Am 23. Spieltag der 3. Liga empfängt der SV Wehen Wiesbaden den abgeschlagenen Tabellenletzten 1. FC Schweinfurt 05. Die Ausgangslage könnte kaum unterschiedlicher sein: Während der SVWW mit 35 Punkten auf Rang 7 lauert und den Anschluss nach oben halten will, kämpft Schweinfurt mit nur 9 Zählern ums sportliche Überleben. Wir sehen die Hausherren klar in der Favoritenrolle und erwarten einen kontrollierten Heimsieg.
Der SV Wehen Wiesbaden hat unter Trainer Daniel Scherning eine beeindruckende Entwicklung durchgemacht. Seit seinem Amtsantritt im November hat sich die Mannschaft stabilisiert und gehört zu den formstärksten Teams der Rückrunde. Mit drei Siegen und einem Unentschieden aus den letzten vier Ligaspielen unterstreichen die Hessen ihre Ambitionen, eventuell sogar noch in den Aufstiegskampf eingreifen zu können. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt lediglich fünf Punkte – durchaus aufholbar in der verbleibenden Saisonhälfte.
Der 1. FC Schweinfurt 05 hingegen erlebt eine Saison zum Vergessen. Der Aufsteiger hat sich in der 3. Liga nie zurechtgefunden. Nur drei Siege aus 22 Partien sprechen eine deutliche Sprache. Mit einer Tordifferenz von -34 stellt man die mit Abstand schwächste Defensive der Liga. Die Reise nach Wiesbaden dürfte für die Mannschaft von Victor Kleinhenz zur Mammutaufgabe werden.
Wettertechnisch müssen sich die Zuschauer in der BRITA-Arena auf winterliche Verhältnisse einstellen. Bei prognostizierten Temperaturen um die 5 bis 6 Grad Celsius und bedecktem Himmel mit möglichen Niederschlägen wird der Rasen schwer bespielbar sein. Das dürfte eher dem spielstarken SVWW-Kader entgegenkommen, der sich über Ballbesitz und Spielkontrolle definiert.
Formbetrachtung: SV Wehen Wiesbaden

Die Heimbilanz ist dabei ein zweischneidiges Schwert. Zwar hat Wiesbaden zu Hause bereits zwei Siege eingefahren, jedoch auch einige unnötige Punktverluste hinnehmen müssen. Das 0:1 gegen Viktoria Köln oder das 1:2 gegen Alemannia Aachen waren schmerzhafte Niederlagen. Gerade gegen vermeintlich schwächere Gegner tat sich der SVWW bisweilen schwer. Doch unter Scherning hat sich diese Unbeständigkeit deutlich verbessert. Die Mannschaft agiert defensiv kompakter und ist im Umschaltspiel deutlich gefährlicher geworden.
Personell muss Scherning weiterhin auf vier Langzeitverletzte verzichten: Orestis Kiomourtzoglou (Muskelverletzung), Florian Stritzel (Muskelverletzung), Simon Stehle (Oberschenkelverletzung) und David Suárez (Innenbandteilriss) fallen allesamt aus. Die gute Nachricht: Topscorer Nikolas Agrafiotis, der gegen RW Essen noch gesperrt fehlte, dürfte gegen Schweinfurt wieder in die Startelf rücken. Mit sieben Saisontoren ist er der gefährlichste Angreifer im Kader.
Schlüsselspieler
| Spieler | Tore | Assists | Position |
| Nikolas Agrafiotis | 7 | 0 | Angriff |
| Moritz Flotho | 5 | 5 | Angriff |
| Fatih Kaya | 5 | 2 | Angriff |
| Lukas Schleimer | 2 | 3 | Mittelfeld |
| Tarik Gözüsirin | 2 | 1 | Mittelfeld |
Aktuelle Leistungsbewertung: 1. FC Schweinfurt 05

In der jüngsten Vergangenheit hat sich die Lage weiter verschärft. Aus den letzten fünf Ligaspielen holte Schweinfurt nur einen Sieg (2:0 gegen Viktoria Köln) bei vier Niederlagen. Besonders alarmierend sind die hohen Niederlagen: ein 0:4 in Erzgebirge Aue und eine 2:3-Heimniederlage gegen Havelse. Im letzten Ligaspiel setzte es ein 0:1 gegen Jahn Regensburg, wobei Schweinfurt in der zweiten Halbzeit in Überzahl spielte und trotzdem keinen Ausgleich erzielen konnte. Dieses Spiel steht symptomatisch für die gesamte Saison: Selbst mit numerischer Überlegenheit fehlt es an der nötigen Qualität und Durchschlagskraft.
Die Auswärtsbilanz ist geradezu katastrophal. Schweinfurt hat in der Fremde noch keinen einzigen Sieg einfahren können. Das Problem liegt nicht nur in der Defensive, die ligaweit die meisten Gegentore kassiert hat (53), sondern auch im Angriff. Mit nur 19 erzielten Toren stellt man eine der schwächsten Offensivabteilungen der gesamten Liga.
Trainer Victor Kleinhenz, der gleichzeitig einen Trainerlehrgang absolviert, versucht mit begrenzten Mitteln das Beste herauszuholen. Doch gegen die individuelle Qualitätsunterschiede in der 3. Liga fehlen dem Team schlicht die Mittel.
Schlüsselspieler
| Spieler | Tore | Assists | Position |
| Justin Tranziska | 4 | 1 | Angriff |
| Jonas Endres | 3 | 1 | Mittelfeld |
| Kevin Böhnlein | 2 | 1 | Abwehr |
| Erik Shuranov | 1 | 0 | Angriff |
| Emre Çelebi | 1 | 0 | Mittelfeld |
Direktvergleich der Teams
Die Bilanz im direkten Vergleich spricht klar für den SV Wehen Wiesbaden. In den jüngeren Aufeinandertreffen dominieren die Hessen das Geschehen. Im Hinspiel dieser Saison gewann der SVWW am 4. Spieltag auswärts in Schweinfurt mit 1:0 – ein typisches Ergebnis für diese Paarung, in der es stets eng zuging.
Historisch betrachtet haben sich beide Vereine nicht allzu häufig gegenübergestanden. Die Duelle aus der Regionalliga-Ära Anfang der 2000er Jahre gingen tendenziell an Schweinfurt, doch das liegt weit in der Vergangenheit. In den modernen Begegnungen hat Wehen Wiesbaden die Oberhand und gewann drei der letzten vier Duelle.
Für Schweinfurt ist die BRITA-Arena kein gutes Pflaster. Bereits im Hinspiel war die individuelle Qualität der Wiesbadener der entscheidende Faktor. An dieser Kräfteverteilung hat sich seitdem nichts verändert – im Gegenteil: Wehen hat sich unter Scherning sogar noch gesteigert.
| Datum | Ergebnis | Wettbewerb |
| 31.08.2025 | 1. FC Schweinfurt 05 0:1 SV Wehen Wiesbaden | 3. Liga |
| 07.07.2021 | SV Wehen Wiesbaden 1:0 1. FC Schweinfurt 05 | DFB-Pokal |
| 15.05.2004 | SV Wehen Wiesbaden 1:1 1. FC Schweinfurt 05 | Regionalliga |
| 01.11.2003 | 1. FC Schweinfurt 05 2:0 SV Wehen Wiesbaden | Regionalliga |
| 24.05.2003 | 1. FC Schweinfurt 05 3:2 SV Wehen Wiesbaden | Regionalliga |
Letzte 5 Begegnungen beider Teams
| Mannschaft | Ergebnisse der letzten 5 Spiele |
| SV Wehen Wiesbaden | U (1:1 vs. RW Essen) – S (2:1 vs. SC Verl) – S (1:0 vs. SSV Ulm) – N (1:3 vs. TSG Hoffenheim II) – S (3:1 vs. Energie Cottbus) |
| 1. FC Schweinfurt 05 | N (0:1 vs. Jahn Regensburg) – N (1:2 vs. Energie Cottbus) – S (2:0 vs. Viktoria Köln) – N (0:4 vs. Erzgebirge Aue) – N (2:3 vs. TSV Havelse) |
Taktische Betrachtung
Daniel Scherning hat dem SVWW ein klares taktisches Profil gegeben. Die Mannschaft agiert bevorzugt in einer 3-4-2-1- bzw. 3-4-3-Formation, die sowohl im Spielaufbau als auch gegen den Ball Stabilität verleiht. Die Dreierkette um Hübner, Janitzek und Mockenhaupt bietet Erfahrung und Zweikampfstärke. Im Mittelfeld sorgen May und Bogicevic für Struktur, während die Außenbahnspieler Gillekens und Gözüsirin für Breite und offensive Impulse zuständig sind.
In der Offensive setzt Scherning auf Dynamik und Kombinationsspiel. Agrafiotis, Kaya und Schleimer bilden ein Angriffstrio, das in der Lage ist, Spiele im Alleingang zu entscheiden. Moritz Flotho hat sich zudem als wichtiger Joker etabliert und in den letzten Spielen regelmäßig als Startelfspieler überzeugt.
Schweinfurt unter Kleinhenz setzt notgedrungen auf eine defensive Grundordnung und versucht über Konter zum Erfolg zu kommen. In einem 4-4-2 oder 4-2-3-1 stehen die Schnüdel tief und lauern auf Umschaltmomente. Das Problem: Die individuelle Qualität reicht nicht aus, um diese Konter konsequent zu Ende zu spielen. Zudem fehlt mit dem verletzten Erik Shuranov ein wichtiger Offensivspieler.
Wir erwarten, dass Wiesbaden das Spiel dominieren und Schweinfurt tief in die eigene Hälfte drängen wird. Die Frage ist nicht ob, sondern wie hoch der SVWW gewinnt. Schweinfurts einzige Chance besteht in einer disziplinierten Defensivleistung und dem Versuch, über Standards oder einzelne Kontersituationen zu einem Treffer zu kommen.
Voraussichtliche Startformationen
SV Wehen Wiesbaden (3-4-3)
Brdar – Hübner, Janitzek, Mockenhaupt – Gillekens, May, Bogicevic, Gözüsirin – Agrafiotis, Kaya, Schleimer
1. FC Schweinfurt 05 (4-2-3-1)
Weisbäcker – Krätschmer, Grimbs, Böhnlein, Bausenwein – Geis, Angleberger – Çelebi, Endres, Wintzheimer – Tranziska
Unser SV Wehen Wiesbaden - 1. FC Schweinfurt 05 Experten Wett Tipp:
Das Duell zwischen dem Siebten und dem Tabellenletzten der 3. Liga lässt wenig Raum für Überraschungen. Der SVWW ist in allen Mannschaftsteilen überlegen und hat unter Scherning eine klare Handschrift entwickelt. Schweinfurt fehlt es an Auswärtsstärke, offensiver Durchschlagskraft und defensiver Stabilität. Die Rückkehr von Agrafiotis nach Sperre verleiht Wiesbaden zusätzliche Feuerkraft. Unsere Expertentipps basieren auf den Leistungsdaten beider Teams und der extrem deutlichen Formkurve.
Sieg Wehen Wiesbaden & Unter 3,5 Tore – Quote ca. 2,00
Wiesbaden wird diese Partie gewinnen, daran besteht wenig Zweifel. Der SVWW erzielt im Schnitt 1,32 Tore pro Spiel und kassiert nur 1,14 Gegentore – eine solide Bilanz. Schweinfurt trifft auswärts selten und wird auch in Wiesbaden kaum zu Torchancen kommen. Wir erwarten ein kontrolliertes 2:0 oder 1:0, weshalb die Kombination Heimsieg mit unter 3,5 Toren die attraktivste Option darstellt. Die winterlichen Bedingungen mit kalten Temperaturen und möglichem Niederschlag begünstigen zudem ein eher torarmes Spiel.
Wehen Wiesbaden Über 1,5 Tore – Quote ca. 1,72
Gegen das Schlusslicht sollte der SVWW in der Lage sein, mindestens zwei Treffer zu erzielen. Schweinfurt kassiert im Schnitt 2,41 Gegentore pro Partie – der schlechteste Wert der Liga. Mit der Rückkehr von Agrafiotis steht zudem der torgefährlichste Spieler des Kaders wieder zur Verfügung. Bereits im Hinspiel kontrollierte Wiesbaden das Geschehen souverän.
Wehen Wiesbaden Clean Sheet (Zu Null) – Quote ca. 2,30
Schweinfurt erzielt nur 0,86 Tore pro Spiel – auswärts sogar noch weniger. In der Fremde gelangen den Schnüdeln in der gesamten Saison nur eine Handvoll Treffer. Wiesbadens Defensive hat sich unter Scherning deutlich stabilisiert und in den letzten Wochen mehrfach zu Null gespielt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Schweinfurt hier ohne eigenen Treffer bleibt, ist hoch.
- Sieg Wehen Wiesbaden & Unter 3,5 Tore: 2,00
- Wehen Wiesbaden Über 1,5 Tore: 1,72
- Wehen Wiesbaden Zu Null: 2,30
Gesamteinschätzung
Dieses Spiel sollte eine klare Angelegenheit für den SV Wehen Wiesbaden werden. Die Mannschaft von Daniel Scherning befindet sich in einem Aufwärtstrend und empfängt das schwächste Auswärtsteam der Liga. Unser Haupttipp ist der Heimsieg in Kombination mit unter 3,5 Toren, da Wiesbaden zwar überlegen sein wird, aber kein Schützenfest zu erwarten ist. Der SVWW geht kontrolliert und professionell an solche Aufgaben heran. Ein 2:0 oder 1:0 wäre das wahrscheinlichste Ergebnis.
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