10 gute Gründe, warum Greuther Fürth 2022 wieder absteigen wird

Wer von den möglichen Abstiegskandidaten der Bundesliga in der Saison 2021/2022 spricht, kommt an der SpVgg Greuther Fürth nicht vorbei. Die Kleeblätter sind bei den Buchmachern der Abstiegsanwärter Nr. 1 – und dies nicht ohne Grund. Wir haben ihnen folgend 10 entscheidende Gründe zusammengestellt, warum es für die Franken 2022 wieder zurück in die 2. Bundesliga geht.

1.    Der Saisonstart sorgt für keine Euphorie

Will ein Neuling in der Bundesliga bestehen, benötigt er einen Start, der für Euphorie in der Mannschaft und im Umfeld sorgt. Nur mit einem entsprechenden Schub in der Anfangsphase gibt’s schlussendlich eine erfolgreiche Saison.

In Fürth ist man davon derzeit Lichtjahre entfernt, nach einem Remis und vier Niederlagen zum Auftakt. Im DFB-Pokal ist die SpVgg sogar an einem Regionalligisten gescheitert.

2.    Die SpVgg ist nur mit viel Glück aufgestiegen

Im Rückblick auf die zurückliegende Spielzeit kann gesagt werden, dass Fürth extrem von den Problemen der anderen Teams profitiert hat. Vornehmlich denken wir hierbei an Holstein Kiel. Ohne die zweimalige Corona-Pause wären sicherlich die Störche aufgestiegen. Der Sprung nach oben der Kleeblätter war mehr als glücklich.

3.    Fürth hat bereits beim früheren Gastspiel im Oberhaus nicht überzeugt

Die Franken haben bereits einmal den Aufstieg geschafft und sind dann in der Folgesaison direkt wieder abgestiegen. Ein schlechtes Omen. In der ersten Saison im Oberhaus haben die Fürther lediglich vier Spiele gewonnen. Mit mehr Erfolgen ist auch 2021/22 nicht zu rechnen.

4.    Der Kader wurde vor der Saison nicht wesentlich verstärkt

Wer geglaubt hat, dass in Fürth nach dem Aufstieg kräftig investiert wird, sah sich getäuscht. Im Gegenteil, die Franken haben sogar einen Transfer-Überschuss von über 2 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Team wurde nicht wesentlich verstärkt. Gekommen sind lediglich einige Leihspieler, die in ihren Clubs auf dem Abstellgleis standen. Jegliche Top-Verpflichtungen sind ausgeblieben.

5.    Coach Stefan Leitl hat keinerlei Erfahrung in der 1. Bundesliga

Mit Stefan Leitl hat die SpVgg Greuther Fürth einen „guten“ Coach an der Seitenlinie, der jedoch keinerlei Erfahrung in der 1. Bundesliga hat. Der Trainer könnte im Saisonverlauf zum Problemfall werden. Wir glauben sogar, dass Leitl die Saison in Fürth nicht übersteht.

6.    Die Spielvereinigung hat kein Erstliga-Umfeld

Das gesamte Umfeld in Fürth ist auf die 2. Bundesliga abgestimmt. Weder das Stadion noch das Fan-Potential sind wirklich erstligareif. Im Frankenland gibt’s noch immer eine Nummer 1 – den 1. FC Nürnberg, wenn auch sportlich derzeit unterklassig.

7.    Im Kader stehen nur zwei Nationalspieler

Während die besten Bundesliga-Teams gespickt sind mit Nationalspielern aus aller Welt, hat Fürth lediglich zwei Akteure in den eigenen Reihen, die die nötige internationale Erfahrung mitbringen – Julian Green (USA) und Cedric Itten (Schweiz).

8.    In der Offensive fehlt die nötige Qualität

Die ersten Begegnungen in der Bundesliga haben gezeigt, dass die Mannschaft mit einer kompakten Spielweise zwar Teilerfolge erarbeiten kann, in der Offensive aber jegliche Qualität vermissen lässt. Mit nur drei Buden in fünf Spielen ist im Oberhaus kein Blumenstrauß zu gewinnen.

Mittelstürmer und Kapitän Branimir Hrgota konnte sich weder bei Borussia Mönchengladbach und noch bei Eintracht Frankfurt in der Bundesliga behaupten.

9.    Dem Kader fehlt es insgesamt an Reife

Jugend forscht. Es ist richtig, dass einige Bundesliga-Clubs bewusst auf junge Spieler setzen. In Fürth ist der Altersdurschnitt des Teams jedoch deutlich unter 25 Jahren. Einerseits könnte gesagt werden, die Mannschaft hat die Zukunft vor sich. Aus unserer Sicht fehlt aber die Erfahrung an allen Ecken und Enden. Genau deshalb wird’s für die Franken 2022 wieder abwärts gehen.

10.   Die Kleeblätter sind das Urgestein der 2. Bundesliga

Die SpVgg Greuther Fürth ist der Club mit den meisten Zweitliga-Spielen aller Zeiten. Genau in diese 2. Bundesliga gehören die Kleeblätter, hinsichtlich des Spielermaterials und des Umfeldes. In Franken dürfte man daher einen Abstieg „wohlwollend“ in Kauf nehmen.

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