Ex-Nationaltrainer: Zu welchem Verein könnte Jogi Löw jetzt wechseln?

Im Rahmen des WM-Qualifikationsspiels am Donnerstag gegen Liechtenstein in der Wolfsburger Volkswagen-Arena wird Joachim Löw offiziell vom Deutschen Fußball-Bund verabschiedet. Zuvor sah der 61-Jährige, der beim Achtelfinal-Aus bei der EURO 2021 Ende Juni gegen England (0:2) zum 198. und zugleich letzten Mal für die deutsche Nationalmannschaft verantwortlich war, nicht den geeigneten Zeitpunkt für seinen persönlichen Abschied. Sicherlich auch, um den Fokus bei den ersten Spielen seines Nachfolgers und ehemaligen Assistenten Hans-Dieter Flick nicht vom Wesentlichen abzulenken.

Nun aber geht die 2004 zunächst als Co-Trainer von Jürgen Klinsmann und 2006 ins Amt des Bundestrainers übergegangene Ära Jogi Löw beim DFB endgültig zu Ende.

Und natürlich ranken sich längst Spekulationen um die Zukunft Löws, der vor seiner Zeit bei der deutschen Nationalmannschaft mit unterschiedlichem Erfolg als Vereinstrainer beim VfB Stuttgart, beim Karlsruher SC, bei Fenerbahce Istanbul, bei Adanaspor, beim FC Tirol Innsbruck und bei Austria Wien tätig war.

Absage an den türkischen Verband

In den vergangenen Monaten soll Löw ein Angebot des türkischen Verbandes abgelehnt haben, der stattdessen Stefan Kuntz als neuen Trainer verpflichtete. Auch fiel der Name Löw unlängst im Zusammenhang mit dem FC Barcelona, der sich allerdings als Nachfolger des entlassenen Ronald Koeman für die Vereinslegende Xavi entschieden hat.

Immer wieder genannt wird Löw auch als potentieller Kandidat für das Nationaltraineramt in Österreich, wo der Weltmeister-Trainer von 2014 einst 2002 mit dem FC Tirol Meister wurde. Noch ist in der Alpenrepublik aber Franco Foda im Amt, dessen Stuhl zwar wackelt, aber nicht zwingend umfallen muss.

Gerüchte um die Nationalmannschaft von Österreich

Ohnehin erscheint fraglich, ob die österreichische Nationalmannschaft den Ansprüchen Löws genügen würde, den es zudem eher wieder in die tägliche Arbeit bei einem Verein ziehen könnte. Doch welche Vereine kommen aktuell für Löw in Frage? Die Auswahl scheint eher überschaubar, aber doch findet sich der eine oder andere Klub, der sich in naher Zukunft über den ehemaligen Bundestrainer Gedanken machen könnte.

In der Bundesliga dürfte Löw indes kaum bereit sein, einen anderen Verein als den FC Bayern München oder vielleicht noch Borussia Dortmund zu trainieren. Weil sich beide Top-Klubs erst im Sommer auf dem Trainerposten neu aufgestellt haben, dürfte Löws Blick eher ins Ausland gehen, wo der eine oder andere namhafte Klub bald Bedarf haben könnte.

Bei Man United und Juventus Turin läuft es nicht wie erhofft

In England haben zwar Tottenham Hotspur mit Antonio Conte und das neureiche Newcastle United vermutlich mit Eddie Howe neue Trainer gefunden, doch bei Manchester United sitzt Ole Gunnar Solskjaer nach einem bisher enttäuschenden Saisonverlauf nicht mehr sicher im Sattel.

Juventus Turin hinkt unterdessen in der Serie A der Tabellenspitze schon stattliche 14 Punkte hinterher und trotz eines positiven Trends kann die Rückkehr von Max Allegri bislang nicht als gelungen bezeichnet werden. Bekommt der einstige Erfolgstrainer den Laden nicht in den Griff, könnten die Verantwortlichen bald die Geduld verlieren.

Löw und Paris? Das könnte passen!

Ähnliches gilt für Paris St. Germain trotz der klaren Tabellenführung in der Ligue 1. Denn in der französischen Hauptstadt ist man mit der zu oft enttäuschenden Spielweise des im Sommer um Lionel Messi erweiterten Starensembles nicht zufrieden und hat dies Trainer Mauricio Pochettino in Person von Sportdirektor Leonardo auch schon öffentlich wissen lassen.

Mindestens eine Nummer kleiner wären mit Galatasaray, Besiktas und Fenerbahce Istanbul die großen Drei des türkischen Fußballs, die in der Süper Lig schon neun bzw. zehn Punkte Rückstand auf Trabzonspor aufweisen.

Möglich, dass am Bosporus angesichts der dort gewöhnlicherweise nicht im Überfluss vorhandenen Geduld bald auch Trainerjobs freiwerden. Und aufgrund seiner Zeit bei Fenerbahce und Adanaspor würde Löw dort kein völliges Neuland betreten.

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