Hertha mit Horrorzahlen: 83,3 Millionen Euro Verlust in der letzten Saison

Der Hauptstadtklub Hertha BSC hat neben der sportlich schwierigen Situation auch mit einer angespannten Finanzlage zu kämpfen. Herthas Geschäftsführer Finanzen Ingo Schiller präsentierte am Donnerstag die Geschäftszahlen der abgelaufenen Saison, die sich alles andere als rosig darstellen. Schillers Angaben zufolge haben die Berliner in der abgelaufenen Saison rund 83 Millionen Euro Miese gemacht. Ungefähr die Hälfte des Verlusts ist auf fehlende Zuschauereinnahmen bei den Heimspielen bedingt durch die Corona-Pandemie zurückzuführen. Bereits im Geschäftsjahr davor war infolge der Pandemie ein deftiges Minus zu verbuchen, auch in der laufenden Saison rechnet man aus denselben Gründen mit Verlusten. Trotz der Mindereinnahmen stünde der momentane Tabellen-13. jedoch stabil da, so Schiller. Das sei in erster Linie der Unterstützung des Investors Lars Windhorst verdanken.

Windhorst und seine Tennor-Gruppe haben seit dem Einstieg bei Hertha rund 374 Millionen Euro in den Verein investiert. Dadurch sei das Eigenkapital der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA gewachsen, die Verbindlichkeiten auf der anderen Seite gesunken.

Ob die Berliner auf längere Sicht solvent bleiben, hängt zum einen von der pandemischen Entwicklung in der laufenden Saison ab, noch mehr aber davon, ob Hertha erstklassig bleibt und der Investor ihnen die Treue hält.

Verluste zur Hälfte auf Mindereinnahmen bei Zuschauererlösen zurückzuführen

Hertha hatte zum Stichtag 30. Juni 2021 für das Geschäftsjahr 2020/21 einen Verlust von 83,3 Millionen Euro eingefahren. Rund die Hälfte des Defizits sei durch coronabedingte Effekte verursacht, resümierte Schiller. In der ganzen Saison seien durch Spiele im Berliner Olympiastadion lediglich Erträge von 200.000 Euro zusammengekommen!

In der abgelaufenen Saison hätten Erträgen von geringfügig mehr als 100 Millionen Aufwendungen von 183 Millionen gegenübergestanden. Bereits im Jahr davor musste ein Minus von 59 Millionen Euro verbucht werden.

Auch in der laufenden Saison schmerzliche Verluste

Auch im aktuellen Geschäftsjahr seien laut Schiller mit hohen Ausfällen zu rechnen. Allein aus den fehlenden Zuschauereinnahmen bei den Heimspielen in diesem Januar gegen Köln, Union und Bayern München seien Millionenverluste zu erwarten.

Dennoch, so Schiller, befänden sich die Berliner momentan in keiner finanziellen Notlage. Das sei vor allem den Aufwendungen des Investors Lars Windhorst zu verdanken.

Finanzielle Sicherheit durch Rückendeckung des Investors

Gemäß Finanz-Geschäftsführer Schiller stünde Hertha trotz der Verluste der vergangenen zwei Geschäftsjahre und des zu erwartenden Verlusts in der aktuellen Saison auf einem stabilen Fundament. Dies sei vor allem der Unterstützung des Investors zu verdanken, der seit seinem Einstieg bei den Berlinern im Jahre 2019 rund 374 Millionen Euro in den Verein gesteckt habe.

Das Eigenkapital des Hauptstadtklubs sei dadurch um 65 Millionen Euro auf 212 Millionen angewachsen. Die Verbindlichkeiten hätten sich derweil von 142 Millionen auf knapp 100 Millionen Euro verringert.

Wirtschaftliche Lage hängt auf lange Sicht vom sportlichen Erfolg ab

Abgesehen von der unerfreulichen Finanzlage läuft es für die Berliner zur Zeit auch sportlich nicht eben bestens. Aktuell steht Hertha auf dem 13. Tabellenplatz, gerade einmal drei Punkte vom Relegationsplatz und vier Punkte von einem direkten Abstiegsplatz entfernt.

Sollte es der Hertha nicht gelingen, die Erstklassigkeit zu halten, müsste man auch für das kommende Jahr mit deutlichen Mindereinnahmen rechnen. Und wie lange unter diesen Umständen Lars Windhorst den Berlinern noch die Stange halten würde, ist dann auch noch die Frage.

Nur drei Punkte vor dem Relegationsplatz

Insofern ist auch das Ergebnis des Samstagsspiels beim VfL Wolfsburg, einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, extrem wichtig für die Berliner! Denn der Blick auf die Tabelle ist mal wieder bedrohlich.

Die Hertha liegt auf Platz 13 und hat nur drei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Auf einen direkten Abstiegsplatz sind es auch nur vier Punkte. Eine Niederlage in Wolfsburg ist also unbedingt zu vermeiden, auch wenn die Berliner dort nur Außenseiter sind. Der Buchmacher 20Bet bietet für einen Hertha-Auswärtssieg sogar eine Top-Quote von 3,80 an.

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