Unruhe beim FC Schalke 04: Trainerstuhl von Grammozis wackelt bedenklich

Manche würden vielleicht sagen, dass Schalke und die Unruhe, das Auf und Ab, zusammengehören wie Pech und Schwefel. Dieser Traditionsverein kennt sich wie kein zweiter mit Höhenflügen und Abstürzen aus. Es ist wieder einmal soweit, dass ein Unwetter über Gelsenkirchen aufzieht. Tongebend ist dafür nicht einmal mehr der Abstieg in die zweite Bundesliga, sondern vielmehr die letzten Wochen. Um nur eines der jüngsten antiklimaktischen Erlebnisse zu nennen: Das Ausscheiden im DFB-Pokal, in der zweiten Runde, als die Schalker sich mit einem enttäuschenden 0:1 von Drittligist 1860 München trennten.

In Gelsenkirchen hält man derzeit noch die Zügel in der Hand. Mit 22 Punkten liegt Schalke 04 aktuell auf dem fünften Platz, einen vor dem FC Nürnberg und einen hinter Darmstadt auf dem vierten Rang.

Noch sind die Aufstiegsplätze in Sicht

Die Aufstiegsplätze sind also noch in greifbarer Nähe, also noch nicht hinter den Gewitterwolken verschwunden. Klar ist aber auch, dass sich das Schicksal der Gelsenkirchener in den nächsten, richtungsweisenden Wochen entscheiden wird.

Schafft Schalke den Anschluss an die Tabellenspitze? Oder geht es den Königsblauen doch eher wie Mitabsteiger Werder Bremen, der derzeit im Tabellenmittelfeld auf dem achten Rang liegt und um den Anschluss kämpft?

Es ist mal wieder eine unangenehme Lage, in die die Schalker sich hier gebracht haben. Mitverantwortlich sind da nicht zuletzt auch die jüngsten Niederlagen in der Liga, 2:4 gegen den direkten Konkurrenten Darmstadt, und 0:1 gegen Heidenheim (derzeit auf dem neunten Platz). Die ernüchternde Bilanz: Drei Niederlagen, die Schwächen schonungslos offengelegt.

Die unabwendbare Trainerdebatte

Es will noch keiner hören in Gelsenkirchen, aber wenn es in diesen richtungsweisenden Wochen nicht gelingt, zur Tabellenspitze aufzuschließen und dem Aufstieg nahezubleiben, wird die Trainerdebatte wieder von vorne losgehen.

Noch war Sportvorstand Peter Knäbel bemüht, seinem Cheftrainer Grammozis den Rücken zu stärken. Eine Diskussion um dessen Job schloss er für die Länderspielpause explizit aus. Unter Fans ist man sich aber bereits einig, dass Grammozis vermutlich keine goldene Zukunft bei Schalke mehr bevorsteht.

Sie wünschen sich, wieder oder immer noch, die Rückkehr von Ex-Trainer Domenico Tedesco, der nach dem Ende seiner Zeit bei Spartak Moskau auch vereinslos ist und sogar zur Verfügung stünde.

Oder vielleicht Daniel Farke, der zwar früher einmal Dortmunder war, in der Premier League aber bereits zweimal unter Beweis gestellt hat, dass er den Aufstieg auch mit geringen finanziellen Mitteln schaffen und entscheidende Impulse setzen kann. Genau das, was Schalke 04 jetzt fehlt? Die Zeit wird es zeigen.

Schalke im Herbst 2021: Die kommenden Wochen werden entscheidend

Bis Weihnachten geht es noch auswärts gegen Werder Bremen (derzeit auf dem achten Rang) und St. Pauli, aktuell mit vier Punkten auf Schalke Tabellenführer. Wenn das geschafft ist, geht es schließlich um alles gegen die Konkurrenten aus Nürnberg und Hamburg, aber wenigstens in Heimspielen.

Erst einmal dürfte dennoch das Spiel gegen Werder Bremen entscheidend sein. Gelingt keine überzeugende Partie, öffnet das der Trainerdebatte Tür und Tor. Die zuletzt gestärkten Bremer gehen übrigens auch als Favoriten in diese Partie.

Beim Buchmacher 20Betstehen sie aktuell bei einer Quote von 2,2 auf Sieg; einen Schalker Erfolg gibt es zu einer von 3,1 und das Remis für 3,35. Damit wäre allerdings wohl keine von beiden Mannschaften zufrieden, wenn sie am 20.11.2021 um 20:30 Uhr aufeinandertreffen.

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