Am letzten Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 empfängt Eintracht Frankfurt den VfB Stuttgart im Deutsche Bank Park. Für die Schwaben geht es um die Champions-League-Qualifikation, während Frankfurt unter Interimstrainer Albert Riera eine sportlich enttäuschende Spielzeit würdig beenden will. Stuttgart reist ohne den gesperrten Kapitän Karazor an – ein spürbarer Verlust. Wir erwarten ein umkämpftes Saisonfinale mit klaren Vorteilen aufseiten der Gäste.
Dieses Duell am 34. Spieltag hat für beide Mannschaften eine ganz unterschiedliche Tragweite. Der VfB Stuttgart steht als Tabellenvierter unmittelbar vor der Qualifikation für die Champions League und benötigt bei Eintracht Frankfurt mindestens einen Punkt, um sich den begehrten Platz in der Königsklasse endgültig zu sichern. Eine Woche später wartet zudem das DFB-Pokal-Finale gegen den FC Bayern München in Berlin – die Schwaben befinden sich also mitten in einer entscheidenden Saisonphase. Frankfurt dagegen steckt seit Monaten in einer sportlichen Krise. Unter Albert Riera, der Anfang Februar den entlassenen Dino Toppmöller beerbte, fand die Eintracht keinen nachhaltigen Aufwärtstrend. Mit nur vier Punkten aus den letzten fünf Ligaspielen und einem Punkteschnitt von 1,33 unter Riera droht erstmals seit fünf Jahren das Verpassen des internationalen Geschäfts. Ob Riera über das Saisonende hinaus Trainer bleibt, ist mehr als fraglich – Sportvorstand Markus Krösche hielt sich nach dem jüngsten 2:3 in Dortmund bewusst bedeckt.
Formbetrachtung: Eintracht Frankfurt

Besonders auffällig: Frankfurt hat in dieser Saison ein massives Problem mit der Konstanz. Insgesamt stehen 12 Niederlagen bei nur 11 Siegen zu Buche. 59 erzielte Tore klingen ordentlich, doch 63 Gegentreffer entlarven die defensive Anfälligkeit. Zu Hause gewann die Eintracht in dieser Saison zwar einige Partien souverän – das 4:1 gegen Werder Bremen oder das 3:0 gegen Gladbach etwa – doch in der Rückrunde wurde der Deutsche Bank Park keineswegs zur Festung. Gegen RB Leipzig setzte es eine herbe 1:3-Heimniederlage, gegen den HSV ein bitteres 1:2.
Trainer Albert Riera steht vor seinem womöglich letzten Spiel als SGE-Coach. Der Spanier hat die Mannschaft nach dem Toppmöller-Aus zwar taktisch umgestellt, konnte aber weder in der Defensive die nötige Stabilität noch im Offensivspiel die erhoffte Durchschlagskraft herstellen. Positiv ist, dass mit Jonathan Burkardt, der gegen den BVB per Kopf zum 2:3 verkürzte, ein Torjäger in ordentlicher Verfassung ist. Auch Can Uzun hat sich mit 8 Saisontoren als wichtige Offensivkraft etabliert.
Schlüsselspieler
| Spieler | Tore | Assists | Einsätze | Minuten | Position | Alter |
| Jonathan Burkardt | 11 | 1 | 21 | 1.316 | Sturm | 25 |
| Can Uzun | 8 | 4 | 20 | 1.109 | Off. Mittelfeld | 20 |
| Arnaud Kalimuendo | 6 | 1 | 18 | 1.378 | Sturm | 24 |
| Ritsu Dōan | 5 | 5 | 30 | 2.291 | Mittelfeld | 27 |
| Robin Koch | 3 | 1 | 31 | 2.745 | Innenverteidigung | 29 |
Aktuelle Leistungsbewertung: VfB Stuttgart

Stuttgarts Formkurve der letzten fünf Spiele zeigt ein gemischtes, aber tendenziell positives Bild: Dem wichtigen 3:1 gegen Leverkusen gingen ein 3:3 in Hoffenheim, ein 1:1 gegen Werder Bremen, der Pokalhalbfinal-Sieg gegen Freiburg (2:1 n.V.) und eine 2:4-Niederlage beim FC Bayern voraus. Die Offensivqualität ist unbestritten: 69 Tore in 33 Ligaspielen sprechen eine deutliche Sprache, angeführt von Deniz Undav mit beeindruckenden 19 Saisontreffern – damit Zweiter in der Torjägerliste hinter Harry Kane.
Allerdings muss der VfB auf seinen gesperrten Kapitän Atakan Karazor verzichten, der nach seiner Roten Karte in Hoffenheim für zwei Spiele gesperrt wurde. Karazor ist als Ankerspieler im zentralen Mittelfeld ein elementarer Baustein im System von Hoeneß. Seine Abwesenheit wird der Trainer kompensieren müssen – vermutlich durch eine Umstellung mit Chema Andrés oder einer taktischen Anpassung. Auch Finn Jeltsch (Bauchmuskelverletzung) und Ameen al-Dakhil (Knieprobleme) stehen weiterhin nicht zur Verfügung.
Schlüsselspieler
| Spieler | Tore | Assists | Einsätze | Minuten | Position | Alter |
| Deniz Undav | 19 | 5 | 28 | 2.163 | Sturm | 29 |
| Ermedin Demirović | 12 | 3 | 24 | 1.420 | Sturm | 28 |
| Jamie Leweling | 7 | 9 | 31 | 2.292 | Off. Mittelfeld | 25 |
| Chris Führich | 7 | 6 | 32 | 1.646 | Flügel | 28 |
| Angelo Stiller | 2 | 5 | 33 | 2.660 | Zentrales Mittelfeld | 25 |
Direktvergleich der Teams
Der Direktvergleich spricht eine klare Sprache zugunsten des VfB Stuttgart. In den letzten fünf Aufeinandertreffen gewannen die Schwaben vier Partien, die Eintracht ging lediglich einmal als Sieger vom Platz. Im Hinspiel dieser Saison setzte sich Stuttgart zu Hause mit 3:2 durch – die Eintracht ging zwar durch Ebnoutalib in Führung, konnte den Vorsprung aber nicht verteidigen. Besonders bemerkenswert: In den Direktduellen fallen regelmäßig viele Tore. Die letzten fünf Begegnungen brachten im Schnitt über 4 Treffer pro Spiel.
| Datum | Ergebnis | Wettbewerb |
| 13.01.2026 | VfB Stuttgart 3:2 Eintracht Frankfurt | Bundesliga |
| 29.03.2025 | Eintracht Frankfurt 1:0 VfB Stuttgart | Bundesliga |
| 10.11.2024 | VfB Stuttgart 2:3 Eintracht Frankfurt | Bundesliga |
| 13.04.2024 | VfB Stuttgart 3:0 Eintracht Frankfurt | Bundesliga |
| 25.11.2023 | Eintracht Frankfurt 1:2 VfB Stuttgart | Bundesliga |
Letzte 5 Begegnungen beider Teams
| Mannschaft | Ergebnisse der letzten 5 Spiele |
| Eintracht Frankfurt | N (2:3 vs BVB) – N (1:2 vs HSV) – U (1:1 vs Augsburg) – N (1:3 vs Leipzig) – S (2:1 vs Wolfsburg) |
| VfB Stuttgart | S (3:1 vs Leverkusen) – U (3:3 vs Hoffenheim) – U (1:1 vs Bremen) – S (2:1 vs Freiburg, Pokal) – N (2:4 vs Bayern) |
Taktische Betrachtung
Albert Riera hat die Eintracht seit seiner Amtsübernahme in einem 4-4-1-1 bzw. 4-2-3-1 aufgestellt, wobei er immer wieder personelle Umstellungen vornahm. Gegen den BVB setzte er auf eine Fünferkette mit Amenda, Koch und Theate in der Dreierkette sowie Brown und Dōan auf den Außenbahnen. Skhiri fungierte als Anker im Mittelfeld, während Uzun und Chaïbi die kreativen Akzente setzen sollten. Kalimuendo agierte als alleinige Spitze. Die Problematik liegt in der fehlenden Kompaktheit beim Umschaltspiel – die Eintracht kassierte in den letzten Wochen regelmäßig schnelle Gegentore nach eigener Führung.
Sebastian Hoeneß lässt Stuttgart üblicherweise in einem 4-2-3-1 oder 3-4-2-1 auflaufen. Die Mannschaft besticht durch hohes Pressing, schnelles Umschaltspiel und eine enorme Offensivpower über die Flügel. Ohne Karazor als Sechser wird Hoeneß umbauen müssen – Chema Andrés oder Nikolas Nartey könnten die Lücke neben Angelo Stiller schließen. Die Stärke der Schwaben liegt in der Variabilität: Undav, Demirović, Führich und Leweling können Positionen tauschen und so für Verwirrung in gegnerischen Abwehrreihen sorgen.
Entscheidend dürfte die Frage sein, ob Frankfurt die Stuttgarter Flügelzange aus Leweling und Führich/Mittelstädt kontrollieren kann. Nathaniel Brown auf der linken Seite hatte gegen den BVB bereits Probleme mit den dynamischen Angriffen über seine Seite. Stuttgart wird diesen Schwachpunkt gezielt bespielen.
Voraussichtliche Startformationen
Eintracht Frankfurt (4-3-3 / 5-3-2)
Zetterer – Amenda, Koch, Theate, Brown – Skhiri, Larsson, Dōan – Uzun, Burkardt, Chaïbi
Ausfälle: Collins (Sprunggelenksverletzung), Kristensen (Rotsperre abgesessen – fraglich), Grahl (Oberschenkelverletzung)
VfB Stuttgart (4-2-3-1)
Nübel – Vagnoman, Hendriks, Chabot, Mittelstädt – Stiller, Chema Andrés – Leweling, Undav, Führich – Demirović
Ausfälle: Karazor (Rotsperre, 2 Spiele), al-Dakhil (Knieprobleme), Jeltsch (Bauchmuskelverletzung)
Wetterprognose und Rahmenbedingungen
Für den Samstagnachmittag in Frankfurt werden laut aktuellen Vorhersagen milde Temperaturen um 15-20 °C bei zeitweise bewölktem Himmel erwartet. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei rund 20 %, leichter Niederschlag ist nicht völlig auszuschließen. Auf den Rasen im Deutsche Bank Park sollten die Bedingungen jedoch kaum Einfluss haben – beide Teams können ihr gewohntes Spiel aufziehen. Die erwarteten knapp 59.500 Zuschauer werden für eine intensive Atmosphäre sorgen, auch wenn es sportlich für die Eintracht um deutlich weniger geht als für Stuttgart.
Unser Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart Experten Wett Tipp:
Am letzten Spieltag stehen die Vorzeichen klar zugunsten des VfB Stuttgart. Die Schwaben benötigen Punkte für die Champions-League-Qualifikation und haben mit dem 3:1 gegen Leverkusen bewiesen, dass sie in entscheidenden Spielen liefern können. Ermedin Demirović und Deniz Undav sind in Topform, die Offensive funktioniert auch ohne Karazor. Frankfurt dagegen taumelt durch das Saisonende und hat in den letzten fünf Spielen nur einen einzigen Sieg geholt. Die Motivation der Eintracht dürfte angesichts der verpassten Europapokalteilnahme und der ungeklärten Trainerfrage begrenzt sein.
VfB Stuttgart Sieg (Tipp 1)
Stuttgart hat die klar bessere Form, die höhere Motivation und die bessere Kaderbreite. In den letzten fünf Direktduellen gewannen die Schwaben vier Partien. Frankfurt hat zu Hause in der Rückrunde wiederholt gegen spielstarke Gegner verloren. Ein Stuttgarter Auswärtssieg ist das wahrscheinlichste Szenario.
Beide Teams treffen (Tipp 2)
In den letzten fünf Direktbegegnungen fielen stets Tore auf beiden Seiten. Frankfurt hat trotz der schwachen Form offensive Qualität durch Burkardt, Uzun und Kalimuendo. Stuttgart kassierte in vier der letzten fünf Ligaspiele mindestens ein Gegentor – auch weil das Team ohne Karazor im Mittelfeld anfälliger ist. Beide Mannschaften sollten treffen.
Über 2,5 Tore (Tipp 3)
Die Statistik der Direktduelle zeigt einen Tordurchschnitt von über 4 Treffern pro Spiel. Stuttgart spielt offensiv und braucht den Sieg, Frankfurt wird sich nicht hinten einigeln, sondern versuchen, die Saison mit einem positiven Ergebnis zu beenden. Die defensive Anfälligkeit beider Teams – Frankfurt mit 63 Gegentoren, Stuttgart mit einem fehlenden Abräumer im Mittelfeld – spricht klar für ein torreiches Spiel.
- Sieg VfB Stuttgart: 2,20
- Beide Teams treffen – Ja: 1,55
- Über 2,5 Tore: 1,50
Fazit
Der VfB Stuttgart fährt mit maximaler Motivation und einer formstarken Offensive nach Frankfurt. Die Eintracht befindet sich in einer sportlichen und personellen Krise und konnte unter Riera keinen nachhaltigen Aufschwung generieren. Stuttgart hat in den Direktduellen die Oberhand und wird alles daran setzen, die Champions-League-Qualifikation am letzten Spieltag perfekt zu machen. Unser Haupttipp lautet: VfB Stuttgart gewinnt auswärts bei gleichzeitig mehr als 2,5 Toren im Spiel. Die Kombination aus Stuttgarter Offensivstärke und Frankfurter Defensivschwäche sollte für ein torreiches Spiel mit dem besseren Ende für die Schwaben sorgen.
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