WM 2026 Mannschaften – erstmals in der Geschichte treten 48 Teams bei einer Fußball-Weltmeisterschaft an. Das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli 2026) ist die größte WM aller Zeiten: 104 Spiele in 16 Stadien, verteilt über drei Länder. Die WM 2026 Teilnehmer kommen aus allen sechs FIFA-Konföderationen – von Rekordweltmeister Brasilien über WM-Neuling Curaçao bis zum historisch ersten garantierten OFC-Vertreter Neuseeland. Alle WM 2026 qualifizierten Teams stehen seit dem 31. März 2026 fest, als die letzten Playoff-Teilnehmer ihre Tickets lösten. In diesem Artikel findest du die komplette Liste aller WM 2026 qualifizierte Teams mit Trainern, FIFA-Rankings und Kaderwerten – sortiert nach Konföderation. Dazu analysieren wir die Geheimfavoriten des Turniers und verraten, wann die WM 2026 Kader Nominierungen stattfinden. Alle WM 2026 Trainer, alle WM 2026 Stars, alle WM 2026 Kader – der definitive Überblick.
48 Teams aus 6 Konföderationen – so viele wie nie
Die Aufstockung von 32 auf 48 WM 2026 Mannschaften ist die größte Strukturreform in der WM-Geschichte. Die Verteilung der Startplätze nach Konföderation: Europa (UEFA) stellt mit 16 Teams das größte Kontingent, gefolgt von Afrika (CAF) mit 9, Asien (AFC) mit 8, Südamerika (CONMEBOL) und Nord-/Mittelamerika (CONCACAF) mit je 6, sowie Ozeanien (OFC) mit 1 Team. Zwei weitere Plätze wurden über das interkontinentale Playoff-Turnier vergeben.
Das erweiterte Format bringt erstmals WM-Debütanten wie Jordanien, Kap Verde, Usbekistan und den deutschen Vorrundengegner Curaçao auf die größte Bühne des Weltfußballs. Curaçao ist mit seinen 156.000 Einwohnern der kleinste WM-Teilnehmer der Geschichte. Historisch bedeutsam: Neuseeland erhielt als OFC-Vertreter erstmals einen garantierten Startplatz – bisher musste der ozeanische Vertreter stets über ein interkontinentales Playoff. Die WM 2026 alle Teams bilden ein Spektrum, das von Frankreich (FIFA-Rang 1, Kaderwert 1,27 Milliarden Euro) bis Curaçao (FIFA-Rang 95, Kaderwert 10 Millionen Euro) reicht – eine Bandbreite, die den Charakter dieses Turniers definiert.
Das Turnierformat: 12 Gruppen à 4 Teams, die beiden Erstplatzierten und die 8 besten Gruppendritten ziehen in die K.o.-Runde ein (Sechzehntelfinale). Insgesamt kommen 32 von 48 Teams weiter – eine Durchlässigkeit, die selbst bei einer schwachen Gruppenphase das Weiterkommen ermöglicht. Alle Gruppen im Detail: WM 2026 Gruppen.
Europa (UEFA) – 16 Mannschaften
Europa stellt das stärkste Kontingent: 16 der 48 WM 2026 Teilnehmer kommen aus der UEFA. Unter ihnen befinden sich die Top 3 der FIFA-Weltrangliste (Frankreich, Spanien, England), der amtierende Europameister (Spanien), der Nations-League-Sieger (Portugal) und mit Deutschland, Kroatien und den Niederlanden drei weitere Teams, die bei den letzten beiden Weltmeisterschaften jeweils mindestens das Viertelfinale erreichten. Prominentester Abwesender: Italien, das zum zweiten Mal in Folge die WM verpasst.
| Team | Trainer | FIFA | Gruppe | Kaderwert |
| Frankreich | Didier Deschamps | 1 | I | 1.270 Mio. € |
| Spanien | Luis de la Fuente | 2 | H | 919 Mio. € |
| England | Thomas Tuchel | 3 | L | 1.290 Mio. € |
| Portugal | Roberto Martínez | 5 | K | 810 Mio. € |
| Niederlande | Ronald Koeman | 7 | F | 801 Mio. € |
| Belgien | Rudi Garcia | 8 | G | 540 Mio. € |
| Kroatien | Zlatko Dalić | 9 | L | 340 Mio. € |
| Deutschland | Julian Nagelsmann | 10 | E | 784 Mio. € |
| Schweiz | Murat Yakin | 16 | B | 280 Mio. € |
| Österreich | Ralf Rangnick | 19 | J | 250 Mio. € |
| Norwegen | Ståle Solbakken | 32 | I | 310 Mio. € |
| Schottland | Steve Clarke | 36 | C | 180 Mio. € |
| Türkei | Vincenzo Montella | 37 | D | 290 Mio. € |
| Schweden | Jon Dahl Tomasson | 38 | F | 200 Mio. € |
| Tschechien | Ivan Hašek | 43 | A | 160 Mio. € |
| Bosnien-Herzegowina | Sergej Barbarez | 65 | B | 80 Mio. € |
Die europäischen WM 2026 Mannschaften vereinen einen Gesamtkaderwert von über 8 Milliarden Euro – mehr als alle anderen Konföderationen zusammen. England stellt mit 1,29 Milliarden Euro den teuersten Einzelkader, gefolgt von Frankreich (1,27 Mrd. €). Frankreich unter Deschamps (letztes Turnier des Trainers) ist mit dem Aufstieg zur FIFA-Nummer 1 im April 2026 der formstärkste WM 2026 Teilnehmer Europas – Mbappé, Saliba und Olise (Bayern München) bilden die Achse. Spanien als Europameister 2024 bringt mit Yamal (18!) und Rodri (zurück nach Kreuzbandriss) die vielleicht aufregendste Offensivreihe des Turniers mit. England unter dem deutschen Trainer Tuchel absolvierte eine perfekte Qualifikation: 8 Siege, 0 Gegentore – ein historischer Rekord.
Portugal reist als Nations-League-Sieger 2025 an und bietet mit Ronaldos letzter WM (41 Jahre) die emotionalste Story Europas. Die Niederlande unter Koeman (2. Amtszeit) dominierte die Qualifikation offensiv (27:4 Tore), sucht aber einen echten Torjäger. Belgien unter dem neuen Trainer Rudi Garcia (Tedesco wurde im Januar 2025 entlassen) hat mit De Bruynes letzter WM eine weitere Abschiedsgeschichte. Kroatien (Dalić, seit 2017) kommt mit der Erfahrung aus dem WM-Finale 2018 und Bronze 2022 – Modrić (40) will seinen Zenit krönen. Deutschland unter Nagelsmann trifft in Gruppe E auf Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador.
Die Schweiz (Yakin) bringt Nations-League-Erfahrung mit und gilt in Gruppe B als Favorit. Österreich unter Rangnick hat mit dem Pressing-System eine klare taktische Identität und trifft in Gruppe J auf Argentinien. Norwegen ist erstmals seit 1998 dabei – Haaland erzielte 16 Quali-Tore (europäischer Bestwert!) und bildet mit Ødegaard die gefährlichste Angriffsachse Skandinaviens. Schottland (erstmals seit 1998 bei einer WM) wird in Gruppe C gegen Brasilien und Marokko kämpfen müssen. Die Türkei unter Montella setzte sich im Playoff gegen den Kosovo durch. Schweden kehrte über das Playoff zurück (3:2 gegen Polen im Finale, Isak traf doppelt). Tschechien bezwang Dänemark im Playoff, Bosnien-Herzegowina gewann sensationell gegen Italien – das Aus der Azzurri ist die größte Schlagzeile der gesamten Qualifikation.
Südamerika (CONMEBOL) – 6 Mannschaften
Die CONMEBOL-Qualifikation – 18 Spiele im Liga-Format, alle gegen alle – ist der härteste Qualifikationsweg im Weltfußball. Die sechs südamerikanischen WM 2026 qualifizierten Teams haben diesen Marathon überstanden.
| Team | Trainer | FIFA | Gruppe | Kaderwert |
| Argentinien | Lionel Scaloni | 4 | J | 820 Mio. € |
| Brasilien | Carlo Ancelotti | 6 | C | 932 Mio. € |
| Uruguay | Marcelo Bielsa | 13 | H | 380 Mio. € |
| Kolumbien | Néstor Lorenzo | 14 | K | 320 Mio. € |
| Ecuador | Sebastián Beccacece | 28 | E | 180 Mio. € |
| Paraguay | Alfredo Arias | 48 | D | 90 Mio. € |
Titelverteidiger Argentinien (Scaloni, 12S/2U/4N, Platz 1 der Quali) reist mit Messi (38, letzte WM, 8 Quali-Tore als Topscorer) und dem Anspruch auf die Titelverteidigung an – zuletzt gelang das 1962 Brasilien. Rekordweltmeister Brasilien steht unter dem neuen Trainer Carlo Ancelotti, dem ersten Ausländer in der brasilianischen WM-Geschichte – ein Tabubruch, der die Dimension der Krise nach dem schwächsten Qualifikationsergebnis seit 2002 (Platz 5, 8S/4U/6N) verdeutlicht. Uruguay unter Marcelo Bielsa besiegte in der Qualifikation sowohl Brasilien (2:0) als auch Argentinien (2:0 auswärts!) und trifft in Gruppe H auf Spanien – ein Duell zweier Welmeister zum Abschluss der Vorrunde.
Kolumbien (Copa-América-Finalist 2024, Trainer Lorenzo) bringt mit Luis Díaz (Liverpool) und James Rodríguez offensive Kreativität in Gruppe K. Ecuador schloss die CONMEBOL-Quali als Zweiter hinter Argentinien ab und kennt dank vieler MLS-Profis die Bedingungen in Nordamerika bestens – ein Vorteil gegen Deutschland in Gruppe E. Paraguay (Tabellensechster) komplettiert als Auftaktgegner der USA in Gruppe D das südamerikanische Aufgebot.
Nord-/Mittelamerika (CONCACAF) – 6 Mannschaften
Die drei Gastgeber USA, Mexiko und Kanada sind automatisch qualifiziert und wurden als Gruppenköpfe gesetzt – sie spielen alle ihre Vorrundenspiele im eigenen Land, was einen erheblichen Heimvorteil darstellt.
| Team | Trainer | FIFA | Gruppe | Kaderwert |
| USA | Mauricio Pochettino | 15 | D | 320 Mio. € |
| Mexiko | Javier Aguirre | 17 | A | 220 Mio. € |
| Kanada | Jesse Marsch | 40 | B | 160 Mio. € |
| Panama | Thomas Christiansen | 51 | L | 30 Mio. € |
| Haiti | Grégory Dufer | 80 | C | 15 Mio. € |
| Curaçao | Dick Advocaat | 95 | E | 10 Mio. € |
Die USA unter Pochettino (ex-Chelsea, PSG, Tottenham) stellen den stärksten CONCACAF-Kader: Pulisic (Milan), McKennie (Juventus), Adams (Bournemouth) und Tillman (Bayer Leverkusen) geben dem Team europäische Topliga-Qualität. Die Erwartungen an den Hauptgastgeber sind enorm – dreimal Achtelfinale bei den letzten drei WMs, jetzt soll endlich das Viertelfinale her. Die 5:2-Testspiel-Niederlage gegen Belgien im März 2026 dämpfte allerdings die Euphorie. Mexiko unter dem erfahrenen Aguirre (zum dritten Mal Nationaltrainer!) tritt mit dem Vorteil von drei Heimspielen im Aztekenstadion an – einem der atmosphärischsten Stadien der Welt. Kanadas Jesse Marsch bringt Bundesliga-Erfahrung (ex-Leipzig) mit und hat seit der WM 2022 (Kanadas erste Teilnahme seit 1986) eine kompetitive Mannschaft geformt.
Die Überraschungsgeschichten: Curaçao (156.000 Einwohner, FIFA-Rang 95) qualifizierte sich als kleinster WM-Teilnehmer der Geschichte – und trifft in Gruppe E ausgerechnet auf Deutschland. Die Karibikinsel wird mit dem 84-jährigen Dick Advocaat den ältesten WM-Trainer aller Zeiten stellen. Haiti ist erstmals seit 1974 wieder bei einer WM dabei und wird in Gruppe C gegen Brasilien und Marokko antreten – Außenseiterchancen gleich null, aber allein die Teilnahme ist für die krisengeplagte Nation ein historischer Moment. Panama unter dem früheren Bundesliga-Torschützenkönig Thomas Christiansen (VfL Bochum) trifft in Gruppe L auf England und Kroatien.
Asien (AFC) – 8 Mannschaften
Asien profitiert am stärksten von der Aufstockung: Statt bisher 4-5 Plätze stehen nun 8 zur Verfügung. Die asiatischen WM 2026 Teilnehmer reichen von Weltklasse (Japan) bis zum WM-Debütanten (Usbekistan).
| Team | Trainer | FIFA | Gruppe | Kaderwert |
| Japan | Hajime Moriyasu | 11 | F | 350 Mio. € |
| Südkorea | Hong Myung-bo | 20 | A | 220 Mio. € |
| Australien | Tony Popovic | 23 | D | 90 Mio. € |
| Iran | Amir Ghalenoei | 24 | G | 80 Mio. € |
| Katar | Luis García | 39 | B | 50 Mio. € |
| Irak | Jesús Casas | 55 | I | 20 Mio. € |
| Saudi-Arabien | Hervé Renard | 56 | H | 40 Mio. € |
| Usbekistan | Fabio Cannavaro | 62 | K | 30 Mio. € |
Japan ist die stärkste asiatische Mannschaft – und nach der WM 2022 (Siege gegen Deutschland und Spanien in der Gruppenphase!) ein ernstzunehmender Geheimfavorit. Die Samurai Blue qualifizierten sich mit einer beeindruckenden Bilanz von 54:3 Toren über alle Qualifikationsrunden und schlugen im März 2026 in Testspielen sowohl Schottland als auch England (1:0 in Wembley). Südkorea (Halbfinale 2002) bringt mit Son Heung-min (Tottenham) seinen größten WM 2026 Star mit und trifft in Gruppe A auf Mexiko. Australien (dreimal Achtelfinale) unter Popovic ist physisch stark und taktisch diszipliniert. Iran (FIFA-Rang 24) setzte sich als asiatischer Gruppensieger durch und fordert in Gruppe G Belgien und Ägypten.
Saudi-Arabien unter Renard erinnert an die Sensation gegen Argentinien bei der WM 2022 (2:1 am 1. Spieltag) und trifft in Gruppe H erneut auf Südamerikanische Gegner – diesmal Uruguay und Spanien. Katar als Gastgeber der WM 2022 muss in Gruppe B gegen die Schweiz und Kanada bestehen. WM-Debütant Usbekistan wird von Weltmeister Fabio Cannavaro trainiert und trifft in Gruppe K auf Portugal und Kolumbien. Der Irak qualifizierte sich als letztes Team über das interkontinentale Playoff (2:1 gegen Bolivien im Finale) und steht in der “Todesgruppe” I mit Frankreich, Senegal und Norwegen – eine herkulische Aufgabe für das Team von Jesús Casas.
Afrika (CAF) – 9 Mannschaften
Afrika erhält 9 Startplätze – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 5 bei der WM 2022. Der afrikanische Fußball hat in den letzten Jahren einen enormen Qualitätssprung gemacht, angeführt von Marokkos historischem Halbfinaleinzug 2022.
| Team | Trainer | FIFA | Gruppe | Kaderwert |
| Marokko | Walid Regragui | 8 | C | 320 Mio. € |
| Senegal | Aliou Cissé | 12 | I | 280 Mio. € |
| Algerien | Vladimir Petković | 27 | J | 150 Mio. € |
| Ägypten | Hossam Hassan | 30 | G | 200 Mio. € |
| Elfenbeinküste | Faé Emerse | 33 | E | 170 Mio. € |
| Tunesien | Faouzi Benzarti | 35 | F | 60 Mio. € |
| Ghana | Otto Addo | 44 | L | 110 Mio. € |
| DR Kongo | Sébastien Desabre | 46 | K | 55 Mio. € |
| Südafrika | Hugo Broos | 52 | A | 50 Mio. € |
Marokko ist Afrikas Flaggschiff: WM-Vierter 2022, Afrika-Cup-Sieger 2026, perfekte Qualifikation mit 8 Siegen aus 8 Spielen bei 22:2 Toren. Die Atlas-Löwen unter Regragui treffen in Gruppe C gleich auf Brasilien – ein Kracher zum Auftakt. Mit Hakimi (PSG), Brahim Díaz (Real Madrid) und En-Nesyri (Fenerbahçe) verfügt Marokko über individuelle Klasse, die jeden Favoriten vor Probleme stellt. Senegal (FIFA-Rang 12) ist der amtierende Afrikameister und bringt mit Sadio Mané und Kalidou Koulibaly europäische Topqualität mit. In der “Todesgruppe” I trifft Senegal auf Frankreich und Norwegen – ein Dreikampf, bei dem jedes Ergebnis möglich ist.
Ägypten mit Mohamed Salah (Liverpool) und Omar Marmoush (Eintracht Frankfurt) hat in der Afrika-Qualifikation ungeschlagen überzeugt und dürfte für Belgien in Gruppe G zum unbequemen Gegner werden. Die Elfenbeinküste (Afrikameister 2024) ist Deutschlands Gruppengegner in Gruppe E – die physische Stärke und Schnelligkeit der Ivorer machen sie zum gefährlichsten Gegner der DFB-Elf in der Vorrunde. Algerien unter dem Schweizer Petković hat mit Mohamed Amoura (VfL Wolfsburg, 10 Quali-Tore!) den besten Torschützen der gesamten CAF-Qualifikation und trifft in Gruppe J auf Argentinien.
Tunesien (6. WM-Teilnahme) ist physisch stark und defensiv organisiert, fehlt aber die offensive Durchschlagskraft für einen tiefen Turnierlauf. Ghana unter Otto Addo (gebürtig in Hamburg, Bundesliga-Bezug!) trifft in Gruppe L auf England und Kroatien – eine schwere Aufgabe für die vierfachen Afrikameister. DR Kongo qualifizierte sich über das interkontinentale Playoff und ist in Gruppe K mit Portugal und Kolumbien klarer Außenseiter. Südafrika (Gastgeber der WM 2010) komplettiert das afrikanische Kontingent in Gruppe A mit Mexiko und Südkorea – eine offene Gruppe, in der die “Bafana Bafana” durchaus eine Chance auf das Weiterkommen haben.
Ozeanien und interkontinentales Playoff – 3 Mannschaften
Erstmals in der WM-Geschichte erhält der ozeanische Verband (OFC) einen garantierten Startplatz. Neuseeland (FIFA-Rang 82) nutzte diese Chance und qualifizierte sich souverän. Die “All Whites” bringen mit Chris Wood (Nottingham Forest) einen erfahrenen Premier-League-Stürmer mit und treffen in Gruppe G auf Belgien, Ägypten und den Iran.
Über das interkontinentale Playoff-Turnier im März 2026 qualifizierten sich zudem Jordanien (WM-Debütant, Gruppe J mit Argentinien) und Kap Verde (ebenfalls WM-Debütant, Gruppe H mit Spanien). Beide Teams sind historische Premieren: Jordanien ist der erste westasiatische WM-Debütant seit Kuwait 1982, Kap Verde (550.000 Einwohner) der zweitkleinste WM-Teilnehmer nach Curaçao.
Die Geheimfavoriten der WM 2026
Neben den etablierten WM 2026 Favoriten (Spanien, England, Frankreich, Argentinien, Brasilien) gibt es eine Reihe von Teams, die für Überraschungen sorgen können. Unsere Analyse der “Dark Horses” – Teams, deren WM 2026 Quoten den tatsächlichen Potenzial nicht gerecht werden.
Norwegen – Haalands große Bühne

Japan – die beste Generation aller Zeiten

Marokko – das Bollwerk will mehr

Kolumbien – Copa-Finalist mit Feuerkraft

Ecuador – Südamerikas stille Macht

Kroatien – die ewige Turniermannschaft

Portugal – Nations-League-Sieger mit Ronaldos Abschied

WM 2026 Kader Nominierung – wann stehen die Aufstellungen?
Die WM 2026 Kader Nominierungen werden voraussichtlich Ende Mai 2026 erfolgen. Die FIFA hat festgelegt, dass jedes Team einen 26-köpfigen Kader benennen darf – eine Aufstockung gegenüber den 23 Spielern bei früheren Turnieren. Die Vereine sind verpflichtet, ihre Spieler bis spätestens 25. Mai freizugeben. Einige Verbände haben bereits konkrete Termine kommuniziert: Deutschland (Julian Nagelsmann) nominiert voraussichtlich am 12. Mai, England (Tuchel) am 26. Mai, Frankreich (Deschamps) am 14. Mai. Nachnominierungen bei Verletzungen sind bis 24 Stunden vor dem ersten Gruppenspiel möglich. Für Sportwetter bedeutet das: Die heißeste Phase für WM-Wetten beginnt Ende Mai, wenn die finalen WM 2026 Kader feststehen und die Quoten auf Basis der tatsächlichen Aufgebote angepasst werden.
Die komplette Übersicht aller 48 WM 2026 Mannschaften mit täglichen Updates gibt es auf unserer WM 2026-Hubseite. Alle Einzelanalysen zu den Topteams – von Deutschland über Brasilien und Argentinien bis Frankreich, England und Spanien – findest du in unseren Teamartikeln. Den vollständigen WM 2026 Spielplan und alle WM 2026 Gruppen haben wir ebenfalls aufbereitet. Und wer wissen will, welche Teams die besten Titelchancen haben: Unsere WM 2026 Favoriten-Analyse mit aktuellen Quoten. Tägliche WM 2026 Wett-Tipps gibt es ab dem Turnierstart am 11. Juni.



