Am Freitagabend um 21:00 Uhr steht an der legendären Elland Road ein entscheidendes Duell im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Programm. Leeds United empfängt West Ham United zum 9. Spieltag der Premier League 2025/26. Beide Mannschaften befinden sich in akuter Abstiegsgefahr und benötigen dringend Punkte. Während die Peacocks mit 8 Zählern auf Rang 16 stehen, befinden sich die Hammers mit nur 4 Punkten aus 7 Spielen auf dem 19. Tabellenplatz in einer noch prekäreren Situation.
Dieses Kellerduell verspricht Spannung pur, denn beide Teams haben mit erheblichen Problemen zu kämpfen. Leeds United konnte nach dem Wiederaufstieg aus der Championship bislang nicht an die Leistungen der vergangenen Premier-League-Spielzeiten anknüpfen, während West Ham unter dem neuen Trainer Nuno Espírito Santo erst einen Sieg einfahren konnte. Die Statistiken sprechen eine klare Sprache: Mit nur 7 beziehungsweise 6 erzielten Toren gehören beide Mannschaften zu den schwächsten Offensiven der Liga. Gleichzeitig kassierten sie zusammen bereits 29 Gegentreffer – ein Alarmzeichen für beide Defensivreihen.
Die Ausgangslage könnte kaum brisanter sein. Für Leeds ist es die Chance, sich mit einem Heimsieg etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. West Ham hingegen muss endlich den Turnaround schaffen, um nicht noch tiefer in die Krise zu geraten. Mit Blick auf die Head-to-Head-Bilanz und die aktuelle Form beider Teams stellt sich die Frage: Wer wird in diesem richtungsweisenden Duell die Oberhand behalten?
Formbetrachtung: Leeds United

Besonders auffällig ist die offensive Harmlosigkeit: Mit nur 7 erzielten Toren in 8 Begegnungen gehört Leeds zu den schwächsten Angreifen der Liga. Der Tordurchschnitt von 0,88 Toren pro Spiel ist alarmierend niedrig. Gleichzeitig kassierten die Weißen bereits 13 Gegentreffer, was einem Schnitt von 1,63 Toren pro Partie entspricht. Diese Zahlen verdeutlichen, dass sowohl in der Offensive als auch in der Defensive erheblicher Handlungsbedarf besteht.
Die jüngste Form gibt wenig Anlass zur Hoffnung: Die letzte Partie gegen Burnley endete mit einer 0:2-Heimniederlage, bei der Leeds über weite Strecken keine Durchschlagskraft entwickeln konnte. Davor gab es ein 1:2 gegen Tottenham Hotspur in Elland Road, ein torloses 0:0 bei Fulham sowie ein 2:2-Unentschieden gegen Bournemouth. Lediglich der 2:1-Auswärtssieg bei Wolverhampton Wanderers sorgte für etwas Lichtblick in der vergangenen Woche. Diese gemischte Bilanz der letzten fünf Spiele (1 Sieg, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen) zeigt, dass Leeds zwar nicht chancenlos ist, aber deutlich mehr Konstanz benötigt.
Positiv hervorzuheben ist die Heimbilanz in dieser Saison: An der Elland Road blieb Leeds in drei Spielen ungeschlagen, holte 5 Punkte aus einem Unentschieden gegen Newcastle (0:0), einem weiteren gegen Bournemouth (2:2) und verlor nur knapp gegen Tottenham (1:2). Diese Statistik könnte im direkten Duell mit West Ham ein entscheidender Faktor sein. Die Mannschaft scheint vor heimischem Publikum deutlich selbstbewusster aufzutreten.
Taktisch setzt Trainer Daniel Farke in der Regel auf ein 4-3-3-System, das auf Ballbesitz und schnelles Umschaltspiel ausgelegt ist. Das Mittelfeld mit Ethan Ampadu, Sean Longstaff und Anton Stach soll die Kontrolle übernehmen und die Angriffe initiieren. In der Offensive sind Brenden Aaronson, Dominic Calvert-Lewin und Jack Harrison für die Torgefahr zuständig. Allerdings fehlt es dem Team oft an Durchschlagskraft im letzten Drittel, was sich in der mageren Torausbeute niederschlägt.
Ein großes Problem stellt die Verletztenliste dar. Mit Wilfried Gnonto (Leistenbruch), Harry Gray (Hüftverletzung) und George Earthy (Oberschenkelverletzung) fehlen wichtige Offensivspieler. Auch Noah Okafor, aktuell mit zwei Toren Topscorer des Teams, ist aufgrund einer Muskelverletzung fraglich. Diese Ausfälle schwächen die ohnehin schon angeschlagene Offensive weiter und stellen Farke vor große Herausforderungen bei der Aufstellung.
Schlüsselspieler Leeds United
| Spieler | Position | Tore | Assists | Einsätze | Minuten | Bedeutung |
| Noah Okafor | Stürmer | 2 | 0 | 6 | 315 | Topscorer, fraglich |
| Ethan Ampadu | Mittelfeld | 0 | 1 | 8 | 720 | Spielmacher, Defensivstabilität |
| Anton Stach | Mittelfeld | 1 | 0 | 7 | 550 | Box-to-Box, Kreativität |
| Sean Longstaff | Mittelfeld | 1 | 1 | 7 | 595 | Erfahrung, Zweikampfstärke |
| Dominic Calvert-Lewin | Stürmer | 1 | 0 | 5 | 410 | Kopfballstärke, Zielspieler |
| Brenden Aaronson | Flügel | 0 | 1 | 8 | 640 | Tempo, Dribbling |
| Jack Harrison | Flügel | 0 | 1 | 7 | 580 | Flanken, Standards |
Aktuelle Leistungsbewertung: West Ham United

Die Offensive der Londoner ist praktisch zum Erliegen gekommen. Mit nur 6 erzielten Toren in 7 Spielen (0,86 Tore pro Spiel) gehören die Hammers zu den harmlosesten Teams der Liga. Noch besorgniserregender ist die Defensive: 16 Gegentore bedeuten einen Schnitt von 2,29 Toren pro Partie – ligaweit einer der schlechtesten Werte. Diese Zahlen verdeutlichen, dass West Ham sowohl vorne als auch hinten massive Probleme hat.
Unter dem neuen Trainer Nuno Espírito Santo hat sich die Situation bislang nicht verbessert. In seinen ersten drei Spielen holte West Ham nur einen Punkt: Ein 1:1-Unentschieden gegen Everton, gefolgt von einer 0:2-Niederlage bei Arsenal und zuletzt einer 0:2-Heimpleite gegen Brentford. In diesen drei Partien unter Nuno gelang den Hammers gerade einmal ein Tor, während sie fünf Gegentreffer kassierten. Die erhoffte Stabilisierung ist ausgeblieben.
Die Gesamtform der letzten fünf Spiele ist verheerend: Nach der 0:2-Niederlage gegen Brentford gab es zuvor die 0:2-Pleite bei Arsenal, das 1:1 gegen Everton, eine 1:2-Niederlage bei Aston Villa und eine 0:3-Klatsche bei Sunderland. Diese Serie von nur einem Punkt aus fünf Spielen hat West Ham in akute Abstiegsnot gebracht. Besonders die Auswärtsbilanz ist katastrophal: Drei Niederlagen und ein Unentschieden in vier Auswärtsspielen zeigen, dass die Hammers fern der Heimat praktisch chancenlos sind.
Taktisch versuchte Nuno Espírito Santo bislang, das Team defensiv zu stabilisieren, was jedoch nur bedingt gelang. Das favorisierte 4-3-3-System soll mehr Kompaktheit bringen, doch die erhoffte Wirkung blieb aus. Die Mannschaft wirkt verunsichert und hat Schwierigkeiten, gefährliche Angriffe zu kreieren. Die xG-Werte (Expected Goals) liegen bei katastrophalen 0,35 im letzten Spiel gegen Brentford – ein Wert, der die Harmlosigkeit im Angriff unterstreicht.
Die Verletztenliste verschärft die Probleme zusätzlich. Mit Niclas Füllkrug (Oberschenkelverletzung) fehlt der Hauptstürmer und somit ein wichtiger Zielspieler. Konstantinos Mavropanos fällt ebenfalls verletzt aus, was die Defensive weiter schwächt. George Earthy ist mit einer Oberschenkelverletzung längerfristig außer Gefecht. Diese Ausfälle treffen ein Team, das ohnehin schon mit Selbstvertrauen und Formkrise kämpft.
Positiv hervorzuheben ist lediglich Lucas Paquetá, der mit 2 Toren aktueller Topscorer ist und einer der wenigen Lichtblicke in dieser verkorksten Saison darstellt. Jarrod Bowen versucht ebenfalls, das Team nach vorne zu treiben, doch ohne echte Unterstützung verpuffen seine Bemühungen meist wirkungslos. Die Mannschaft benötigt dringend ein Erfolgserlebnis, um nicht noch tiefer in die Krise zu rutschen.
Schlüsselspieler West Ham United
| Spieler | Position | Tore | Assists | Einsätze | Minuten | Bedeutung |
| Lucas Paquetá | Offensives MF | 2 | 1 | 7 | 590 | Topscorer, Kreativität |
| Jarrod Bowen | Rechtsaußen | 1 | 2 | 7 | 630 | Kapitän, Antreiber |
| Tomáš Souček | Defensives MF | 1 | 0 | 7 | 630 | Zweikampfstärke, Standards |
| Crysencio Summerville | Linksaußen | 0 | 1 | 5 | 280 | Tempo, Dribbling |
| Max Kilman | Innenverteidiger | 0 | 0 | 7 | 630 | Defensive Stabilität |
| Alphonse Areola | Torwart | 0 | 0 | 7 | 630 | Rückhalt, Erfahrung |
| Callum Wilson | Stürmer | 1 | 0 | 6 | 315 | Backup-Stürmer |
Direktvergleich der Teams
Die Historie zwischen Leeds United und West Ham United ist lang und traditionsreich. In insgesamt 111 Aufeinandertreffen aller Wettbewerbe führt Leeds die Gesamtbilanz mit 49 Siegen zu 32 Erfolgen für West Ham an. 30 Partien endeten unentschieden. Diese Statistik zeigt, dass Leeds historisch die Nase vorn hatte, doch in der jüngeren Vergangenheit haben sich die Kräfteverhältnisse verschoben.
Betrachtet man die Premier-League-Duelle, so hat West Ham in den letzten Jahren deutlich aufgeholt. In 24 Premier-League-Begegnungen konnte Leeds zwar 15 Siege einfahren, doch West Ham gewann 5 Partien, und 4 endeten remis. Besonders interessant ist die jüngste Bilanz: In den letzten neun Direktduellen gewann West Ham fünfmal, Leeds nur einmal, und drei Spiele gingen unentschieden aus. Dies verdeutlicht, dass die Hammers in den vergangenen Jahren deutlich besser gegen Leeds performt haben.
Die letzte Begegnung zwischen beiden Teams fand am 21. Mai 2023 statt und endete mit einem 3:1-Auswärtssieg für West Ham. Lucas Paquetá, Jarrod Bowen und Tomáš Souček trafen für die Gäste, während Leeds nur durch einen Treffer von Patrick Bamford verkürzen konnte. Dieses Spiel war bezeichnend für die damalige Dominanz West Hams in dieser Paarung.
In den direkten Duellen erzielten beide Teams insgesamt beachtliche Torezahlen: Leeds netzte 43 Mal ein (durchschnittlich 1,6 Tore pro Spiel), während West Ham 30 Treffer erzielte (1,1 Tore pro Spiel). Diese Zahlen zeigen, dass die Begegnungen zwischen beiden Teams in der Vergangenheit durchaus torreich waren. Allerdings ist zu beachten, dass beide Mannschaften aktuell mit massiven Offensivproblemen kämpfen, was auf ein torarmeres Spiel hindeutet.
Ein Blick auf die Torschützenliste zeigt interessante Details: Jimmy Floyd Hasselbaink und Lee Bowyer führen die Liste der Premier-League-Torschützen in diesem Duell mit jeweils vier Treffern an. Der Leeds-Legende Peter Lorimer gehört mit acht Toren gegen West Ham in allen Wettbewerben ein besonderer Rekord. Diese historischen Fakten unterstreichen die lange Rivalität zwischen beiden Klubs.
| Datum | Ergebnis | Wettbewerb |
| 21.05.2023 | West Ham 3-1 Leeds | Premier League |
| 04.01.2023 | Leeds 2-2 West Ham | Premier League |
| 16.01.2022 | West Ham 2-3 Leeds | Premier League |
| 09.01.2022 | West Ham 2-0 Leeds | FA Cup |
| 25.09.2021 | Leeds 1-2 West Ham | Premier League |
| 08.03.2021 | West Ham 2-0 Leeds | Premier League |
| 11.12.2020 | Leeds 1-2 West Ham | Premier League |
Letzte 5 Begegnungen beider Teams
| Mannschaft | Ergebnisse der letzten 5 Spiele |
| Leeds United | N – S – U – N – U (Burnley 0:2, Wolves 2:1, Bournemouth 2:2, Tottenham 1:2, Fulham 0:0) |
| West Ham United | N – N – U – N – N (Brentford 0:2, Arsenal 0:2, Everton 1:1, A. Villa 1:2, Sunderland 0:3) |
Taktische Betrachtung
Aus taktischer Sicht verspricht diese Partie ein interessantes Duell zweier verunsicherter Mannschaften zu werden. Leeds United unter Daniel Farke setzt traditionell auf ein ballbesitzorientiertes 4-3-3-System. Das Mittelfelddrio aus Ampadu, Longstaff und Stach soll die Kontrolle übernehmen und durch präzise Pässe die Flügelspieler Aaronson und Harrison in gefährliche Positionen bringen. Dominic Calvert-Lewin fungiert als klassischer Mittelstürmer, der vor allem mit seiner Kopfballstärke bei Flanken gefährlich werden soll.
Allerdings fehlt es Leeds derzeit an der nötigen Durchschlagskraft. Die Mannschaft kreiert zwar Chancen, kann diese aber nicht in Tore ummünzen. Besonders im letzten Drittel fehlen die Ideen und die Präzision. Die Außenverteidiger Jayden Bogle und Júnior Firpo rücken bei Ballbesitz weit auf und sollen für zusätzliche Breite sorgen, was jedoch die Defensive bei schnellen Gegenangriffen anfällig macht. Diese Schwäche haben Gegner in dieser Saison bereits mehrfach ausgenutzt.
Defensiv zeigt Leeds eine wackelige Leistung. Die Innenverteidiger Pascal Struijk und Joe Rodon haben Mühe, gegnerische Angriffe zu unterbinden, was sich in den 13 kassierten Gegentoren widerspiegelt. Die Abseitsfalle wird oft zu spät gestellt, und bei Standards ist die Mannschaft anfällig. Torwart Karl Darlow konnte bislang nicht die Stabilität bringen, die das Team benötigt.
West Ham United unter Nuno Espírito Santo favorisiert ebenfalls ein 4-3-3-Formation, setzt jedoch aktuell verstärkt auf defensive Stabilität. Die Priorität liegt darauf, zunächst keine Gegentore zu kassieren und dann über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen. Das defensive Mittelfeld mit Tomáš Souček und einem zweiten Sechser soll die Abwehr absichern, während Lucas Paquetá etwas freier agieren darf.
Offensiv fehlt den Hammers jedoch die Durchschlagskraft. Ohne den verletzten Niclas Füllkrug fehlt ein echter Zielspieler im Sturmzentrum. Lucas Paquetá wird oft als falsche Neun eingesetzt, was jedoch nicht optimal funktioniert. Die Flügelspieler Jarrod Bowen und Crysencio Summerville versuchen, über ihre Schnelligkeit Akzente zu setzen, doch ohne einen echten Stürmer verpuffen viele Angriffe wirkungslos.
Die größte Schwäche West Hams ist die Defensive. Trotz Nunos Bemühungen um mehr Kompaktheit kassierte das Team zuletzt in drei Spielen fünf Gegentore. Die Viererkette mit Kyle Walker-Peters, Max Kilman, Jean-Clair Todibo und Emerson Palmieri wirkt unkoordiniert und anfällig bei gegnerischen Standards. Torwart Alphonse Areola hat zwar Erfahrung, kann die Fehler seiner Vorderleute aber nicht immer ausbügeln.
Für dieses Spiel ist zu erwarten, dass beide Trainer auf Sicherheit setzen werden. Leeds wird versuchen, über Ballbesitz das Spiel zu kontrollieren und die Schwächen in West Hams Defensiv ausnutzen. Die Hammers hingegen werden wahrscheinlich tief stehen und auf schnelle Konter lauern. Es könnte ein zähes, kampfbetontes Spiel werden, bei dem Standardsituationen und individuelle Fehler den Ausschlag geben könnten.
Ein entscheidender Faktor wird die mentale Verfassung beider Teams sein. Leeds hat den Vorteil des Heimspiels und einer etwas besseren Form. West Ham hingegen steht enorm unter Druck und könnte bei einem weiteren Rückschlag vollends in die Krise geraten. Die Atmosphäre an der Elland Road wird ihren Teil dazu beitragen, dass Leeds die größeren Siegchancen hat.
Voraussichtliche Startformationen
Leeds United Aufstellung (4-3-3)
Tor: Karl Darlow
Abwehr: Jayden Bogle, Joe Rodon, Pascal Struijk, Júnior Firpo
Mittelfeld: Sean Longstaff, Ethan Ampadu, Anton Stach
Angriff: Brenden Aaronson, Dominic Calvert-Lewin, Jack Harrison
Ausfälle: Wilfried Gnonto (Leistenbruch), Harry Gray (Hüftverletzung), George Earthy (Oberschenkelverletzung), Noah Okafor (Muskelverletzung – fraglich)
West Ham United Aufstellung (4-3-3)
Tor: Alphonse Areola
Abwehr: Kyle Walker-Peters, Max Kilman, Jean-Clair Todibo, Emerson Palmieri
Mittelfeld: James Ward-Prowse, Tomáš Souček, Mateus Fernandes
Angriff: Jarrod Bowen, Lucas Paquetá, Crysencio Summerville
Ausfälle: Niclas Füllkrug (Oberschenkelverletzung), Konstantinos Mavropanos (Verletzung), George Earthy (Oberschenkelverletzung)
Unser Leeds United - West Ham United Experten Wett Tipp:
Dieses Kellerduell zwischen Leeds United und West Ham United verspricht ein taktisch geprägtes, kampfbetontes Spiel zu werden. Beide Mannschaften befinden sich in akuter Abstiegsgefahr und benötigen dringend Punkte. Die Ausgangslage spricht leicht für die Gastgeber, die vor heimischem Publikum in dieser Saison noch ungeschlagen sind und mit 8 Punkten vier Zähler mehr auf dem Konto haben als die Hammers.
Haupttipp: Doppelte Chance 1X (Leeds gewinnt oder Unentschieden)
West Ham befindet sich in einer tiefen Krise mit nur einem Sieg aus sieben Spielen und zeigt auswärts katastrophale Leistungen. Die Statistik spricht eine klare Sprache: Die Hammers verloren drei ihrer vier Auswärtsspiele und konnten in den letzten fünf Partien nur einen Punkt holen. Leeds hingegen hat an der Elland Road in drei Heimspielen noch nicht verloren und holte respektable 5 Punkte. Der Heimvorteil wird in diesem psychologisch wichtigen Duell ein entscheidender Faktor sein. Die doppelte Chance 1X bietet eine solide Absicherung für alle, die auf einen Punktgewinn von Leeds setzen möchten.
Valuetipp: Unter 2,5 Tore im Spiel
Beide Teams gehören zu den schwächsten Offensiven der Premier League. Leeds erzielte nur 7 Tore in 8 Spielen, West Ham sogar nur 6 Treffer in 7 Partien. Unter Nuno Espírito Santo kassierte West Ham in drei Spielen zwar fünf Gegentore, erzielte selbst aber nur ein einziges Tor. In 38% der Leeds-Spiele endete die Partie mit weniger als 2,5 Toren, bei West Ham sind es ebenfalls 38%. Die offensive Harmlosigkeit beider Mannschaften in Kombination mit der enormen Bedeutung des Spiels lässt ein vorsichtiges, taktisch geprägtes Match erwarten, in dem Fehler vermieden werden sollen. Ein Ergebnis von 1:0, 0:0 oder 1:1 erscheint am wahrscheinlichsten.
Spezialtipp: Erste Halbzeit endet torlos
In Spielen mit hohem Druck neigen beide Teams dazu, sich zunächst abzutasten und keine Risiken einzugehen. Leeds hatte in mehreren Heimspielen torlose erste Halbzeiten (gegen Newcastle, Fulham), und auch West Ham ging in den letzten Partien oft torlos in die Pause. Beide Trainer werden ihren Mannschaften eintrichtern, zunächst kompakt zu stehen und keine frühen Gegentore zu kassieren. Die Nervosität und Verunsicherung auf beiden Seiten spricht für eine ereignisarme erste Halbzeit, in der sich beide Teams erst einmal sortieren und die Atmosphäre auf sich wirken lassen müssen.
- Doppelte Chance 1X (Leeds oder Unentschieden): Quote ~1.45
- Unter 2.5 Tore im Spiel: Quote ~1.85
- Erste Halbzeit 0:0: Quote ~2.80
Fazit
Leeds United geht als leichter Favorit in dieses brisante Kellerduell. Die Heimbilanz, der Heimvorteil und die etwas stabilere Form sprechen für die Peacocks. West Ham steckt in einer tiefen Krise und konnte auswärts bislang überhaupt nicht überzeugen. Dennoch ist aufgrund der schwachen Offensivleistungen beider Mannschaften kein Torfestival zu erwarten. Ein knappes 1:0 oder 1:1 erscheint als wahrscheinlichstes Ergebnis. Für risikofreudige Wetter bietet sich die Kombination aus Doppelter Chance 1X und Unter 2,5 Toren an, um von der Defensive beider Teams und Leeds’ Heimstärke zu profitieren. Wer auf höhere Quoten setzt, findet im torlos remis zur Halbzeit einen interessanten Wert mit attraktivem Risiko-Ertrags-Verhältnis.
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