Die große Pokal-Frage: Wer holt sich den Henkelpott 2026? Der DFB-Pokal steht wieder in den Startlöchern, und wie jedes Jahr stellt sich die spannende Frage: Welche Mannschaft wird am 23. Mai 2026 im Berliner Olympiastadion den goldenen Pokal in die Höhe stemmen? Die erste Hauptrunde der Saison 2025/26 beginnt vom 15. bis 18. August, wobei Bayern München und VfB Stuttgart aufgrund des Supercups erst am 26. und 27. August in den Wettbewerb einsteigen.
Bayern München: Der ewige Favorit mit Pokal-Trauma
Der FC Bayern München führt die Favoritenliste der Buchmacher mit einer Quote von 2,25 bei führenden Wettanbietern wie Betlabel, Supabet und Emirbet an. Als 20-facher Pokalsieger und Rekordhalter im deutschen Cup-Wettbewerb sind die Münchner traditionell der große Favorit – zumindest auf dem Papier.
Doch die jüngste Pokal-Historie der Bayern liest sich wie eine Sammlung verpasster Chancen. Seit dem letzten Triumph in der Saison 2019/20 ist der Rekordsieger regelrecht verflucht im DFB-Pokal. Die Liste der Blamagen ist lang: Zweitrunden-Aus gegen Holstein Kiel (2020/21), Borussia Mönchengladbach (2021/22) und den 1. FC Saarbrücken (2023/24). In der vergangenen Saison war im Achtelfinale gegen Bayer Leverkusen Schluss – nach einer roten Karte für Manuel Neuer.
Bayer Leverkusen: Der Titelverteidiger mit Ambitionen
Mit einer Quote von 6,50 (Betlabel, Supabet, Emirbet) ist Bayer 04 Leverkusen der zweite große Favorit. Die Werkself gewann 2024 ihren zweiten DFB-Pokalsieg nach 1993 und krönte damit ihre historische Double-Saison. Trotz der Abgänge wichtiger Spieler wie Florian Wirtz bleibt die Mannschaft von Trainer Erik ten Hag ein heißes Eisen im Pokalgeschäft.
Die Leverkusener haben bewiesen, dass sie in K.o.-Spielen über sich hinauswachsen können. In der vergangenen Saison eliminierten sie unter anderem den FC Bayern im Achtelfinale, bevor sie im Halbfinale sensationell am Drittligisten Arminia Bielefeld scheiterten.
Borussia Dortmund: Die ewige Hoffnung
Der BVB wird mit einer Quote von 7,00 (Betlabel, Supabet, Emirbet) gehandelt und zählt damit ebenfalls zum erweiterten Favoritenkreis. Die Schwarz-Gelben gewannen zuletzt 2021 den DFB-Pokal und wollen unter Trainer Niko Kovač endlich wieder ins Finale nach Berlin.
Die erste Runde hält für den BVB gleich eine besondere Herausforderung bereit: Das kleine Revierderby bei Rot-Weiss Essen. Nach 17 Jahren treffen die beiden Ruhrpott-Klubs wieder im DFB-Pokal aufeinander – ein Spiel, das für reichlich Brisanz sorgen dürfte.
Die weiteren Favoriten im Überblick
RB Leipzig (Quote 13,0 bei Betlabel/Supabet/Emirbet): Die Sachsen gewannen 2022 und 2023 zweimal in Folge den Pokal und haben die nötige Erfahrung für den großen Wurf.
Eintracht Frankfurt (Quote 21,0): Die typische Pokalmannschaft schlechthin. 2018 gewannen die Hessen sensationell gegen Bayern München. Mit der richtigen Portion Losglück und der Unterstützung ihrer fanatischen Fans ist der SGE alles zuzutrauen.
VfB Stuttgart (Quote 26,0): Der Titelverteidiger geht mit breiter Brust in die neue Saison. Der 4:2-Finalsieg gegen Arminia Bielefeld war der vierte Pokalsieg der Vereinsgeschichte.
Die Außenseiter: Träumen erlaubt
Die Magie des Pokals lebt von Überraschungen, und die gibt es jedes Jahr. In der vergangenen Saison stürmte Drittligist Arminia Bielefeld sensationell ins Finale. 2024 stand mit dem 1. FC Kaiserslautern ein Zweitligist im Endspiel.
Für Zweitligisten wie den Hamburger SV (Quote 67,0), 1. FC Köln (Quote 67,0) oder Schalke 04 (Quote 126) sind die Quoten bei Wettanbietern wie Betlabel, Supabet und Emirbet entsprechend hoch. Doch gerade das macht den Reiz aus: Mit dem nötigen Losglück, Heimvorteil und einer Portion Pokalmagie ist alles möglich.
Wett-Tipps für die neue Pokalsaison
1. Frühzeitig auf den Sieger wetten
Die besten Quoten gibt es vor Beginn des Wettbewerbs. Nach jeder Runde werden die Quoten neu angepasst – für Favoriten sinken sie, für Außenseiter können sie steigen.
2. Value-Wetten in der ersten Runde
Gerade in der ersten Runde, wenn Bundesligisten auf Amateurvereine treffen, bieten sich interessante Über/Unter-Wetten an. Achten Sie darauf, ob Favoriten ihre beste Elf aufbieten oder rotieren.
3. “Wer kommt weiter”-Wetten nutzen
Diese Wettoption sichert Sie ab, falls ein Favorit erst in der Verlängerung oder im Elfmeterschießen gewinnt. Bei knappen Spielen eine clevere Alternative zur klassischen Dreiweg-Wette.
4. Auf Pokal-Spezialisten setzen
Teams wie Eintracht Frankfurt oder Werder Bremen haben eine besondere Pokal-DNA. In wichtigen Spielen wachsen sie oft über sich hinaus.
Die wichtigsten Termine im Überblick
- 1. Runde: 15.-18. August und 26./27. August 2025
- 2. Runde: 28./29. Oktober 2025
- Achtelfinale: 2./3. Dezember 2025
- Viertelfinale: 3./4. und 10./11. Februar 2026
- Halbfinale: 21./22. April 2026
- Finale: 23. Mai 2026 in Berlin
TV-Übertragungen
Sky überträgt als Rechteinhaber alle Spiele des DFB-Pokals. ARD und ZDF zeigen pro Runde ausgewählte Highlight-Spiele im Free-TV. Das Finale aus Berlin ist traditionell frei empfangbar.
Fazit: Bayern-Dominanz oder neue Pokalgeschichte?
Die Quoten der Buchmacher wie Betlabel, Supabet und Emirbet sprechen eine klare Sprache: Bayern München ist der Favorit. Doch die jüngste Pokal-Historie zeigt, dass im DFB-Pokal andere Gesetze gelten. Die Münchner warten seit fünf Jahren auf einen Pokalsieg – eine Ewigkeit für ihre Verhältnisse.
Unser Experten-Tipp:
Eintracht Frankfurt könnte in dieser Saison für eine Überraschung sorgen. Mit einer Quote von 21,0 bietet die SGE einen attraktiven Value. Die Mannschaft von Trainer Dino Toppmöller hat trotz namhafter Abgänge Qualität verpflichtet und ist als typische Pokalmannschaft bekannt. Sollten die Adler vorwiegend Heimspiele bekommen, werden im Deutsche Bank Park wieder magische Pokalnächte möglich sein.
Der DFB-Pokal bleibt der spannendste nationale Wettbewerb. Während in der Bundesliga die Meisterschaft oft schon frühzeitig entschieden ist, sorgt der K.o.-Modus im Pokal für Spannung bis zum Schluss. Und genau das macht den besonderen Reiz für Fans und Wettfreunde aus.


