Berlin-Derby am ersten Spieltag: Trendwende oder Fehlstart für Hertha?

Am kommenden Wochenende startet die Bundesliga in ihre neue Saison. Für die Berliner Fußballfans steht dabei am Samstag gleich ein absolutes Highlight auf dem Programm: das prestigeträchtige Hauptstadtderby. Union Berlin als Gastgeber will da anknüpfen, wo man in der letzten Spielzeit aufgehört hatte. Nach Platz fünf in der letzten Abschlusstabelle und der Qualifikation für die Europa League wollen die Eisernen auch am kommenden Samstag gegen den Stadtrivalen mit einem Heimsieg glänzen. Für Hertha BSC geht es unter ihrem neuen Trainer Sandro Schwarz darum, endlich die Trendwende zu schaffen. Die Herthaner, die den Klassenerhalt, nicht zuletzt dank Überraschungs-Interimscoach Felix Magath, erst in der Relegation sichern konnten, flogen vergangenen Sonntag in der ersten Pokalrunde gegen den Zweitligisten Eintracht Braunschweig raus. Samstag zum Bundesligaauftakt soll alles anders werden, verspricht die Hertha-Führung.

Die drei Duelle der abgelaufenen Saison gingen alle zugunsten Unions aus: sowohl die beiden Bundesliga-Treffen, als auch die Achtelfinalpartie im DFB-Pokal. Im ersten Spiel der neuen Pokalsaison konnte sich Union, wenn auch wenig überzeugend, gegen den Regionalligisten Chemnitzer FC durchsetzen.

Hertha will aus dem Pokal-Aus Lehren fürs Derby ziehen

Für die Alte Dame bietet sich Samstag die Gelegenheit, die Pokal-Pleite mit einem Derbysieg vergessen zu machen. Hertha-Coach Sandro Schwarz will denn auch das Ausscheiden im Pokal nicht überbewerten. Man habe gegen Braunschweig über 55 Minuten ein gutes Gesicht gezeigt, sich dann aber zu einfach Gegentore eingefangen.

Bis zum Spiel gegen Union soll verstärkt an Zweikampfschärfe, Stellungsspiel und Kontersicherheit gearbeitet werden. Man müsse die guten Dinge aus dem Pokalspiel mitnehmen, erklärt der Hertha-Trainer weiter. Das Derby sei dann ein anderes Spiel, eine andere Aufgabe.

Selbstkritik und Vorfreude bei Union

Union-Coach Urs Fischer war mit dem Auftritt seiner Mannschaft im ersten Saison-Pflichtspiel vergangenen Montag auch nicht so ganz zufrieden. Vor allem in der ersten Hälfte seien seine Schützlinge viel zu passiv gewesen.

Am Ende kam man gegen den Regionalligisten aus Chemnitz mit Mühe und Not in die zweite Pokalrunde. Das war ein Schuss vor den Bug zur richtigen Zeit, meint Fischer. Gegen Hertha müsse man Samstag früher aufwachen.

Unions Mittelfeldmann Andras Schäfer, der Montag nach seiner Einwechslung frischen Wind ins Spiel brachte, freut sich auf das Duell gegen die Hertha. Es sei kein normales Spiel. Als Spieler sehne man sich nach solchen Duellen, verriet Schäfer.

Showdown am Samstag: Union ist Favorit bei den Buchmachern

In diesem Jahr findet das von den beiden Hauptstadtklubs herbeigesehnte Duell gleich am ersten Bundesliga-Spieltag statt: Union Berlin empfängt Hertha BSC Samstag um 15:30 Uhr in der Alten Försterei.

Die Bilanz spricht eindeutig für die Gastgeber. Die Köpenicker haben gegen die Alte Dame zuletzt dreimal in Folge gewinnen konnte.

Auch ihre Heimstärke spricht eher für die Eisernen. Union hat in den letzten beiden Spielzeiten insgesamt nur drei Partien zu Hause verloren. Als Vorteil für Hertha könnte sich erweisen, dass der Kader weniger verändert ist, als der des Derby-Gegners; die Hertha-Mannschaft ist eingespielt.

Die Buchmacher sehen dennoch den Gastgeber als eindeutigen Favoriten. Wettanbieter Betonic beispielsweise offeriert für einen Sieg der Eisernen eine Quote von 1.69, für einen Sieg der Gäste eine 4.30er-Quote.

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