboz betont: “Wir wollen weiter im Rhythmus bleiben, denn das tut uns gerade gut”.

Ausblick: Stabilität statt Fahrstuhl

Arminia Bielefeld steht vor einer richtungsweisenden Saison. Nach Jahren des Auf und Ab bietet sich die Chance, sich nachhaltig in der 2. Bundesliga zu etablieren. Die Voraussetzungen sind besser denn je: erfahrene Vereinsführung, klare sportliche Philosophie, volle Unterstützung der Fans.

Der Traum vom direkten Durchmarsch in die Bundesliga mag verlockend sein, doch Realismus ist angebracht. In einer Liga mit derart starker Konkurrenz wäre bereits eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte ein Erfolg. Wichtiger als kurzfristige Höhenflüge ist der Aufbau nachhaltiger Strukturen.

Welcher Sender überträgt Magdeburg – Braunschweig 03.08. live: TV & Stream

RTL zeigt Sonntagskonferenz erstmals im Free-TV. Der 1. FC Magdeburg startet am Sonntag (3. August, 13.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig in die neue Zweitliga-Saison. Die Partie in der ausverkauften Avnet-Arena wird im Rahmen einer historischen TV-Premiere übertragen: RTL zeigt erstmals eine Sonntags-Konferenz der 2. Bundesliga live im Free-TV.

Neue TV-Ära beginnt

Im Rahmen einer Kooperation mit Sky läuft in dieser Spielzeit zusätzlich noch drei Zweitliga-Konferenzen auf RTL. Erstmals gleich am 1. Spieltag am Sonntag, den 3. August ab 13:00 Uhr mit den Sonntagsspielen. Neben dem Duell zwischen Magdeburg und Braunschweig überträgt der Sender zeitgleich die Partien Hannover 96 gegen 1. FC Kaiserslautern sowie SpVgg Greuther Fürth gegen Aufsteiger Dynamo Dresden.

Ab der Saison 2025/26 läuft auch das Topspiel der Woche am Samstag um 20:30 Uhr live bei RTL oder Nitro. Die Übertragungsrechte für die komplette Einzelberichterstattung verbleiben bei Sky, wo die Partie auf “Sky Sport Bundesliga 4” mit Kommentator Dominik Müller zu sehen ist. Moderator Yannick Erkenbrecher führt ab 13 Uhr durch die Vorberichterstattung.

Streaming-Optionen verfügbar

Für Fans, die nicht vor dem Fernseher sitzen können, bieten sich mehrere Alternativen: Sky-Abonnenten können die Begegnung über “Sky Go” oder den Streaming-Dienst WOW verfolgen. Bei OneFootball ist das Einzelspiel als Pay-per-View-Option für 4,99 Euro erhältlich.

FCM mit neuem Trainer in die Saison

Sportlich steht der 1. FC Magdeburg vor einem Neuanfang. Markus Fiedler wird neuer Cheftrainer beim 1. FC Magdeburg. Der 39-Jährige trainierte zuletzt den VfB Stuttgart II, mit dem ihm in der 3. Liga der Klassenerhalt gelang. Der gebürtige Leonberger übernimmt das Amt von Christian Titz, der den Verein Richtung Hannover 96 verlassen hat.

Der Fußball-Lehrer trainierte zuletzt die VfB-Reserve, mit der er in der zurückliegenden Spielzeit den Klassenerhalt in der 3. Liga geschafft hatte. Stuttgart kassiert nach Sky Sport Infos eine Ablöse in Höhe von 300.000 Euro.

Personelle Veränderungen beim FCM

Der Kader des FCM hat sich über den Sommer deutlich verändert. Mohammed El Hankouri, dessen Arbeitspapier am 30. Juni ausläuft und der offenbar nicht verlängern wird. Nach Informationen der Bild steht der Abgang El Hankouris nach drei Jahren in Magdeburg fest. Der 27-jährige Allrounder erzielte in der abgelaufenen Saison sechs Tore und bereitete fünf weitere vor.

Ebenfalls nicht mehr dabei ist Flügelstürmer Xavier Amaechi. Der 24-jährige Engländer wechselt zum englischen Drittligisten Plymouth Argyle und unterschrieb dort einen Dreijahresvertrag.

Kaars bleibt vorerst

Positiv aus FCM-Sicht: Top-Torjäger Martijn Kaars, der in seiner Debütsaison 19 Treffer erzielte, ist trotz Wechselgerüchten weiterhin im Kader. Wie das niederländische Portal soccernews.nl berichtet, beschäftigt sich Bundesligist Borussia Mönchengladbach aktuell mit einer möglichen Verpflichtung von Kaars. Ein Transfer kam jedoch bislang nicht zustande.

Braunschweig mit Relegations-Schwung

Die Gäste aus Braunschweig reisen mit dem Selbstvertrauen des Klassenerhalts nach Magdeburg. Eintracht Braunschweig hat sich in der Relegation zur 2. Bundesliga in einem dramatischen Duell gegen den 1. FC Saarbrücken durchgesetzt und bleibt in der Liga. Nach einem 2:0-Hinspielsieg mussten die Niedersachsen im Rückspiel in die Verlängerung, setzten sich aber letztlich mit 4:2 nach Addition beider Spiele durch.

Alle Infos im Überblick

Partie: 1. FC Magdeburg – Eintracht Braunschweig
Wettbewerb: 2. Bundesliga, 1. Spieltag
Datum: Sonntag, 3. August 2025
Anstoß: 13.30 Uhr
Stadion: Avnet-Arena, Magdeburg
TV: RTL (Konferenz), Sky Sport Bundesliga 4 (Einzelspiel)
Stream: Sky Go, WOW, OneFootball (4,99 €)
Highlights: ARD-Sportschau (18.30 Uhr), ZDF-Sportstudio (23 Uhr)

Hannover – Kaiserslautern live: TV-Übertragung & Stream 03.08.25 | 2. Liga

Die 2. Bundesliga startet mit einem echten Kracher in die neue Saison. Hannover 96 empfängt am Sonntag (3. August, 13.30 Uhr) den 1. FC Kaiserslautern in der Heinz von Heiden Arena. Das Duell zweier ambitionierter Traditionsvereine wird nicht nur bei Sky, sondern auch in der neu eingeführten RTL-Konferenz im Free-TV übertragen.

Premiere: RTL zeigt Zweitliga-Konferenz

Die neue Medienrechtevergabe macht’s möglich: RTL erweitert sein Engagement in der 2. Bundesliga deutlich und zeigt erstmals eine komplette Sonntagskonferenz live im Free-TV. Moderator Yannick Erkenbrecher führt ab 13 Uhr durch die Sendung, Kommentator Frank Buschmann begleitet das Geschehen aus Hannover.

Neben dem Duell in der niedersächsischen Landeshauptstadt sind auch die Partien 1. FC Magdeburg – Eintracht Braunschweig und SpVgg Greuther Fürth – Dynamo Dresden Teil der Übertragung. Im Stream ist das Spiel sowohl über WOW (ehemals Sky Go) als auch über RTL+ verfügbar.

Hannover mit neuem Trainer und klaren Zielen

Mit Christian Titz hat Hannover 96 einen erfahrenen Aufstiegstrainer verpflichtet. Der 54-Jährige wechselte im Sommer vom Liga-Konkurrenten 1. FC Magdeburg an den Maschsee und soll die Niedersachsen nach sechs erfolglosen Anläufen endlich zurück in die Bundesliga führen.

„Er bringt eine sehr klare Philosophie mit und steht für einen Fußball, den wir bei Hannover 96 sehen wollen: mutig, intensiv und nach vorne orientiert”, betonte Geschäftsführer Marcus Mann bei der Vorstellung. Titz unterschrieb einen Vertrag bis 2027 und brachte Co-Trainer André Kilian mit nach Hannover.

Kaiserslautern peilt Top-Sechs-Platz an

Der 1. FC Kaiserslautern will nach dem enttäuschenden 13. Platz in der Vorsaison wieder angreifen. Trainer Torsten Lieberknecht hat zusammen mit Geschäftsführer Thomas Hengen klare Ziele formuliert: Ein Platz unter den ersten Sechs soll es werden.

Verstärkung erhielten die Pfälzer durch Ivan Prtajin vom 1. FC Union Berlin und Fabian Kunze, der ausgerechnet von Hannover 96 an den Betzenberg wechselte. Abgänge wie Stürmer Ragnar Ache (zum 1. FC Köln) gilt es zu kompensieren.

Kurioses Wiedersehen mit Ex-Spielern

Die Partie bietet ein besonderes Wiedersehen: Boris Tomiak und Daisuke Yokota, beide ehemalige FCK-Akteure, tragen mittlerweile das Trikot der Niedersachsen. Tomiak, der 126 Spiele für Kaiserslautern absolvierte, wechselte erst im Winter nach Hannover. Im Gegenzug verstärkt sich der FCK mit Fabian Kunze aus der Landeshauptstadt.

Bilanz spricht für die Gastgeber

In den bisherigen acht Zweitliga-Duellen hat Hannover 96 die Nase vorn: Drei Siege stehen drei Niederlagen und zwei Unentschieden gegenüber. Das letzte Aufeinandertreffen in der 2. Liga endete im Februar 2025 mit einem 0:0. In der laufenden Saison 2024/25 gewann Hannover das Heimspiel mit 3:1.

Der letzte Auswärtssieg Kaiserslauterns in Hannover liegt jedoch bereits über neun Jahre zurück – im August 2016 gewannen die Roten Teufel mit 4:0 an der Leine.

Wetterbedingungen könnten Rolle spielen

Die Wettervorhersage prophezeit für Sonntag leichte Regenschauer bei 21 Grad. Die feuchten Bedingungen könnten das temporeiche Spiel beider Teams beeinflussen, der Stimmung in der ausverkauften Arena dürfte das jedoch keinen Abbruch tun.

TV-Übertragung im Überblick

Einzelspiel:

  • Sky Sport Bundesliga
  • WOW (Streaming)
  • Anstoß: 13.30 Uhr

Konferenz im Free-TV:

  • RTL
  • Beginn: 13.00 Uhr (mit Vorberichten)
  • Anstoß: 13.30 Uhr

Streaming:

  • RTL+ (kostenpflichtig)
  • Sky Go/WOW

Stadion: Heinz von Heiden Arena, Hannover Kapazität: 49.200 Zuschauer

Fazit: Der Startschuss für eine richtungsweisende Saison

Mit dem Duell zwischen Hannover 96 und dem 1. FC Kaiserslautern beginnt eine Zweitliga-Saison, die spannender kaum sein könnte. Ohne die üblichen Schwergewichte wie Hamburg oder Schalke ist das Rennen um die Aufstiegsplätze so offen wie lange nicht.

Beide Teams haben die Qualität, ganz oben mitzumischen – die Frage ist, wer seine PS von Beginn an auf die Straße bringt. Die Zuschauer in der ausverkauften Arena und vor den TV-Geräten dürfen sich auf 90 intensive Minuten freuen, die den Ton für die kommenden 33 Spieltage setzen könnten.

Fürth – Dresden live: TV-Übertragung & Stream | 2. Liga

Nach mehr als drei Jahren Abstinenz kehrt Dynamo Dresden in die 2. Bundesliga zurück. Der Aufsteiger gastiert am ersten Spieltag am Sonntag (3. August, 13.30 Uhr) bei der SpVgg Greuther Fürth. Die gute Nachricht für alle Fans: Das Spiel wird im Rahmen der RTL-Konferenz im Free-TV übertragen. Sky zeigt die Partie zudem als Einzelspiel.

Neue TV-Rechte sorgen für mehr Free-TV-Fußball

Die Medienrechtevergabe für die Spielzeiten 2025/26 bis 2028/29 bringt frischen Wind in die TV-Landschaft der 2. Bundesliga. Während Sky weiterhin alle 306 Saisonspiele exklusiv überträgt, erweitert RTL sein Engagement deutlich. Der Privatsender zeigt künftig nicht nur das Topspiel am Samstagabend um 20.30 Uhr, sondern überträgt am ersten Spieltag auch die komplette Sonntagskonferenz im frei empfangbaren Fernsehen.

Die Übertragung bei RTL beginnt bereits um 13 Uhr mit Vorberichten. Neben der Partie Fürth gegen Dresden sind auch die Duelle Hannover 96 – 1. FC Kaiserslautern und 1. FC Magdeburg – Eintracht Braunschweig Teil der Konferenzschaltung.

Fürth mit Rückenwind aus der Vorbereitung

Gastgeber Greuther Fürth geht mit breiter Brust in die neue Saison. Die Mannschaft von Trainer Jan Siewert zeigte in der Vorbereitung ansprechende Leistungen, allen voran beim 1:0-Testspielerfolg gegen Bundesligist Union Berlin. Kapitän Branimir Hrgota, der in der vergangenen Saison zwölf Zweitliga-Tore erzielte, traf dabei sehenswert aus der Distanz.

„Defensiv haben wir vieles richtig gemacht”, analysierte Siewert nach dem Prestigeerfolg. Die Franken wollen vor heimischer Kulisse im Sportpark Ronhof direkt mit drei Punkten in die neue Spielzeit starten.

Dresden mit Stamm-Verlängerung und Transferhoffnung

Dynamo Dresden reist mit neuem Selbstvertrauen nach Mittelfranken. Die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Aufstiegstrainer Thomas Stamm sorgt für Kontinuität und Planungssicherheit. „Ich fühle mich hier sehr wohl, sowohl im Verein als auch in der Stadt”, betonte der 41-Jährige, der die Sachsen zurück ins Unterhaus geführt hat.

Auf dem Transfermarkt bahnt sich zudem eine vielversprechende Verstärkung an: Stürmer Vincent Vermeij von Fortuna Düsseldorf steht vor einem Wechsel an die Elbe. Der 1,96 Meter große Niederländer, der in der abgelaufenen Saison zwölf Zweitliga-Tore erzielte, kennt Stamm noch aus gemeinsamen Zeiten bei Freiburg II. Dort hatte Vermeij in 64 Drittliga-Partien beeindruckende 26 Treffer erzielt.

Bilanz spricht für die Gastgeber

In der direkten Bilanz haben die Fürther die Nase vorn. Von 16 Zweitliga-Duellen gewann das Kleeblatt acht, Dresden siegte dreimal, fünf Partien endeten unentschieden. Das letzte Aufeinandertreffen liegt allerdings über fünf Jahre zurück: Im Oktober 2019 setzte sich Fürth mit 2:0 durch.

TV-Übertragung im Überblick

Einzelspiel:

  • Sky Sport Bundesliga
  • WOW (Streaming)
  • Anstoß: 13.30 Uhr

Konferenz im Free-TV:

  • RTL
  • Beginn: 13.00 Uhr (mit Vorberichten)
  • Anstoß: 13.30 Uhr

Stadion: Sportpark Ronhof | Thomas Sommer, Fürth Schiedsrichter: noch nicht bekannt

Fazit: Prestigeträchtiger Neustart mit großer Bühne

Für Dynamo Dresden könnte der Zeitpunkt der Zweitliga-Rückkehr kaum besser sein. Die erweiterten Free-TV-Rechte sorgen dafür, dass der Neustart einem breiten Publikum präsentiert wird. Nach 1.100 Tagen Abstinenz vom deutschen Fußball-Unterhaus wollen die Sachsen direkt ein Ausrufezeichen setzen.

Die Aufgabe in Fürth hat es allerdings in sich: Die Gastgeber gelten als unangenehmer Gegner und wollen ihre Heimstärke von Beginn an unter Beweis stellen. Ein spannendes Duell ist garantiert – und dank RTL können alle Fußballfans dabei sein.

La Liga Torschützenkönig 2025/26: Quoten, Wetten & Tipps

Französischer Weltstar geht als klarer Favorit in seine zweite Real-Madrid-Saison. Die spanische Primera División verspricht in der Saison 2025/26 ein packendes Duell um die begehrte Pichichi-Trophäe. Kylian Mbappé, der in seiner Debütsaison bei Real Madrid mit 31 Toren den Pichichi-Award gewann, geht als haushoher Favorit in den Kampf um die Torjägerkrone. Sein härtester Konkurrent: Robert Lewandowski vom FC Barcelona, der trotz seiner mittlerweile 37 Jahre noch immer zu den gefährlichsten Angreifern Europas zählt.

Mbappé dominiert nach Anlaufschwierigkeiten

Der 26-jährige Franzose hat nach anfänglichen Anpassungsproblemen in der vergangenen Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum Real Madrid jahrelang um seine Dienste gebuhlt hatte. Mit 48 Torbeteiligungen in seiner Debütsaison stellte er mehrere Vereinsrekorde auf und übertraf dabei sogar die legendären Marken von Alfredo Di Stéfano.

Besonders in den entscheidenden Saisonphasen zeigte Mbappé seine Extraklasse: In den letzten fünf Ligaspielen der Saison 2024/25 erzielte er neun Treffer und sicherte sich damit noch den Titel des Torschützenkönigs. Die Wettanbieter sehen ihn für die kommende Spielzeit mit einer Quote von 1,81 (Stand: 31. Juli 2025) erneut in der Favoritenrolle.

Lewandowski: Der ewige Jäger

Robert Lewandowski beweist auch mit 36 Jahren, dass Klasse kein Verfallsdatum kennt. Der polnische Stürmer führte die Torschützenliste zur Winterpause mit 16 Treffern an, musste aber in der Rückrunde verletzungsbedingt kürzertreten. Unter seinem Landsmann und neuen Barcelona-Trainer Hansi Flick blühte der Routinier besonders in der ersten Saisonhälfte auf.

Mit einer Wettquote von 2,45 gilt Lewandowski als aussichtsreichster Herausforderer Mbappés. Der Pole, der in der Saison 2022/23 bereits einmal die Pichichi-Trophäe gewann, könnte mit einer verletzungsfreien Spielzeit durchaus noch einmal für eine Überraschung sorgen.

Die Außenseiter lauern

Hinter dem Favoritenduo positionieren sich interessante Alternativen. Alexander Sørloth, im Sommer von Villarreal zu Atlético Madrid gewechselt, zeigte in der Vorsaison mit 23 Toren seine Qualitäten. Mit einer Quote von 12,0 wird dem norwegischen Nationalstürmer durchaus Außenseiterchancen eingeräumt – vorausgesetzt, er kann sich gegen die interne Konkurrenz durch Julián Álvarez durchsetzen.

Raphinha vom FC Barcelona (Quote: 13,0) gehört ebenfalls zum erweiterten Favoritenkreis. Der brasilianische Flügelstürmer muss sich allerdings gegen starke teaminterne Konkurrenz behaupten, zumal mit Marcus Rashford ein weiterer Offensivspieler zu den Katalanen gestoßen ist.

Statistik und Historie sprechen für die Favoriten

Die Dominanz der beiden Topklubs Real Madrid und FC Barcelona spiegelt sich auch in der Torschützenliste wider. Seit Diego Forlán 2009 für Atlético Madrid triumphierte, ging der Titel ausschließlich an Spieler der beiden spanischen Giganten. Diese Vormachtstellung dürfte sich auch in der kommenden Saison fortsetzen.

Die weiteren Kandidaten im Überblick

Wettquoten für den Torschützenkönig 2025/26 (Stand: 31.07.2025):

  • Julián Álvarez (Atlético Madrid): 18,0
  • Ante Budimir (CA Osasuna): 18,5
  • Mikel Oyarzabal (Real Sociedad): 19,5
  • Ferran Torres (FC Barcelona): 35,0
  • Oihan Sancet (Athletic Bilbao): 35,0
  • Mikel Merino (Real Sociedad): 43,0
  • Borja Iglesias (Real Betis): 44,0
  • Vinícius Júnior (Real Madrid): 50,0

Fazit: Mbappé bleibt der Mann, den es zu schlagen gilt

Die Ausgangslage für die Saison 2025/26 ist klar: Kylian Mbappé hat sich nach seiner erfolgreichen Premierensaison bei Real Madrid als der zu schlagende Mann etabliert. Mit einem Jahr Eingewöhnung im Rücken und der vollen Unterstützung von Trainer Xabi Alonso dürfte der Franzose noch gefährlicher werden.

Robert Lewandowski wird alles daran setzen, noch einmal zu beweisen, dass er trotz seines fortgeschrittenen Fußballeralters zur absoluten Weltspitze gehört. Die Frage ist, ob sein Körper eine komplette Saison auf höchstem Niveau mitmacht.

Für neutrale Beobachter verspricht das Duell zwischen dem aufstrebenden französischen Superstar und der polnischen Tormaschine ein spannendes Rennen um die prestigeträchtige Pichichi-Trophäe. Der Startschuss fällt am 17. August 2025.