Hannover 96 in der Krise: Aufstiegschancen jetzt schon verspielt?

Die goldenen Zeiten von Hannover 96 scheinen schon Lichtjahre zurückzuliegen. Mittlerweile stehen die Norddeutschen auch in dieser Saison in der 2. Liga nach neun Spielen nur auf Platz 13. Auch die letzte Spielzeit 2020/21 schloss das Team von Trainer Jan Zimmermann, der erst seit Beginn dieser Saison Trainer von 96 ist, auf diesem enttäuschenden Tabellenplatz ab. Zuvor war Jan Zimmermann Coach des TSV Halvelse und sorgte dafür, dass der Club nach mehr als 30 Jahren in die dritte Liga und somit in den Profifußball zurückkehren konnte.

Eben diese Leistung machte auch die Geschäftsführung von 96 auf Jan Zimmermann aufmerksam und er löste zu Beginn dieser Spielzeit Kenan Kocak, der vorher Trainer bei der zweiten Mannschaft Hannovers war, ab.

Trainerwechsel bald eine Option?

Trotz der schlechten Leistungen der Mannschaft scheinen aber noch keine Gerüchte zu einem Wechsel auf der Trainerposition aufgekommen zu sein. Offen bleibt die Frage, ob sich das nach einer Niederlage in den kommenden Ligaspielen gegen Schalke 04 und Jahn Regensburg ändern könnte.

Diese beiden Clubs sind ein Gradmesser für 96, denn sie stehen derzeit in der Liga auf den Plätzen vier und zwei.

Testspiel beim TSV Halvelse

Gegen das frühere Team von Jan Zimmermann, den TSV Halvelse, absolvierte Hannover 96 in der Länderspielpause nun aber zunächst ein Testspiel. In der dritten Liga steht das Team aus Garbsen in der Nähe von Hannover derzeit nur auf dem letzten Tabellenplatz. Nach 11 Spielen sieht man dort den Ligaverbleib bereits in großer Gefahr.

Obwohl das Testspiel auf dem Papier für Hannover 96 wie eine leicht zu lösende Aufgabe aussah, konnten sie sich erst über eine Standardsituation zu einem 0:1-Sieg retten. Nach einem Eckstoß von Dominik Kaiser konnte Mike Frantz den Siegtreffer erzielen. Der Test in Garbsen lief also alles andere als ermunternd für den anstehenden Härtetest in der Liga.

Härtetest gegen Schalke vor vollem Haus

In der Liga trifft Hannover 96 nun also am Freitagabend auf den Bundesligaabsteiger FC Schalke 04, der nach einigen Startschwierigkeiten immer besser zurechtzukommen scheint. Schalke überzeugte zuletzt mit einem 3:0-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt und einem 0:2 auswärts bei Hansa Rostock.

Damit liegt das Team von Trainer Dimitrios Grammozis nach neun Spielen nun auf Platz vier der Tabelle. Allerdings fehlen den Königsblauen nur drei Punkte bis zur Tabellenspitze.

Beide Teams können nun auch endlich wieder auf die volle Unterstützung ihrer Fans bauen, denn die niedersächsische Landesregierung erlaubte gerade erst eine volle Stadionauslastung unter Einhaltung des neuen Hygienekonzeptes, das nur geimpften und genesenen Zuschauern den Zutritt zum Stadion erlaubt. Die beiden ehemaligen Bundesligavereine könnten also vor 49000 Fans kicken.

96-Abwehr gefordert: Angst vor Teroddes Torgefahr?

Die stärkste Waffe von Schalke ist aktuelle Rekordtorjäger Simon Terodde. Der 33-jährige Stürmer traf in der laufenden Spielzeit bereits 11mal. Dieser Wert macht ihn aktuell zum erfolgreichsten Torschützen in der 2. Liga. Hannover 96 hingegen konnte in der laufenden Saison insgesamt erst siebenmal treffen.

Wettquoten: Hannover gegen Schalke nur Außenseiter

Bester Scorer ist Sebastian Kerk, der immerhin zweimal traf. Insgesamt drängen die vorangegangenen Leistungen 96 im Heimspiel gegen Schalke nun also in die Außenseiterrolle. Bei dem Wettanbieter BETONIC gibt 2,80 für einen Erfolg der Hannoveraner und eine Siegquote von 2,40 für Schalke. Gespielt wird am Freitagabend um 18:30 Uhr in der HDI-Arena zu Hannover.

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